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Grüne Lunge mobil - Efeu entlastet Innenstädte

30.01.2008
Viermal gibt es sie bereits in Deutschland - Umweltzonen, die "Dreckschleudern" unter den Autos nicht befahren dürfen, um die Feinstaubbelastung zu reduzieren.

Weitere Zonen sind geplant, doch ihre Wirksamkeit ist umstritten. Die Erforschung alternativer Möglichkeiten zur Senkung des Feinstaubgehalts der Luft ist daher brandaktuell. Wissenschaftler von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (FH) Dresden-Pillnitz um Professor Fritz-Gerald Schröder und Professor Johannes Diebel haben eine viel versprechende Entdeckung gemacht.

Sie untersuchen zurzeit mit Efeu bewachsene Begrünungselemente, eine so genannte "Hecke-am-laufenden-Meter", auf ihr Potenzial zur Feinstaubbindung. Diese besteht aus transportablen Pflanzkübeln mit Gitterelementen, die mit dem Efeu Hedera helix "Wörner" begrünt sind. Um zu ermitteln, wie viel Staub diese Elemente tatsächlich binden, wurde zunächst das Wachstumsverhalten der Pflanzen untersucht.

Dabei zeigte sich, dass schon zweijährige "mobile Hecken" ein ebenso großes Potenzial als Staubfilter zeigen wie 80- bis 90-jährige Fassadenbegrünungen aus Efeu. Die Hecke-am-laufenden-Meter lässt sich also auch kurzfristig zielgerichtet und erfolgreich einsetzen. Um diesen Einsatz noch weiter zu optimieren, werden die Dresdener Forscher als nächstes den Einfluss der Sprossen- und Blattstieloberflächen sowie der Blattbeschaffenheit der Pflanzen auf ihre Eignung zur Feinstaubbindung untersuchen.

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»Feinstaubbindung
Weitere Informationen:
http://www.htw-dresden.de/oea/Presse/08_LL_Feinstaub.pdf

Dr. Margit Ritzka | aid infodienst
Weitere Informationen:
http://www.aid.de
http://www.htw-dresden.de/oea/Presse/08_LL_Feinstaub.pdf

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