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Kontinuierliches Verfahren zur Herstellung endfunktionalisierter Polymere

26.02.2015

Die kontinuierliche Synthese von endfunktionellen Polymeren durch die Terminierung anionischer Polymerisation mit Oxiranen erforderte bisher apparativ, sowie präparativ einen hohen Aufwand. Um jedoch lebende Polymere mit einer größeren Verwendungsbreitbande im Gebiet der Oberflächenanbindung, -beschichtung und Dispersionsreagenzien einsetzen zu können, müssten neben der einfacheren Zugänglichkeit der Polymere ebenfalls eine quantitative Funktionalisierung derselben möglich sein. Vorliegende Erfindung ermöglicht den Zugang zu hoch definierten endfunktionalisierten Polymeren, welche als Vorstufe zu komplizierten makromolekularen Strukturen dienen können, deren Modifizierung auf das jeweilige Anwendungsgebiet möglich ist. Die Polymere werden mit Hilfe eines continuous flow-Prozesses durch Mikroreaktortechnologie synthetisiert. Diese Technologie bringt mehrere Vorteile mit sich. Durch den besseren Stofftransport und der größeren Grenzflächen, sind kürzere Diffusionszeiten und somit auch kürzere Reaktionszeiten im Vergleich zu Glasapparaturen möglich. Die größeren Grenzflächen gehen des Weiteren mit einem verbesserten Wärmeaustausch einher, was zu einer besseren Kontrolle von exothermen Reaktionen führt und des Weiteren die Anzahl von Nebenreaktionen senkt. Mit diesem kontinuierlichen Verfahren ist es somit möglich in großtechnischen Maßstäben wirtschaftlich endfunktionalisierte Polymere zu synthetisiert. [Ref. UMZ270]

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