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Umweltschutz und Wettbewerb sind kein Gegensatz

24.07.2001


Eine positive Bilanz ihrer unternehmerischen Aktivitäten zur Wahrung des ökologischen Gleichgewichts zieht die EnBW Energie Baden-Württemberg AG in ihrem jetzt veröffentlichten Umweltbericht 2000. Der Umweltbericht mache einmal mehr deutlich, mit welch hohem technischen, personellen und finanziellen Engagement die EnBW als Deutschlands drittgrößter Energiekonzern sich dem Leitbild der Nachhaltigkeit verpflichtet fühlt. Gerade auch im hart umkämpften Energiemarkt habe der Umweltschutz für die EnBW einen hohen Stellenwert und stelle einen wichtigen Erfolgsfaktor im Wettbewerb dar, teilte das Unternehmen in einer heute in Karlsruhe veröffentlichten Presseinformation mit.

Der Umweltbericht 2000 steht, so das Unternehmen, auch im Zeichen der neuen EnBW Leitsätze für die Umwelt:

  • Die EnBW trägt Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft. Umweltschutz ist für die EnBW mit Wettbewerb und wirtschaftlichem Erfolg vereinbar.

  • Die EnBW ist vom Kraftwerk bis zum Kunden im Umweltschutz aktiv.

In diesen Leitsätzen spiegelt sich, dass Umweltschutz in der EnBW heute deutlich umfassender definiert wird als noch vor einigen Jahren. Die Palette reicht vom aktiven Beitrag bei der Suche nach neuen Lösungen für die Energieversorgung der Zukunft - EnBW ist beispielsweise europaweit führend bei der Erprobung der Brennstoffzelle in Groß- und Individualanwendungen - über die Einführung von Umweltmanagementsystemen bis hin zu innovativen, maßgeschneiderten Produkten und Dienstleistungen, mit denen die Kunden ihren Energieverbrauch optimieren können.

Aus dem Umweltbericht 2000 geht hervor, dass den Themen Klimaschutz und Energieeffizienz weiterhin ein hoher Stellenwert zukommt. Rund 70 % des bei EnBW erzeugten Stroms wurden im vergangenen Jahr CO2-frei in Kernkraftwerken und Wasserkraftwerken produziert.

Durch den hohen Anteil emissionsfreier Stromerzeugung liegen bei EnBW auch die spezifischen Emissionen weiterhin erheblich niedriger als im Bundesdurchschnitt, obwohl im Vergleich zu 1999 durch die Inbetriebnahme des Braunkohlekraftwerks Lippendorf ein Anstieg der spezifischen Emissionswerte zu verzeichnen ist.

Mit rund 60 eigenen und teileigenen Wasserkraftwerken und einem hohen festen Bezug aus alpinen Speicherkraftwerken ist EnBW der zweitgrößte Erzeuger von Strom aus Wasserkraft in Deutschland. Zudem wird die EnBW verstärkt in Anlagen zur regenerativen Energieerzeugung investieren. Bereits heute betreibt EnBW 11 Biomasse/Gas-Anlagen, 3 Windkraftanlagen und 15 Photovoltaik-Anlagen.

Zu den "Highlights" unter den Umweltaktivitäten im Jahr 2000 zählt die Inbetriebnahme der größten Fischtreppe Europas an der Rheinstaustufe in Iffezheim, mit der ein wesentlicher Beitrag zur Wiederherstellung der Ökosysteme im Oberrhein und seinen Nebenflüssen geleistet wurde. Ebenfalls im Berichtsjahr fand im EnBW Rheinhafen-Dampfkraftwerk das bundesweit erste Öko-Audit eines großen Kohle- und Gaskraftwerks statt. Als einziges großes Energieunternehmen lässt EnBW seine Kraftwerke nach den strengen Kriterien der Öko-Audit-Verordnung der Europäischen Union zertifizieren. In den nächsten Jahren ist vorgesehen, die Auditierung an allen größeren Kraftwerksstandorten durchzuführen.

Naturgemäß liegt der Schwerpunkt der Umweltschutzmaßnahmen im Kerngeschäft der EnBW und reicht vom Vogelschutz bis zum europaweiten Testhandel mit Zertifikaten für Strom aus regenerativen Quellen sowie Förderprogrammen für die Kunden. Aber auch in allen anderen Geschäftsfeldern werden vielfältige Anstrengungen unternommen. Beispielsweise wurde bei der Telekommunikationstochter tesion ein strenges Umweltmanagementsystem eingeführt. Im Geschäftsbereich Entsorgung bietet die U-plus Gruppe innovative und umweltfreundliche Entsorgungslösungen im Sinne der Kreislaufwirtschaft. In der Salamander AG reicht das Spektrum von der Werkstoffprüfung auf Umweltverträglichkeit im Markenbereich Schuhe bis zur Umweltzertifizierung in der Sparte Salamander Service.

Frau Müller | ots
Weitere Informationen:
http://www.enbw.com

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