Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Umfrage "Ressourceneffizienz in der Produktion"

15.03.2010
Mit einer Online-Survey ermittelt das Fraunhofer IAO, welchen Stellenwert produzierende Unternehmen der Ressourceneffizienz zuschreiben und welche Wege sie einschlagen, um diese zu verbessern. Interessenten können unter https://www.survey.iao.fraunhofer.de/Ressourceneffizienz.html an der Umfrage teilnehmen.

Globale Trends wie die steigende Nachfrage nach Ressourcen, insbesondere in aufstrebenden Ländern wie China, und die mit der Ressourcennutzung einhergehenden umwelt- und klimabezogenen Problemlagen, stellen Unternehmen vor wachsende Herausforderungen. Deutschland muss sich als rohstoffarmes Land frühzeitig auf diese Verschärfung der Versorgungssituation einstellen und mögliche Alternativen identifizieren und umsetzen.

Mit Ressourceneffizienz können Unternehmen ihr wirtschaftliches Wachstum sichern, zukunftsfähige Produkte und Produktionsverfahren entwickeln und dabei ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten. Das Prinzip dahinter: Energie und Materialien werden auf bestmögliche Art und Weise eingesetzt mit dem Ziel, das gleiche Produktionsergebnis mit weniger Ressourcenverbrauch zu erbringen.

Laut einer aktuellen Studie der Deutschen Materialeffizienzagentur demea könnten Unternehmen durchschnittlich 220 000 Euro im Jahr sparen, wenn sie Material und Energie effizienter einsetzten. Material und Energie stellen im produzierenden Gewerbe mit über 50 Prozent den größten Kostenblock dar.

Damit Unternehmen von den vorhandenen Potenzialen der Ressourceneffizienz profitieren können, müssen diese bereit dazu sein, in langfristige und nachhaltige Unternehmensziele zu investieren.

Durch eine Umfrage im produzierenden Gewerbe möchte das Fraunhofer IAO herausfinden, welchen Stellenwert Ressourceneffizienz momentan in der Industrie

einnimmt und welche Wege Unternehmen finden, um ihre Rohstoffe effizienter zu nutzen. Unter Ressourceneffizienz wird in dieser Umfrage Material- und Energieeffizienz verstanden.

Vertreter produzierender Unternehmen in Deutschland sind angesprochen, an der Umfrage unter https://www.survey.iao.fraunhofer.de/Ressourceneffizienz.html teilzunehmen. Auf Wunsch erhalten die Teilnehmer die Ergebnisse der Umfrage

nach Auswertung per Mail.

Ihr Ansprechpartner:
Fraunhofer IAO
Nico Pastewski
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon +49 711 970-5132
Fax +49 711 970-2299
nico.pastewski@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.survey.iao.fraunhofer.de/Ressourceneffizienz.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht STICA-Studie belegt: Spezielle Verhaltenstherapie bei Computerspiel- und Internetsucht erfolgreich
11.09.2019 | Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

nachricht Wie wir 2030 unterwegs sind: acatech Studie skizziert Zukunftsbild der vernetzten Mobilität
11.09.2019 | acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neuer Werkstoff für den Bootsbau

Um die Entwicklung eines Leichtbaukonzepts für Sportboote und Yachten geht es in einem Forschungsprojekt der Technischen Hochschule Mittelhessen. Prof. Dr. Stephan Marzi vom Gießener Institut für Mechanik und Materialforschung arbeitet dabei mit dem Bootsbauer Krake Catamarane aus dem thüringischen Apolda zusammen. Internationale Kooperationspartner sind Prof. Anders Biel von der schwedischen Universität Karlstad und die Firma Lamera aus Göteborg. Den Projektbeitrag der THM fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand mit 190.000 Euro.

Im modernen Bootsbau verwenden die Hersteller als Grundmaterial vorwiegend Duroplasten wie zum Beispiel glasfaserverstärkten Kunststoff. Das Material ist...

Im Focus: Novel Material for Shipbuilding

A new research project at the TH Mittelhessen focusses on the development of a novel light weight design concept for leisure boats and yachts. Professor Stephan Marzi from the THM Institute of Mechanics and Materials collaborates with Krake Catamarane, which is a shipyard located in Apolda, Thuringia.

The project is set up in an international cooperation with Professor Anders Biel from Karlstad University in Sweden and the Swedish company Lamera from...

Im Focus: Controlling superconducting regions within an exotic metal

Superconductivity has fascinated scientists for many years since it offers the potential to revolutionize current technologies. Materials only become superconductors - meaning that electrons can travel in them with no resistance - at very low temperatures. These days, this unique zero resistance superconductivity is commonly found in a number of technologies, such as magnetic resonance imaging (MRI).

Future technologies, however, will harness the total synchrony of electronic behavior in superconductors - a property called the phase. There is currently a...

Im Focus: Ultraschneller Blick in die Photochemie der Atmosphäre

Physiker des Labors für Attosekundenphysik haben erkundet, was mit Molekülen an den Oberflächen von nanoskopischen Aerosolen passiert, wenn sie unter Lichteinfluss geraten.

Kleinste Phänomene im Nanokosmos bestimmen unser Leben. Vieles, was wir in der Natur beobachten, beginnt als elementare Reaktion von Atomen oder Molekülen auf...

Im Focus: Wie entstehen die stärksten Magnete des Universums?

Wie kommt es, dass manche Neutronensterne zu den stärksten Magneten im Universum werden? Eine mögliche Antwort auf die Frage nach der Entstehung dieser sogenannten Magnetare hat ein deutsch-britisches Team von Astrophysikern gefunden. Die Forscher aus Heidelberg, Garching und Oxford konnten mit umfangreichen Computersimulationen nachvollziehen, wie sich bei der Verschmelzung von zwei Sternen starke Magnetfelder bilden. Explodieren solche Sterne in einer Supernova, könnten daraus Magnetare entstehen.

Wie entstehen die stärksten Magnete des Universums?

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2019

14.10.2019 | Veranstaltungen

10. Weltkonferenz der Ecosystem Services Partnership an der Leibniz Universität Hannover

14.10.2019 | Veranstaltungen

Bildung.Regional.Digital: Tagung bietet Rüstzeug für den digitalen Unterricht von heute und morgen

10.10.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Technologiemodul senkt Ausschussrate von Mikrolinsen auf ein Minimum

14.10.2019 | Informationstechnologie

Diagnostik für alle

14.10.2019 | Biowissenschaften Chemie

Bayreuther Forscher entdecken stabiles hochenergetisches Material

14.10.2019 | Materialwissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics