Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

F&E 2015+: Studie zu innovativen Arbeitsumgebungen

10.08.2010
Erfolgreiche Innovationsprojekte erfordern geeignete Arbeitsplätze, Räume und Gebäude. Hierzu hat das Fraunhofer IAO die Studie »F&E2015+« initiiert. Ziel ist die Beschreibung von Szenarien für zukunftsfähige Arbeitsumgebungen in der Forschung und Entwicklung (F&E).

In den letzten Jahren haben sowohl deutsche als auch ausländische Unternehmen ihre Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E) in Deutschland kontinuierlich aufgestockt und damit eine wichtige Voraussetzung zur Einführung neuer Technologien und Produkte geschaffen.

Um diesen Vorsprung auszubauen, ist es notwendig, frühzeitig die kommenden Herausforderungen für die F&E zu erkennen. Vor diesem Hintergrund hat es sich das Fraunhofer IAO zur Aufgabe gemacht, die idealen Arbeitsumgebungen für eine zukunftsfähige F&E zu identifizieren.

Im Laufe des letzten Jahrzehnts hat sich die Arbeit in der F&E merklich verändert. Zeitgemäße F&E findet oft simultan über mehrere Standorte hinweg statt, in einem interdisziplinären Umfeld, unter Einsatz modernster Technologien und mit regelmäßigem Kontakt zu Lieferanten und Kunden. Für diesen anspruchsvollen Aufgabenbereich liegt ein wesentlicher, aber vielfach vernachlässigter Erfolgsfaktor in der konsequenten Gestaltung der richtigen Arbeitsumgebung.

Erfolgreiche Innovationen entstehen aus dem Wechsel zwischen konzentrierten Arbeiten und intensiver Kommunikation sowie Zusammenarbeit. Doch gerade bei organisch gewachsenen Unternehmen erfüllen die Arbeitsplätze, Räume und Gebäude diese Anforderungen bei weitem nicht. Viele F&E-Projekte laufen daher nicht so effizient und erfolgreich ab, wie es sein könnte und sollte.

Um die Gestaltung zukunftsfähiger F&E-Arbeitsumgebungen besser zu verstehen und anschließend zu visualisieren, hat das Fraunhofer IAO das Projekt »F&E2015+« gestartet. Durch Interviews bei Good-Practice Unternehmen und mit Hilfe von Experten sollen Szenarien beschrieben werden, die ausgewählte Typen von Arbeitsumgebungen für die frühen Innovationsphasen beschreiben. Im Rahmen dieser explorativen Studie findet am 12. und 13. Oktober 2010 ein Expertenworkshop in Stuttgart statt, in dem erste Ergebnisse des Projekts präsentiert und gemeinsam weiterentwickelt werden.

Claudia Garád | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.iao.fhg.de/

Weitere Berichte zu: Arbeitsumgebung F&E Good-Practice Unternehmen IAO Szenario

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Mobilfunkstrahlung kann die Gedächtnisleistung bei Jugendlichen beeinträchtigen
19.07.2018 | Swiss Tropical and Public Health Institute

nachricht Neue internationale Studie: Immuntherapie für Kinder mit akuter Leukämie
13.07.2018 | Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Europaweit erste Patientin mit neuem Hybridgerät zur Strahlentherapie behandelt

19.07.2018 | Medizintechnik

Waldrand oder mittendrin: Das Erbgut von Mausmakis unterscheidet sich je nach Lebensraum

19.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Automatisiertes Befüllen von Regalen im Einzelhandel

19.07.2018 | Verkehr Logistik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics