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Studie zur Produktentstehung in produzierenden Unternehmen erscheint bei Steinbeis

17.04.2013
Den Produktentstehungsprozess in produzierenden Unternehmen haben Experten unter dem Steinbeis-Dach in analysiert. Die zweibändige Studie erscheint heute, den 17.04.2013 in der Steinbeis-Edition. Die Steinbeis-Experten untersuchen in der Studie die Rahmenbedingungen, die den Produktentstehungsprozess eines erfolgreichen, produzierenden Unternehmens ausmachen.

Den Produktentstehungsprozess in produzierenden Unternehmen haben Experten unter dem Steinbeis-Dach in einer neuen Studie analysiert, die am 17.04.2013 in der Steinbeis-Edition erscheint. Die Studie wird am Mittwoch, den 17.04.2013 beim Steinbeis Engineering Tag 2013 vom Steinbeis-Europa-Zentrum in Stuttgart vorgestellt.

Produkte werden zunehmend komplexer, sei es im Hinblick auf ihre Funktionalität oder auf die zu erfüllenden Anforderungen für eine globalisierte Massenfertigung. Die Kurzlebigkeit der Märkte, die Konvergenz von Technologien und eine aggressive Preispolitik drängen Unternehmen außerdem dazu, immer schneller neue erfolgreiche Produkte zu entwickeln.

Für Unternehmen ist ein erfolgreich implementierter Produktentstehungsprozess daher eine wichtige Grundlage für die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit. Die Steinbeis Engineering Studie liefert hier eine Beratungsgrundlage, um diesen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen.

Die Steinbeis-Experten untersuchen in der Studie die Rahmenbedingungen, die den Produktentstehungsprozess eines erfolgreichen, produzierenden Unternehmens ausmachen. Die Identifizierung und Analyse von Problemfeldern, Erfolgsfaktoren und Lösungsansätzen im Produktentstehungsprozess soll dazu beitragen, ungenutzte Potenziale aufzudecken und diese zu nutzen.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass viele Probleme im Produktentstehungsprozess aus der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit resultieren. Während zum Beispiel über 80% der Befragten die abteilungsinterne Kommunikation im Produktentstehungsprozess als gut bezeichnen, treffen nur noch knapp über 40% der Befragten diese Aussage in Bezug auf die abteilungsübergreifende Kommunikation.

Die Kommunikation mit externen Partnern wird sogar besser bewertet als die Kommunikation zwischen Abteilungen. Als weiteres Ergebnis wird deutlich, dass Produktmanagern im Produktentstehungsprozess die herausragende Rolle des Promotors zukommt. Der Einsatz und die Qualifizierung von Produktmanagern in Unternehmen kleiner und mittlerer Größe ist eine Herausforderung für die Zukunft.

Das Steinbeis-Europa-Zentrum war für das Studiendesign, die Durchführung der Befragung und die vertiefenden Interviews, die eingehende Analyse der Ergebnisse verantwortlich und hat Teil 1 der Studie verfasst.
Die Ergebnisse der Studie sind in zwei Publikationen dokumentiert:

Steinbeis Engineering Studie 2012 Teil 1
Studienergebnisse, Faktoren und Rahmenbedingungen eines erfolgreichen Produktentstehungsprozesses, Christian Albrecht, Meike Reimann, Jonathan Loeffler, Steinbeis-Stiftung (Hrsg.), 2013, ISBN 978-3-943356-50-2

Teil 1 umfasst die ausführliche Analyse der Befragungsergebnisse, ergänzt um Reflektionen aus telefonischen Interviews. Sie dient dazu, ungenutzte Potenziale in der Produktentstehung aufzudecken und diese zu nutzen.

Steinbeis Engineering Studie 2012 Teil 2
Best Practice, Organisierter, strukturierter und methodenunterstützter ProduktEntstehungsProzess, Arno Voegele, Günther Würtz (Hrsg.),
2013, ISBN 978-3-943356-51-9

Teil 2 greift Bereiche des Produktentstehungsprozesses (PEP) heraus, analysiert diese und ergänzt sie um konkrete Empfehlungen von erfahrenen Steinbeis-Experten. Zudem werden dem Leser Methoden, Materialien und Systeme an die Hand gegeben, die für den eigenen PEP adaptiert werden können.

Steinbeis
Steinbeis ist weltweit im unternehmerischen Wissens- und Technologietransfer aktiv. Zum Steinbeis-Verbund gehören derzeit rund 900 Unternehmen sowie Kooperations- und Projektpartner in über 60 Ländern. Das Dienstleistungsportfolio der fachlich spezialisierten Steinbeis-Unternehmen im Verbund umfasst Beratung, Forschung & Entwicklung, Aus- und Weiterbildung sowie Analysen & Expertisen für alle Management- und Technologiefelder. Ihren Sitz haben die Steinbeis-Unternehmen überwiegend an Forschungseinrichtungen, insbesondere Hochschulen, die originäre Wissensquellen für Steinbeis darstellen. Rund 6.000 Experten tragen zum praxisnahen Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft bei. Dach des Steinbeis-Verbundes ist die 1971 ins Leben gerufene Steinbeis-Stiftung, die ihren Sitz in Stuttgart hat.

Steinbeis Engineering Group
Die Steinbeis Engineering Studie 2012 entstand als Kooperationsprodukt im Steinbeis-Verbund unter Federführung Steinbeis Engineering Group, einem Zusammenschluss von Steinbeis-Zentren. Die Gruppe veranstaltet im zweijährigen Turnus das Steinbeis Engineering Forum. Die Gründung der Steinbeis Engineering Group geht auf eine Initiative von Prof. asoc. univ. PhDr. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Arno Voegele, Leiter des Steinbeis-Transferzentrums Produktion und Management, Prof. Dr.-Ing. Günther Würtz, Leiter des Steinbeis-Transferzentrums Management - Innovation - Technologie (MIT) und der Steinbeis-Zentrale zurück. Sie ist offen für alle interessierten Zentren im Steinbeis-Verbund.

Steinbeis-Europa-Zentrum
Das Steinbeis-Europa-Zentrum ist mit Standorten in Stuttgart und Karlsruhe Teil des Steinbeis-Verbundes und bildet für Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und regionale Wirtschaftsförderer die Brücke nach Europa. Als operative Einheit des Europabeauftragten des Wirtschaftsministers des Landes Baden-Württemberg und als EU-Beratungsstelle für die Hochschulen im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg berät es die Unternehmen und Hochschulen zu den europäischen Forschungs- und Technologieprogrammen, begleitet die Antragstellung von EU-Projekten und unterstützt sie bei transnationalen Technologiekooperationen. Seit dem Jahr 2008 ist das SEZ Partner im Enterprise Europe Network der Europäischen Kommission. Das SEZ agiert als Partner im baden-württembergischen Konsortium in Kooperation mit Handwerk International, dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft und sieben Industrie- und Handelskammern.

Steinbeis-Engineering Studie: Dr. Meike Reimann, reimann@steinbeis-europa.de und Christian Albrecht, albrecht@steinbeis-europa.de
Weitere Informationen:
http://bit.ly/XQBovB - Teil 1 der Studie
http://bit.ly/YTahjd - Teil 2
http://bit.ly/XQBsvv - Tagungsband zum Steinbeis Engineering Tag

Anette Mack | idw
Weitere Informationen:
http://www.steinbeis-europa.de

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