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Neue Studie der BZgA: Rauchen bei Jugendlichen auf historischem Tiefstand

24.02.2011
Immer weniger Jugendliche in Deutschland rauchen. Die aktuellen Ergebnisse einer repräsentativen Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigen, dass nur noch 13 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren zur Zigarette greifen.

Damit hat sich ihr Anteil seit 2001 mehr als halbiert. Auch bei den 18- bis 25-Jährigen ist der Raucheranteil mit heute 38 Prozent deutlich geringer als noch vor zwei Jahren. Damit hat das Rauchen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen historischen Tiefstand erreicht.

Immer weniger Jugendliche in Deutschland rauchen. Die aktuellen Ergebnisse einer repräsentativen Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigen, dass nur noch 13 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren zur Zigarette greifen. Damit hat sich ihr Anteil von 28 Prozent im Jahr 2001 bis heute mehr als halbiert.

Der Rückgang des Rauchens ist sowohl bei weiblichen als auch bei männlichen Jugendlichen zu beobachten. Auch der Anteil junger Erwachsener zwischen 18 und 25 Jahren, die rauchen, ist mit 38 Prozent gegenwärtig deutlich geringer als noch vor zwei Jahren (43 Prozent). In keiner der in den letzten dreißig Jahren durchgeführten BZgA-Untersuchungen wurden derart niedrige Werte registriert.

Dazu erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans: "Der weitere Rückgang des Rauchens bei Jugendlichen zeigt, dass es langfristig gelungen ist, Kinder und Jugendliche mit den Maßnahmen der Tabakprävention zu erreichen. Er bestätigt zudem, dass es einen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft zum Nichtrauchen gibt. Damit sich der rückläufige Trend weiter festigt und immer weniger Menschen mit dem Rauchen beginnen, müssen wir die präventiven Maßnahmen bei Kindern und Jugendlichen weiter fortsetzen und ausbauen."

Parallel zum Rückgang der Zahl jugendlicher Raucher, ist der Anteil der Nieraucher in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Wie die BZgA-Studie zeigt, geben 68 Prozent der minderjährigen Jugendlichen an, noch nie in ihrem Leben geraucht zu haben. Im Jahr 2001 waren es noch 41 Prozent. „Für die meisten Jugendlichen ist Rauchen heute völlig ‚out’“, sagt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. „Nichtrauchen hat sich in unserer Gesellschaft vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen fest etabliert. Es gehört für sie immer mehr zu einem positiven Lebensstil und das ist ein wichtiger Erfolg der Prävention in Deutschland. Denn viele, die in jungen Jahren nicht rauchen, werden auch als Erwachsene nicht mehr damit anfangen.“

Seit 2003 führt die BZgA ihre Präventionskampagne „rauchfrei“ durch. Ziel ist es, Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren von den Vorteilen des Nichtrauchens zu überzeugen, so dass sie gar nicht erst mit dem Rauchen beginnen. Rauchenden Jugendlichen bietet sie zudem Ausstiegshilfen an, wie etwa das Online-Ausstiegsprogramm „rauchfrei“. Außerdem stehen im Rahmen der Kampagne verschiedene Maßnahmen für den Einsatz im schulischen Bereich zur Verfügung.

Um die positive Entwicklung beim Rückgang des Zigarettenkonsums Jugendlicher und junger Erwachsener weiter zu befördern, wird die BZgA ihre Anstrengungen in der Tabakprävention fortsetzen. Dies gilt besonders vor dem Hintergrund bestehender Unterschiede im Rauchverhalten in verschiedenen Schulformen: So rauchen Gymnasiastinnen und Gymnasiasten der Sekundarstufe 1 deutlich weniger als Schülerinnen und Schüler in Haupt-, Real- oder Gesamtschulen.

Die Studie „Der Tabakkonsum Jugendlicher und junger Erwachsener in Deutschland 2010“ steht unter

http://www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/suchtpraevention/ zum Download bereit.

Informationen zur „rauchfrei“-Jugendkampagne der BZgA unter
http://www.rauch-frei.info

Dr. Marita Völker-Albert | idw
Weitere Informationen:
http://www.rauch-frei.info
http://www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/suchtpraevention/

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