Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Frost & Sullivan prognostiziert Wachstum im Europamarkt für Impfstoffe

18.09.2012
Technologische Innovationen und Entwicklung neuer Impfstoffe verschiebt Fokus der Industrie von Prophylaxe auf Therapie

Im Europamarkt für Impfstoffe werden signifikante Wachstumsraten erwartet. Grund dafür ist der zunehmende Fokus der Impfstoffentwickler auf neuartige Technologien sowie die Tatsache, dass potenzielle Impfstoff-Kandidaten in der Spätphase weiterentwickelt werden und in die Kommerzialisierungsphase eintreten. Impfstoffe der nächsten Generation, wie zum Beispiel essbare Impfstoffe auf Pflanzenbasis, könnten zudem einen erheblichen Einfluss auf die Impfstoffentwicklung haben.

Laut einer aktuellen Studie von Frost & Sullivan (www.pharma.frost.com) erwirtschaftete der europäische Markt für Impfstoffe im Jahr 2011 einen Umsatz von 6,36 Milliarden US-Dollar und wird bis zum Jahr 2018 bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 9,6 Prozent auf 12,05 Milliarden US-Dollar anwachsen.

Das hohe Mass an dringendem medizinischen Bedarf im Hinblick auf Krankheiten wie AIDS, Malaria oder Tuberkulose, die jedes Jahr Millionen von Menschen betreffen und dafür sorgen, dass die Ausgaben im medizinischen Bereich weiter ansteigen, liefern ein erhebliches Wachstumspotenzial und noch nicht genutzte Möglichkeiten im Markt. Hierdurch werden zudem weitere Aktivitäten in Forschung und Entwicklung sowie staatliche Unterstützungsprogramme zur Impfstoffentwicklung angeregt.

„Das zukünftige Wachstum in der Impfstoffindustrie wird voraussichtlich angekurbelt vom Segment der Impfstoffe für Erwachsene,“ lautet die Einschätzung von Frost & Sullivan Senior Research Analystin, Aiswariya Chidambaram. „Die enormen Erfolgsraten der vor nicht allzu langer Zeit lancierten Grippe- sowie HPV-Impfstoffe haben die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer auf Impfstoffe für Erwachsene gelenkt. Die grosse Mehrheit der Impfstoffe in der Pipeline sind neuartige, innovative Vakzine, basierend auf neuen Antigenen ausgerichtet auf Malaria, Tuberkulose, Dengue-Fieber, Allergien sowie Herpes.“

Allerdings stellt sich die Vorannahme der notwendigen Kapazitäten auch weiterhin als Hauptherausforderung für Impfstoffhersteller dar, besonders im Zusammenhang mit Pandemien. “Spekulative Annahmen in Bezug auf die Impfstoff-Produktionskapazitäten angesichts unerwarteten Bedarfs, wie zum Beispiel bei Pandemien, Epidemien oder im Fall von Bioterrorismus, werden voraussichtlich einen enormen Einfluss auf das Wachstum, aber auch auf die Versorgung durch Impfstoffhersteller in Europa haben,“ so Chidambaram weiter. „Die Hersteller stehen unter dem Druck, grosse Mengen an Impfstoffen als Vorrat bereit zu halten, was mit der Beschaffung von Impfstoffen und damit verbundenen Ausschreibungen zusammenhängt, damit sie keine eventuellen Geschäftsmöglichkeiten verpassen.“

Eine akkurate Einschätzung des Kapizitätsbedarfs und der Produktdifferenzierung ist daher für Marktteilnehmer essentiell, um einen stabilen Anteil des Marktes zu gewinnen.

“Der europäische Markt ist stark fragmentiert. Player im Markt müssen daher eine akkurate Vorhersage der Herstellungskapazitäten vornehmen und den globalen Bedürfnissen im Falle einer Notsituation gerecht werden. Nur so bleiben sie der Konkurrenz voraus und verhindern eine Überkapazität bzw. fehlende Auslastung,“ schliesst Chidambaram.

Für weitere Informationen zu Frost & Sullivans Studie Analysis of the European Vaccines Market (M850), kontaktieren Sie bitte Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com).

Die Studie Analysis of the European Vaccines Market (M850) ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Pharma & Biotechnology, das außerdem Analysen zu den folgenden Bereichen umfasst: European Biosimilars Market and European Pharmaceutical and Biotech Contract Manufacturing Markets. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist der globale Partner für Unternehmen, wenn es um Wachstum, Innovation und Marktführung geht. Die Dienstleistungen Growth Partnership Services und Growth Consulting helfen dem Kunden, innovative Wachstumsstrategien zu entwickeln, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen. Seit 50 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile mehr als 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche. Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
Twitter: twitter.com/FrostSullivanDe

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Lucy hatte ein affenähnliches Gehirn
02.04.2020 | Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie

nachricht Neue ESO-Studie bewertet den Einfluss von Satellitenkonstellationen auf astronomische Beobachtungen
05.03.2020 | Max-Planck-Institut für Astronomie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: When ions rattle their cage

Electrolytes play a key role in many areas: They are crucial for the storage of energy in our body as well as in batteries. In order to release energy, ions - charged atoms - must move in a liquid such as water. Until now the precise mechanism by which they move through the atoms and molecules of the electrolyte has, however, remained largely unknown. Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research have now shown that the electrical resistance of an electrolyte, which is determined by the motion of ions, can be traced back to microscopic vibrations of these dissolved ions.

In chemistry, common table salt is also known as sodium chloride. If this salt is dissolved in water, sodium and chloride atoms dissolve as positively or...

Im Focus: Den Regen für Hydrovoltaik nutzen

Wassertropfen, die auf Oberflächen fallen oder über sie gleiten, können Spuren elektrischer Ladung hinterlassen, so dass sich die Tropfen selbst aufladen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz haben dieses Phänomen, das uns auch in unserem Alltag begleitet, nun detailliert untersucht. Sie entwickelten eine Methode zur Quantifizierung der Ladungserzeugung und entwickelten zusätzlich ein theoretisches Modell zum besseren Verständnis. Nach Ansicht der Wissenschaftler könnte der beobachtete Effekt eine Möglichkeit zur Energieerzeugung und ein wichtiger Baustein zum Verständnis der Reibungselektrizität sein.

Wassertropfen, die über nicht leitende Oberflächen gleiten, sind überall in unserem Leben zu finden: Vom Tropfen einer Kaffeemaschine über eine Dusche bis hin...

Im Focus: Harnessing the rain for hydrovoltaics

Drops of water falling on or sliding over surfaces may leave behind traces of electrical charge, causing the drops to charge themselves. Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) in Mainz have now begun a detailed investigation into this phenomenon that accompanies us in every-day life. They developed a method to quantify the charge generation and additionally created a theoretical model to aid understanding. According to the scientists, the observed effect could be a source of generated power and an important building block for understanding frictional electricity.

Water drops sliding over non-conducting surfaces can be found everywhere in our lives: From the dripping of a coffee machine, to a rinse in the shower, to an...

Im Focus: Quantenimaging: Unsichtbares sichtbar machen

Verschränkte Lichtteilchen lassen sich nutzen, um Bildgebungs- und Messverfahren zu verbessern. Ein Forscherteam am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena hat eine Quantenimaging-Lösung entwickelt, die in extremen Spektralbereichen und mit weniger Licht genaueste Einblicke in Gewebeproben ermöglichen kann.

Optische Analyseverfahren wie Mikroskopie und Spektroskopie sind in sichtbaren Wellenlängenbereichen schon äußerst effizient. Doch im Infrarot- oder...

Im Focus: Sensationsfund: Spuren eines Regenwaldes in der Westantarktis

90 Millionen Jahre alter Waldboden belegt unerwartet warmes Südpol-Klima in der Kreidezeit

Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Geowissenschaftlern des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI)...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Interdisziplinärer Austausch zum Design elektrochemischer Reaktoren

03.04.2020 | Veranstaltungen

13. »AKL – International Laser Technology Congress«: 4.–6. Mai 2022 in Aachen – Lasertechnik Live bereits früher!

02.04.2020 | Veranstaltungen

Europäischer Rheumatologenkongress EULAR 2020 wird zum Online-Kongress

30.03.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Hygienische und virenfreie Oberflächen: Smartphones schnell und sicher mit Licht desinfizieren

06.04.2020 | Materialwissenschaften

Zuwachs bei stationären Batteriespeichern

06.04.2020 | Energie und Elektrotechnik

Erste SARS-CoV-2-Genome aus Österreich veröffentlicht

03.04.2020 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics