Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vielzahl angezeigter Informationen im Fahrzeug wird Design von Auto-Display und Armaturenbrett revolutionieren

10.07.2012
Priorisierung und Aufteilung des Informationsinhalts ein Muss, um Informationsüberflutung und Fahrerablenkung zu verhindern
Das exponentielle Anwachsen von angezeigten Informationen im Auto löst eine Revolution im Design von Auto-Displays im Infotainmentmarkt aus. Die Allgegenwärtigkeit von Smartphones hat zu einer Nachfrage nach denselben Funktionalitäten im Auto geführt. Technologien, wie Touchscreens und große Displays sind dadurch zu einem Bedarfsartikel im Bereich Infotainment in Fahrzeugen geworden. Weil Fahrzeuge immer mehr auf hoch entwickelte Technologien gestützt sind, wird der Bedarf an Informationsanzeigen im Auto zunehmend umfangreicher und vielfältiger.

Laut einer aktuellen Studie von Frost & Sullivan (http://www.automotive.frost.com), wird das Umsatzvolumen für zentrale Displays, Touchscreens und Blickfeldanzeigen in Europa jeweils 9,5 Millionen, zwei Millionen und 0,5 Millionen bis 2017 erreichen. In Nordamerika wird das Umsatzvolumen bis 2017 jeweils auf sechs Millionen, drei Millionen und 0,4 Millionen anwachsen.

"Die Verfügbarkeit eines Internetzugangs hat zur Ausbreitung verschiedener Web-Dienste, Smartphone-Anwendungen und Unterhaltungs-Funktionen innerhalb des Fahrzeugs geführt," bemerkt Frost & Sullivan Research Analyst Krishna Jayaraman. "Dies hat wiederum zum Bedarf an großen und intelligenten Informationsanzeigesystemen geführt, die den ganzen Informationsgehalt anzeigen können."

Der ständig wachsende Verbraucherbedarf an bordeigenen Informationen in Bezug auf Bequemlichkeit, Komfort und Sicherheit, hat zu einer Informationsüberflutung geführt, die die Entwicklung von neuen Technologien und größeren Anzeigesystemen dazu anspornt, diese Information darzustellen.

"Informationsverwaltung ist eine große Herausforderung, die eng mit der Fahrerablenkung verbunden ist," bemerkt Jayaraman. "Automobilhersteller sind in einer Situation, in der sie ein Gleichgewicht herstellen müssen zwischen dem Anbieten neuer Technologien, mit denen man vor der Konkurrenz bleibt, und der grösstmöglichen Einfachheit der Mensch-Maschinen-Schnittstelle (HMI); Priorisierung und Aufteilung der Informationen auf verschiedene Displays ist dabei der wichtigste Punkt."

Die Ablenkung des Fahrers, ausgelöst durch Informationsüberflutung, hebt die Wichtigkeit von HMI-Lösungen hervor, die nicht nur zusätzliche Informationen speichern, sondern gleichzeitig, die Menge der an den Fahrer übermittelten Informationen beschränken, in dem sie diese priorisieren.

Der Bedarf an großen zentralen Displays steigt, um mehr Informationen unterzubringen. Multimodale Eingabeschnittstellen allein reichen jedoch nicht aus; Informationen müssen je nach Priorität auf verschiedene Anzeigeoptionen verteilt werden.

"Funktionen, die fahrzeugspezifisch und während der Fahrt notwendig sind, sollten zum Beispiel auf der Blickfeldanzeige und dem Armaturenbrett angezeigt werden, während sich andere Unterhaltungsfunktionen auf zentralen Anzeigen befinden können," erläutert Jayaraman. "Außerdem sollte der Zugriff auf web-basierte Inhalte eingeschränkt werden, um die Ablenkung einzugrenzen."

Für weitere Informationen zu Frost & Sullivans aktueller Studie Strategic Analysis of European and North American Markets for Display and Instrument Clusters (M755), kontaktieren Sie bitte Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com).

Die Studie Strategic Analysis of European and North American Markets for Display and Instrument Clusters (M755) ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Automotive & Transportation, das außerdem Analysen zu den folgenden Bereichen umfasst: Executive Analysis of European and North American Automotive App Store Concepts and Services, Strategic Analysis of European and North American Automotive Human Machine Interface Market and Strategic Analysis of the European Automotive Human Machine Interface Market. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist der globale Partner für Unternehmen, wenn es um Wachstum, Innovation und Marktführung geht. Die Dienstleistungen Growth Partnership Services und Growth Consulting helfen dem Kunden, innovative Wachstumsstrategien zu entwickeln, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen. Seit 50 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile mehr als 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche. Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
Twitter: twitter.com/FrostSullivanDe
www.facebook.com/FrostandSullivan

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Wenn das Smartphone zur Schuldenfalle wird
15.10.2018 | Justus-Liebig-Universität Gießen

nachricht Atomare Verunreinigung ähnlich wie bei Edelsteinen dient als Quanten-Informationsspeicher
01.10.2018 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Auf Wiedersehen, Silizium? Auf dem Weg zu neuen Materalien für die Elektronik

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz haben zusammen mit Wissenschaftlern aus Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgarien) und Madrid (Spanien) ein neues, metall-organisches Material entwickelt, welches ähnliche Eigenschaften wie kristallines Silizium aufweist. Das mit einfachen Mitteln bei Raumtemperatur herstellbare Material könnte in Zukunft als Ersatz für konventionelle nicht-organische Materialien dienen, die in der Optoelektronik genutzt werden.

Bei der Herstellung von elektronischen Komponenten wie Solarzellen, LEDs oder Computerchips wird heutzutage vorrangig Silizium eingesetzt. Für diese...

Im Focus: Goodbye, silicon? On the way to new electronic materials with metal-organic networks

Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) in Mainz (Germany) together with scientists from Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgaria) and Madrid (Spain) have now developed and characterized a novel, metal-organic material which displays electrical properties mimicking those of highly crystalline silicon. The material which can easily be fabricated at room temperature could serve as a replacement for expensive conventional inorganic materials used in optoelectronics.

Silicon, a so called semiconductor, is currently widely employed for the development of components such as solar cells, LEDs or computer chips. High purity...

Im Focus: Blauer Phosphor – jetzt erstmals vermessen und kartiert

Die Existenz von „Blauem“ Phosphor war bis vor kurzem reine Theorie: Nun konnte ein HZB-Team erstmals Proben aus blauem Phosphor an BESSY II untersuchen und über ihre elektronische Bandstruktur bestätigen, dass es sich dabei tatsächlich um diese exotische Phosphor-Modifikation handelt. Blauer Phosphor ist ein interessanter Kandidat für neue optoelektronische Bauelemente.

Das Element Phosphor tritt in vielerlei Gestalt auf und wechselt mit jeder neuen Modifikation auch den Katalog seiner Eigenschaften. Bisher bekannt waren...

Im Focus: Chemiker der Universitäten Rostock und Yale zeigen erstmals Dreierkette aus gleichgeladenen Ionen

Die Forschungskooperation zwischen der Universität Yale und der Universität Rostock hat neue wissenschaftliche Ergebnisse hervorgebracht. In der renommierten Zeitschrift „Angewandte Chemie“ berichten die Wissenschaftler über eine Dreierkette aus Ionen gleicher Ladung, die durch sogenannte Wasserstoffbrücken zusammengehalten werden. Damit zeigen die Forscher zum ersten Mal eine Dreierkette aus gleichgeladenen Ionen, die sich im Grunde abstoßen.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Professoren Mark Johnson, einem weltbekannten Cluster-Forscher, und Ralf Ludwig aus der Physikalischen Chemie der...

Im Focus: Storage & Transport of highly volatile Gases made safer & cheaper by the use of “Kinetic Trapping"

Augsburg chemists present a new technology for compressing, storing and transporting highly volatile gases in porous frameworks/New prospects for gas-powered vehicles

Storage of highly volatile gases has always been a major technological challenge, not least for use in the automotive sector, for, for example, methane or...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

11. Jenaer Lasertagung

16.10.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2018

16.10.2018 | Veranstaltungen

Künstliche Intelligenz in der Medizin

16.10.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Sinneswahrnehmung ist keine Einbahnstraße

17.10.2018 | Biowissenschaften Chemie

Space Farming dank Pflanzenhormon Strigolacton

17.10.2018 | Agrar- Forstwissenschaften

Oberflächen mit flexiblen und handlichen Plasmaquellen aktivieren

17.10.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics