Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studie will die Wirkung von 3D-Filmen auf Kinder erforschen

12.06.2012
Wissenschaftler suchen freiwillige Versuchspersonen
Das Fachgebiet „Psychologie Neuer Medien und Methodenlehre" der TU Berlin plant gemeinsam mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg eine wissenschaftliche Untersuchung zur Wirkung von 3D-Filmen auf Kinder. Dafür werden dringend Kinder zwischen 6 und 8 Jahren mit ihren Eltern gesucht. Die Studie findet in den Berliner Sommerferien statt.

Zeit: vom 20. Juni bis 3. August 2012

Es wäre schön, wenn Sie in Ihrem Medium auf die Studie hinweisen würden.

Interessenten melden sich bitte bei Fragen und für Termine bei Britta Hosse: 0176-20258608 oder Nils Backhaus: 0178-2395850.
Weitere Informationen zum Projekt und Kontakt-E-Mails finden sich unter:
http://www.nmm.tu-berlin.de/?id=118986

In der Medienbranche wird seit Längerem diskutiert, ob 3D-Filme, insbesondere mit emotional aufwühlendem Inhalt, eine andere FSK-Einstufung erhalten sollten als die gleichen Filme in 2D. „Bislang fehlen jedoch Daten darüber, ob die emotionale Verarbeitung tatsächlich eine andere und stärkere ist. Ebenso gibt es keine wissenschaftlichen Untersuchungen zu der Frage, ob sich die stereoskopischen Täuschungen nachteilig auf das in der Entwicklung befindliche Sehsystem des Kindes auswirken“, sagt Prof. Dr. Gisela Müller-Plath, Leiterin des TU-Fachgebietes „Psychologie Neuer Medien und Methodenlehre" und der Studie. Diese Forschungslücke wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Berlin und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit ihrer Studie nun beginnen zu schließen.

Den Kindern wird ein Film entweder in der 2D- oder der 3D-Version gezeigt. Dies findet in einer kinoähnlichen Umgebung mit großer Leinwand oder in einer Umgebung, die dem heimischen Fernsehen ähnelt, statt. Die Eltern erfahren dabei, wie ihr Kind physiologisch und psychisch auf den Film reagiert hat, ob sich kurzfristige Auswirkungen auf seine Sehfunktionen zeigen wie zum Beispiel vorübergehendes leichtes Schielen oder Sehschärfeverluste und ob ihr Kind überhaupt 3D sehen kann.

Als Belohnung bekommen die Kinder jeweils zwei Kinogutscheine.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr. Gisela Müller-Plath, Fachgebiet Psychologie Neuer Medien und Methodenlehre, Institut für Psychologie und Arbeitswissenschaft der TU Berlin, Franklinstr. 28/29, 10587 Berlin, Tel.: 030/314-2 23 25, E-Mail: gisela.mueller-plath@tu-berlin.de

Stefanie Terp | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-berlin.de
http://www.nmm.tu-berlin.de/?id=118986

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Lucy hatte ein affenähnliches Gehirn
02.04.2020 | Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie

nachricht Neue ESO-Studie bewertet den Einfluss von Satellitenkonstellationen auf astronomische Beobachtungen
05.03.2020 | Max-Planck-Institut für Astronomie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wenn Ionen an ihrem Käfig rütteln

In vielen Bereichen spielen „Elektrolyte“ eine wichtige Rolle: Sie sind bei der Speicherung von Energie in unserem Körper wie auch in Batterien von großer Bedeutung. Um Energie freizusetzen, müssen sich Ionen – geladene Atome – in einer Flüssigkeit, wie bspw. Wasser, bewegen. Bisher war jedoch der präzise Mechanismus, wie genau sie sich durch die Atome und Moleküle der Elektrolyt-Flüssigkeit bewegen, weitgehend unverstanden. Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung haben nun gezeigt, dass der durch die Bewegung von Ionen bestimmte elektrische Widerstand einer Elektrolyt-Flüssigkeit sich auf mikroskopische Schwingungen dieser gelösten Ionen zurückführen lässt.

Kochsalz wird in der Chemie auch als Natriumchlorid bezeichnet. Löst man Kochsalz in Wasser lösen sich Natrium und Chlorid als positiv bzw. negativ geladene...

Im Focus: When ions rattle their cage

Electrolytes play a key role in many areas: They are crucial for the storage of energy in our body as well as in batteries. In order to release energy, ions - charged atoms - must move in a liquid such as water. Until now the precise mechanism by which they move through the atoms and molecules of the electrolyte has, however, remained largely unknown. Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research have now shown that the electrical resistance of an electrolyte, which is determined by the motion of ions, can be traced back to microscopic vibrations of these dissolved ions.

In chemistry, common table salt is also known as sodium chloride. If this salt is dissolved in water, sodium and chloride atoms dissolve as positively or...

Im Focus: Den Regen für Hydrovoltaik nutzen

Wassertropfen, die auf Oberflächen fallen oder über sie gleiten, können Spuren elektrischer Ladung hinterlassen, so dass sich die Tropfen selbst aufladen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz haben dieses Phänomen, das uns auch in unserem Alltag begleitet, nun detailliert untersucht. Sie entwickelten eine Methode zur Quantifizierung der Ladungserzeugung und entwickelten zusätzlich ein theoretisches Modell zum besseren Verständnis. Nach Ansicht der Wissenschaftler könnte der beobachtete Effekt eine Möglichkeit zur Energieerzeugung und ein wichtiger Baustein zum Verständnis der Reibungselektrizität sein.

Wassertropfen, die über nicht leitende Oberflächen gleiten, sind überall in unserem Leben zu finden: Vom Tropfen einer Kaffeemaschine über eine Dusche bis hin...

Im Focus: Harnessing the rain for hydrovoltaics

Drops of water falling on or sliding over surfaces may leave behind traces of electrical charge, causing the drops to charge themselves. Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) in Mainz have now begun a detailed investigation into this phenomenon that accompanies us in every-day life. They developed a method to quantify the charge generation and additionally created a theoretical model to aid understanding. According to the scientists, the observed effect could be a source of generated power and an important building block for understanding frictional electricity.

Water drops sliding over non-conducting surfaces can be found everywhere in our lives: From the dripping of a coffee machine, to a rinse in the shower, to an...

Im Focus: Quantenimaging: Unsichtbares sichtbar machen

Verschränkte Lichtteilchen lassen sich nutzen, um Bildgebungs- und Messverfahren zu verbessern. Ein Forscherteam am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena hat eine Quantenimaging-Lösung entwickelt, die in extremen Spektralbereichen und mit weniger Licht genaueste Einblicke in Gewebeproben ermöglichen kann.

Optische Analyseverfahren wie Mikroskopie und Spektroskopie sind in sichtbaren Wellenlängenbereichen schon äußerst effizient. Doch im Infrarot- oder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium AWK’21 findet am 10. und 11. Juni 2021 statt

06.04.2020 | Veranstaltungen

Interdisziplinärer Austausch zum Design elektrochemischer Reaktoren

03.04.2020 | Veranstaltungen

13. »AKL – International Laser Technology Congress«: 4.–6. Mai 2022 in Aachen – Lasertechnik Live bereits früher!

02.04.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium AWK’21 findet am 10. und 11. Juni 2021 statt

06.04.2020 | Veranstaltungsnachrichten

Wenn Ionen an ihrem Käfig rütteln

06.04.2020 | Energie und Elektrotechnik

Virtueller Roboterschwarm auf dem Mars

06.04.2020 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics