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Optische Kamerasonde zur Messung von Partikeln in verfahrenstechnischen Apparaten

26.08.2015

Das Messen von Partikeleigenschaften in verfahrenstechnischen und chemischen Prozessen dient zur Überwachung des Prozesszustandes. Bisherige Verfahren funktionieren nach dem Auflichtprinzip (Licht und Kamera in die gleiche Richtung) und haben den Nachteil, dass sie stets für den jeweiligen Anwendungsfall angepasst werden müssen. Weitere bekannte Nachteile der einfachen endoskopischen Betrachtung sind Beleuchtungsproblemen und Unschärfen bei hohen Partikelanteilen, Größenabhängigkeit der Partikel von der Fokusebene, etc. Mit der hier beschriebenen Erfindung werden diese Nachteile erheblich verbessert. Durch eine neuartige optische Bildmesssonde auf Grundlage des telezentrischen Durchlichtprinzips (Licht und Kamera stehen sich gegenüber) können optische Abbildungsfehler in verfahrenstechnischen und chemischen Prozessen größtenteils vermieden werden. Zur Dokumentation der Partikeleigenschaften wird eine hochauflösende und schnelle CCD-Kamera verwendet, die zur Datenübertragung und verwaltung mit einem Prozessrechner verbunden ist. Dadurch können die Prozessgegebenheiten im Prozessmedium exakt erfasst und eine kontinuierliche und umfassende Überwachung des Prozesszustandes gewährleistet werden.

Weitere Informationen: PDF

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Dr. Klaus Kobek

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