Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Duales Studium: Der Ausweg aus dem Fachkräftemangel

22.10.2010
70 Prozent der Unternehmen in Deutschland haben derzeit massive Probleme, offene Stellen zu besetzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Deutschen Industrie- und Handelskammertags.

Eine weitere aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft CHE Consult sieht in dem vor 35 Jahren in Baden-Württemberg entwickelten dualen Studium einen Ausweg aus diesem Dilemma.

Vor allem die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit der engen Verzahnung von theoretischen und praktischen Inhalten biete laut CHE den Unternehmen die Chance, hochqualifizierte Nachwuchskräfte auszubilden, die über eine hohe Employability verfügen.

DHBW als Vorreiter:
Das baden-württembergische Modell des dualen Studiums gilt CHE Consult als Vorbild. Die Studie sieht hier die Integration von Praxis- und Theoriephasen bestmöglich umgesetzt. „Vor allem in diesem Modell“ – so die Studie – „wird eine tatsächliche curriculare Verzahnung erreicht, die einerseits durch starken Praxisbezug dem Ziel der Employability gerecht wird, andererseits aber nicht einfach nur eine Parallelführung von Theorie und Praxis vorsieht.“
Vorteile für Unternehmen:
Ein erheblicher Mehrwert entsteht dadurch auch für die Unternehmen. Sie profitieren nicht nur von den gut ausgebildeten Fachkräften. Durch die starke Einbeziehung der Unternehmen in die Studienorganisation einerseits und durch die klare Verantwortlichkeit der Hochschule auch für die Praxisphasen ist eine hohe curriculare Verzahnung gewährleistet, die in anderen praxisorientierten Modellen nicht erreicht wird.
Zur weiteren Entwicklung:
So kommt die Studie zu dem Resümee, dass „in Bezug auf die Herausforderungen, vor denen unser Ausbildungssystem von der Schule über die berufliche Ausbildung bis hin ins Hochschulsystem derzeit steht und die sich durch den demographischen Wandel weiter verschärfen werden“ das duale praxisintegrierende Studienkonzept der DHBW optimale Lösungen für den Arbeitsmarkt bietet.
Die vollständige von CHE Consult finden Sie auf der Website unter:
http://www.che.de/downloads/Endbericht_Duales_Studium_091009.pdf
Kontakt für Journalisten
DHBW Präsidium
Benjamin Godde
Friedrichstr. 14,
70174 Stuttgart
Tel.: 0711 320 660 - 22
Fax: 0711 320 660 - 66
E-Mail: godde@dhbw.de
Die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit Sitz in Stuttgart ist die erste duale, praxisintegrierende Hochschule in Deutschland. Gegründet am 1. März 2009 basiert sie auf dem seit über 35 Jahren erfolgreichen dualen Studienkonzept der baden-württembergischen Berufsakademie. Mit derzeit rund 25.300 Studierenden, rund 9.000 kooperierenden Unternehmen und sozialen Einrichtungen sowie über 100.000 Absolventen zählt die Duale Hochschule Baden-Württemberg zu den größten Hochschulen des Landes. In Anlehnung an das US-amerikanische State University System verfügt die Duale Hochschule Baden-Württemberg über eine Organisationsstruktur auf zentraler und örtlicher Ebene. Dabei bilden die acht Standorte und vier Außenstellen in Heidenheim, Karlsruhe, Lörrach, Mannheim, Mosbach, Stuttgart, Ravensburg und Villingen-Schwenningen bzw. Bad Mergentheim, Friedrichshafen, Heilbronn und Horb mit ihren Kompetenzen und ihrer engen Vernetzung mit den regionalen Unternehmen und sozialen Einrichtungen die tragenden Säulen der DHBW.

Benjamin Godde | idw
Weitere Informationen:
http://www.dhbw.de
http://www.che.de/downloads/Endbericht_Duales_Studium_091009.pdf

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Neue internationale Studie: Immuntherapie für Kinder mit akuter Leukämie
13.07.2018 | Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

nachricht Sicherer Auto fahren ohne Grauen Star: Geringeres Unfallrisiko nach Linsenoperation
12.07.2018 | Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Im Focus: Magnetische Wirbel: Erstmals zwei magnetische Skyrmionenphasen in einem Material entdeckt

Erstmals entdeckte ein Forscherteam in einem Material zwei unabhängige Phasen mit magnetischen Wirbeln, sogenannten Skyrmionen. Die Physiker der Technischen Universitäten München und Dresden sowie von der Universität zu Köln können damit die Eigenschaften dieser für Grundlagenforschung und Anwendungen gleichermaßen interessanten Magnetstrukturen noch eingehender erforschen.

Strudel kennt jeder aus der Badewanne: Wenn das Wasser abgelassen wird, bilden sie sich kreisförmig um den Abfluss. Solche Wirbel sind im Allgemeinen sehr...

Im Focus: Neue Steuerung der Zellteilung entdeckt

Wenn eine Zelle sich teilt, werden sämtliche ihrer Bestandteile gleichmässig auf die Tochterzellen verteilt. UZH-Forschende haben nun ein Enzym identifiziert, das sicherstellt, dass auch Zellbestandteile ohne Membran korrekt aufgeteilt werden. Ihre Entdeckung eröffnet neue Möglichkeiten für die Behandlung von Krebs, neurodegenerative Krankheiten, Alterungsprozessen und Virusinfektionen.

Man kennt es aus der Küche: Werden Aceto balsamico und Olivenöl miteinander vermischt, trennen sich die beiden Flüssigkeiten. Runde Essigtropfen formen sich,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

Materialien für eine Nachhaltige Wasserwirtschaft – MachWas-Konferenz in Frankfurt am Main

11.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vertikales Begrünungssystem Biolit Vertical Green<sup>®</sup> auf Landesgartenschau Würzburg

16.07.2018 | Architektur Bauwesen

Feinstaub macht Bäume anfälliger gegen Trockenheit

16.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Krebszellen Winterschlaf halten

16.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics