Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Laut Frost & Sullivan birgt der russische Markt für physische Sicherheit nach wie vor erhebliches Wachstumspotenzial

16.02.2010
Die Wirtschaftskrise in Russland hat auch den Markt für physische Sicherheit in vielen Bereichen stark beeinträchtigt. Grund dafür ist die enge Verbindung des Marktes mit Branchen wie Bau und Öl und Gas sowie mit dem privaten wie auch dem kommerziellen Sektor.

Mit der Erholung der russischen Wirtschaft zeichnet sich bereits seit 2009 ab, dass sich der öffentliche Sektor zum größten Kunden des Markts für physische Sicherheit entwickelt – ein Trend, der laut Frost & Sullivan im Zuge der wachsenden Zahl von öffentlichen, privatwirtschaftlichen und Öl- und Gas-Projekten weiter anhalten wird.

In einer neuen Studie (http://www.autoid.frost.com) untersucht die internationale Unternehmensberatung die Segmente Videoüberwachung, Zugangskontrolle, Einbruchserkennung und Brandmeldung. Als dynamischste Sektoren identifiziert Frost & Sullivan die Videoüberwachung und die Zugangskontrolle mit einem durchschnittlichen Jahreswachstum von 13 bzw. 7 Prozent zwischen 2008 und 2012.

„Wichtige Impulse erhält der russische Sicherheitsmarkt durch den Investitionsboom im Zuge der Olympischen Winterspiele 2014 in Sochi. Darüber hinaus besteht ständig Bedarf am Austausch älterer elektronischer Sicherheitssysteme in vielen staatseigenen Konglomeraten”, erläutert Matia Grossi, Branchenanalyst bei Frost & Sullivan. „Von den Sicherheitsanbietern waren kleine und mittelständische Unternehmen und der für die Industrie zuständige Sektor von der Rezession am stärksten betroffen – vor allem aufgrund ihrer direkten Abhängigkeit von ausländischen Investoren und der allgemeinen Konjunkturentwicklung. Doch die kontinuierliche Modernisierung vor allem in der Öl- und Gasindustrie sowie im Nuklearsektor wird dazu beitragen, dass auch hier eine Erholung kommt.”

Das staatliche Budget, mit dem viele Sicherheitsprogramme finanziert werden, basiert zu über 50 Prozent auf den Erlösen aus Öl- und Gasexporten. In den letzten beiden Jahren wurden zahlreiche Regierungsprogramme vertagt. Im Zuge der Preissteigerungen ist allerdings davon auszugehen, dass die russische Regierung diese Pläne wieder aufnimmt und zusätzlich neue Initiativen startet.

„Die wirtschaftliche Erholung in vielen Ländern im Raum Asien-Pazifik und die engere Verbindung zwischen Russland und China lassen auf einen starken Wiederaufschwung in Russland schließen. Nun müssen sich die Unternehmen im Sicherheitsmarkt so positionieren, dass sie in der Lage sind, von diesem enormen Potenzial möglichst stark zu profitieren“, so Grossi abschließend.

Die Studie Opportunities in the Russian Electronic Security Market ist Teil des Growth Partnership Service Automatic Identification & Security der Unternehmensberatung Frost & Sullivan, zu dem auch folgende Studien gehören: European Video Surveillance Market, World Mobile Video Surveillance Market und European Convergence Market. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans neuster Studie zum russischen Sicherheitsmarkt wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com). Die Informationen werden Ihnen nach Eingang der Kontaktdaten per E-Mail zugesendet.

Über Frost & Sullivan

Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die in Partnerschaft mit ihren Kunden innovative Wachstumsstrategien entwickelt. Mit einem Serviceportfolio bestehend aus den Bereichen Growth Partnership Services, Growth Consulting und Corporate Training & Development unterstützt Frost & Sullivan seine Kunden dabei, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen.

Seit über 45 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche.

Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
Twitter: twitter.com/frost_sullivan

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Mobilfunkstrahlung kann die Gedächtnisleistung bei Jugendlichen beeinträchtigen
19.07.2018 | Swiss Tropical and Public Health Institute

nachricht Neue internationale Studie: Immuntherapie für Kinder mit akuter Leukämie
13.07.2018 | Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics