Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kreative Forscherwelten

10.09.2012
In der explorativen Studie »FuE-Arbeitsumgebungen 2015+« hat das Fraunhofer IAO die Erfahrungen innovativer Unternehmen bei der Neu- bzw. Umgestaltung von Arbeitsumgebungen für die Forschung und Entwicklung (FuE) erhoben. Aus der Untersuchung sind Entwürfe für acht Raummodule hervorgegangen.

Wie können Unternehmen die Innovationsfähigkeit ihrer Mitarbeiter fördern? Besonders im Bereich der Forschung und Entwicklung (FuE) spielt die richtige und zeitgemäße Gestaltung der Arbeitsumgebung dafür eine wichtige Rolle.

Nur wenige Organisationen können jedoch eine solche innovationsförderliche Arbeitsumgebung bieten. Entweder die Umgestaltung kostet zuviel, das Raumangebot ist zu knapp oder es fehlt überhaupt an Know-how bezüglich der richtigen Gestaltung. Beispiele guter FuE-Arbeitsumgebungen bleiben daher rar gesät.

Vor diesem Hintergrund hat das Fraunhofer IAO 13 Unternehmen befragt, die in jüngerer Zeit Erfahrungen mit der Neu- bzw. Umgestaltung von FuE-Arbeitsumgebungen gemacht haben. Auf dieser Basis sind in Zusammenarbeit mit Gestaltern acht anwendungsnahe Raummodule hervorgegangen, die gemeinsam ein Szenario der »FuE-Arbeitsumgebungen 2015+« bilden.

Die Ergebnisse folgen dem Leitgedanken, dass in wissensintensiven Funktionsbereichen eine Vielzahl unterschiedlicher Arbeitsformen vorkommt. Jeder FuE-Mitarbeiter pendelt zwischen Tagesgeschäft und Aufgaben mit speziellen Anforderungen an die räumlich-technische Ausstattung. Dies betrifft sowohl den einfachen Konstrukteur, als auch den Projektleiter oder den technischen Leiter. Dementsprechend finden sich unter den Entwürfen sowohl der klassische Einzel-Büroarbeitsplatz, aber auch in der Praxis häufig vernachlässigte Raumtypen wie Projektflächen, Kreativumgebungen und Erholungsinseln.

Neben der Vorstellung der Raummodule enthält die Studie einen Überblick über Schlüsselfaktoren, Trends und Einflussfaktoren zur Gestaltung von FuE-Arbeitsumgebungen sowie ein Vorgehensmodell zur systematischen Planung und Realisierung von FuE-Arbeitswelten.
Die Studie »FuE-Arbeitsumgebungen 2015+« im Printformat ist auf Nachfrage kostenlos über
http://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/geschaeftsfelder/tim/1010-kreative-arbeitsumgebungen.html

erhältlich.

Claudia Garád | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.iao.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Blinddarmentzündungen bei Kindern: Ultraschall als erstes Mittel zur exakten Diagnose
28.11.2019 | Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)

nachricht Biologen der TU Dresden untersuchen Spermienqualität anhand ihres Stoffwechsels
28.11.2019 | Technische Universität Dresden

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochgeladenes Ion bahnt den Weg zu neuer Physik

In einer experimentell-theoretischen Gemeinschaftsarbeit hat am Heidelberger MPI für Kernphysik ein internationales Physiker-Team erstmals eine Orbitalkreuzung im hochgeladenen Ion Pr9+ nachgewiesen. Mittels einer Elektronenstrahl-Ionenfalle haben sie optische Spektren aufgenommen und anhand von Atomstrukturrechnungen analysiert. Ein hierfür erwarteter Übergang von nHz-Breite wurde identifiziert und seine Energie mit hoher Präzision bestimmt. Die Theorie sagt für diese „Uhrenlinie“ eine sehr große Empfindlichkeit auf neue Physik und zugleich eine extrem geringe Anfälligkeit gegenüber externen Störungen voraus, was sie zu einem einzigartigen Kandidaten zukünftiger Präzisionsstudien macht.

Laserspektroskopie neutraler Atome und einfach geladener Ionen hat während der vergangenen Jahrzehnte Dank einer Serie technologischer Fortschritte eine...

Im Focus: Highly charged ion paves the way towards new physics

In a joint experimental and theoretical work performed at the Heidelberg Max Planck Institute for Nuclear Physics, an international team of physicists detected for the first time an orbital crossing in the highly charged ion Pr⁹⁺. Optical spectra were recorded employing an electron beam ion trap and analysed with the aid of atomic structure calculations. A proposed nHz-wide transition has been identified and its energy was determined with high precision. Theory predicts a very high sensitivity to new physics and extremely low susceptibility to external perturbations for this “clock line” making it a unique candidate for proposed precision studies.

Laser spectroscopy of neutral atoms and singly charged ions has reached astonishing precision by merit of a chain of technological advances during the past...

Im Focus: Ultrafast stimulated emission microscopy of single nanocrystals in Science

The ability to investigate the dynamics of single particle at the nano-scale and femtosecond level remained an unfathomed dream for years. It was not until the dawn of the 21st century that nanotechnology and femtoscience gradually merged together and the first ultrafast microscopy of individual quantum dots (QDs) and molecules was accomplished.

Ultrafast microscopy studies entirely rely on detecting nanoparticles or single molecules with luminescence techniques, which require efficient emitters to...

Im Focus: Wie Graphen-Nanostrukturen magnetisch werden

Graphen, eine zweidimensionale Struktur aus Kohlenstoff, ist ein Material mit hervorragenden mechanischen, elektronischen und optischen Eigenschaften. Doch für magnetische Anwendungen schien es bislang nicht nutzbar. Forschern der Empa ist es gemeinsam mit internationalen Partnern nun gelungen, ein in den 1970er Jahren vorhergesagtes Molekül zu synthetisieren, welches beweist, dass Graphen-Nanostrukturen in ganz bestimmten Formen magnetische Eigenschaften aufweisen, die künftige spintronische Anwendungen erlauben könnten. Die Ergebnisse sind eben im renommierten Fachmagazin Nature Nanotechnology erschienen.

Graphen-Nanostrukturen (auch Nanographene genannt) können, je nach Form und Ausrichtung der Ränder, ganz unterschiedliche Eigenschaften besitzen - zum Beispiel...

Im Focus: How to induce magnetism in graphene

Graphene, a two-dimensional structure made of carbon, is a material with excellent mechanical, electronic and optical properties. However, it did not seem suitable for magnetic applications. Together with international partners, Empa researchers have now succeeded in synthesizing a unique nanographene predicted in the 1970s, which conclusively demonstrates that carbon in very specific forms has magnetic properties that could permit future spintronic applications. The results have just been published in the renowned journal Nature Nanotechnology.

Depending on the shape and orientation of their edges, graphene nanostructures (also known as nanographenes) can have very different properties – for example,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Analyse internationaler Finanzmärkte

10.12.2019 | Veranstaltungen

QURATOR 2020 – weltweit erste Konferenz für Kuratierungstechnologien

04.12.2019 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Arbeit

03.12.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kein Seemannsgarn: Hochseeschifffahrt soll schadstoffärmer werden

11.12.2019 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Vernetzte Produktion in Echtzeit: Deutsch-schwedisches Testbed geht in die zweite Phase

11.12.2019 | Informationstechnologie

Verbesserte Architekturgläser durch Plasmabehandlung – Reinigung, Vorbehandlung & Haftungssteigerung

11.12.2019 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics