Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Europamarkt für Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zeigt zunehmend nachhaltige Entwicklung

12.06.2013
Marktstärkung durch verbesserten strategischen Zugang zu Ladestationen und der Entwicklung robuster Geschäftsmodelle

Der Europamarkt für Ladestationen für Elektrofahrzeuge (engl. EV; Electric Vehicle) befindet sich mitten in einer Transformationsphase, und die Industrie konzentriert sich auf den Ausbau der EV-Ladeinfrastruktur für den schnell wachsenden Markt für Elektrofahrzeuge.

Es ist mit deutlichem Wachstum zu rechnen, denn Marktteilnehmer aus unterschiedlichen Branchen (z. B. industrielle Automation, Versorgungsunternehmen, Parkplatz- sowie Infrastrukturbetreiber) treten in den Wettbewerb ein. Diese Entwicklung soll dem Elektrofahrzeugmarkt dazu helfen, sich von staatlichen Subventionen und Fördermitteln unabhängig zu machen, während er zunehmend nachhaltig funktioniert.

Laut einer aktuellen Studie von Frost & Sullivan (http://www.automotive.frost.com) wird der Europamarkt für Ladeinfrastrukturen für Elektrofahrzeuge bei einer jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 113,3 Prozent im Zeitraum zwischen 2012 und 2019 voraussichtlich von 7.250 Ladestationen in 2012 auf über 3,1 Millionen in 2019 anwachsen. Frankreich, Deutschland, Norwegen und Großbritannien dürften den Markt durch ihre hohe Akzeptanz von Elektrofahrzeugen in diesen Ländern anführen.

Die Verfügbarkeit einer Ladeinfrastruktur spielt eine entscheidende Rolle für die Beibehaltung der Wachstumsdynamik von Elektrofahrzeugen. Dies beinhaltet wiederum einen einfachen Zugang zu Ladestationen, der die Angst vor der Reichweitenbegrenzung aufheben kann, und gewährleistet, dass EV-Fahrer längere Zeit fahren können.

"Die Studie hat ergeben, dass bis zum Jahr 2019 voraussichtlich mehr als 3,1 Millionen Ladestationen in ganz Europa eingerichtet sein werden", stellt Frost & Sullivan Automotive & Transportation Research Associate, Herr Prajyot Sathe, fest. "Das Laden nach Modus 2 wird voraussichtlich einen Marktanteil von mehr als 64 Prozent abdecken, wobei fast 83 Prozent der Ladevorgänge erwartungsgemäß an den Wohnorten oder an einem Ort stattfinden, wo das Fahrzeug für 8 bis 10 Stunden pro Tag geparkt ist."

Das Laden nach Modus 3 wird an öffentlichen Orten üblich sein. Das Laden mit Gleichstrom wird jedoch an strategischen Standorten stattfinden, wo Fahrzeuge in weniger als 30 Minuten aufgeladen werden können. Induktive Aufladung wird ebenfalls gängige Praxis sein, allerdings wahrscheinlich erst ab 2014 eingeführt werden.

Selbst wenn der Markt sich schnell entwickeln sollte, haben die fehlende Fähigkeit, Strecken von großer Reichweite mit einer einzigen Ladung zurücklegen zu können, und der langwierige Ladevorgang, der zwischen 30 Minuten und zehn Stunden dauern kann, einen hemmenden Einfluss auf die Entwicklung.

"Durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung werden Marktteilnehmer voraussichtlich innovative Lösungen vorstellen, um diese Probleme zu lösen", sagt Herr Sathe. "Die sich derzeit abzeichnenden Trends konzentrieren sich beispielsweise auf das Schnellladen mit Gleichstrom, um die Fahrzeuge in 2-3 Stunden zu laden, und diese Vorgänge könnten im besten Fall an Orten wie etwa Kino- und Einkaufszentren Anwendung finden."

Neben den technischen Problemen gilt es eine weitere Herausforderung zu meistern, nämlich die bislang unklaren Rollen der Versorgungsunternehmen, Original Equipment Manufacturers (OEMs) und Ladeinfrastrukturanbieter im Markt. Darüber hinaus bedeutet die Tatsache, dass unterschiedliche Regelungen und Verordnungen in Bezug auf den Stromverbrauch und die Gebühren innerhalb der EU gelten, dass noch kein standardisiertes Geschäftsmodell beschlossen wurde. Die Entwicklung eines dynamischen Geschäftsmodells wird deshalb eine Grundvoraussetzung sein, um den Markt auch weiterhin in seiner Aufwärtsbewegung zu halten.

"Der verbesserte Zugang durch den Aufbau einer zentralen Ladeinfrastruktur an strategischen öffentlichen und privaten Standorten wird die Angst und die Herausforderung überwinden, die mit der Reichweitenbegrenzung verbunden sind", schließt Herr Sathe. "Technologische Weiterentwicklungen, die die Ladezeit verkürzen und gleichzeitig die Zuverlässigkeit, Sicherheit und Robustheit des elektrischen Ladesystems erhöhen, werden die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen befördern."

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans Studie Strategic Technology and Market Analysis of Electric Vehicle Charging Infrastructure in Europe (M86E), wenden Sie sich bitte an Katja Feick, Corporate Communications, unter (katja.feick@frost.com) mit Ihren vollständigen Kontaktdetails.

Die Studie Strategic Technology and Market Analysis of Electric Vehicle Charging Infrastructure in Europe (M86E) ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Automotive & Transportation, das außerdem Analysen zu den folgenden Bereichen umfasst: Strategic Outlook of Global EV Market in 2013, Strategic Technology and Market Analysis of EV Charging Infrastructure in North America, and Asia-Pacific EV Charging Infrastructure Market. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Am 19. und 20. Juni findet Frost & Sullivans interaktiver Workshop Urban Mobility 3.0: New Urban Mobility Business Models in London statt. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite: www.urbanmobility.gilcommunity.com.

Die Veranstaltungsbroschüre steht auf Slideshare zum Download bereit unter: http://www.slideshare.net/FrostandSullivan/frost-sullivan-urban-mobility-30

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist der globale Partner für Unternehmen, wenn es um Wachstum, Innovation und Marktführung geht. Die Dienstleistungen Growth Partnership Services und Growth Consulting helfen dem Kunden, innovative Wachstumsstrategien zu entwickeln, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen. Seit 50 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile mehr als 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche. Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.
Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
www.twitter.com/FrostSullivanDE
Facebook: FrostandSullivan https://www.facebook.com/FrostandSullivan
Frost & Sullivans Automobilforum auf LinkedIn: Future of Mobility http://www.linkedin.com/groups?gid=4480787&trk=hb_side_g

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com
http://www.slideshare.net/FrostandSullivan/frost-sullivan-urban-mobility-30

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Wasserelektrolyse hat Potenzial zur Gigawatt-Industrie
18.09.2018 | Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

nachricht Was ist Asthma – und wenn ja wie viele?
12.09.2018 | Deutsches Zentrum für Lungenforschung e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Tiefseebergbau: Forschung zu Risiken und ökologischen Folgen geht weiter

21.09.2018 | Geowissenschaften

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Optimierungspotenziale bei Kaminöfen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics