Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Boom in der verarbeitenden Industrie eröffnet Potential für Maschinensicherheitssysteme in Schwellenländern

16.01.2013
Grossangelegte neue Fertigungsprojekte kurbeln Nachfrage in Schwellenländern an, doch gering ausgearbeitete gesetzliche Regelungen bremsen den Absatz
Aufgrund der Einführung strenger Sicherheitsanforderungen in den entwickelten Ländern, steigt voraussichtlich die Nachfrage nach Sicherheitslösungen. Das Wachstum im Fertigungsbereich in den Schwellenländern wird zudem den Absatz weiter ankurbeln. Hersteller weltweit haben erkannt, dass Maschinensicherheit ein Wettbewerbsvorteil sein kann und dem öffentlichen Image zugute kommt. Trotz des wirtschaftlichen Klimas, entscheiden sie sich daher mehr und mehr für Sicherheitssysteme.

Laut einer aktuellen Studie von Frost & Sullivan (http://www.industrialautomation.frost.com) erwirtschaftete der Weltmarkt für Maschinensicherheitssysteme Umsätze in Höhe von 1,27 Milliarden US-Dollar, die bis zum Jahr 2016 auf 1,75 Milliarden anwachsen sollen.

“Sicherheitssysteme überwachen den Zustand der Maschinen und Ausrüstungen, um die Gefahr eventueller Schäden einzudämmen und den Lebenszyklus zu verlängern,” erläutert Frost & Sullivan Research Analystin, Anna Mazurek. “Zudem verringern sie die Wahrscheinlichkeit arbeitsbezogener Unfälle und Verletzungen, und Anlagenbediener können so effizienter arbeiten. Dies bringt die Anwender dazu, die Systeme zur Maschinensicherheit weiter einzusetzen.”

Des weiteren verlangen die gesetzlichen Anforderungen von den Anwendern, ein sicheres Arbeitsumfeld für die Angestellten zu schaffen. Hersteller, gerade in den entwickelten Ländern, in denen es ein hohes Mass bei der Durchsetzung von Gesetzen gibt, sind sich bewusst, dass es kosteneffizienter ist, diese Systeme einzusetzen, anstatt Bußstrafen zu zahlen. Verbesserungen bei den Sicherheitslösungen eröffnen zudem Geschäftsmöglichkeiten für Anbieter derartiger Systeme unter konservativen Anwendern.

Der wirtschaftliche Abschwung jedoch hat Hersteller dazu gezwungen, sich auf die Verringerung von Betriebs- und Wartungskosten zu konzentrieren, was zu niedrigeren Investitionen in Bereichen geführt hat, die nicht unbedingt entscheidend für die Anlagenbedienung sind. Leider kann dies auch die Sicherheitslösungen umfassen, da viele Anwender diese nicht als wesentlich für den Betriebsablauf betrachten. In den Schwellenländern dämmen gering ausgearbeitete gesetzliche Regelungen die Investitionen ein, was zu geringerem Absatz und langsamerer Weiterentwicklung der Technologie führt.

Eine Änderung der Wahrnehmung ist daher wichtig. Endanwender sollten einsehen, dass ein sicheres Arbeitsumfeld keine optionale Verbesserung des Herstellungsprozesses darstellt, sondern eine Notwendigkeit und eine Verpflichtung gegenüber den Angestellten.

“Um den Einsatz der Sicherheitssysteme weiter anzutreiben, sollten die Anbieter ihre potentiellen Kunden von den Sicherheitsvorteilen umfassend unterrichten, die durch die Fortschritte bei den Geräten des Fabriknetzes und den Kontrollsystemen geschaffen werden können,” so Frau Mazurek abschliessend. “Um die Investitionen zu optimieren, müssen die Endanwender die potentiellen Unfallrisiken abschätzen und Lösungen wählen, die diese konkreten Fälle angehen.”

Für weitere Informationen zu Frost & Sullivans Studie Strategic Analysis of Global Machine Safety Market (M89B), kontaktieren Sie bitte Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com).

Die Studie Strategic Analysis of Global Machine Safety Market (M89B) ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Automation & Process Control, das außerdem Analysen zu den folgenden Bereichen umfasst: electronic safety sensors, safety interlock switches, safety relays, and safety programmable logic controllers (PLCs). Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist der globale Partner für Unternehmen, wenn es um Wachstum, Innovation und Marktführung geht. Die Dienstleistungen Growth Partnership Services und Growth Consulting helfen dem Kunden, innovative Wachstumsstrategien zu entwickeln, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen. Seit 50 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile mehr als 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche. Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
Twitter: twitter.com/FrostSullivanDe
www.facebook.com/FrostandSullivan

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com
http://www.industrialautomation.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Neue internationale Studie: Immuntherapie für Kinder mit akuter Leukämie
13.07.2018 | Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

nachricht Sicherer Auto fahren ohne Grauen Star: Geringeres Unfallrisiko nach Linsenoperation
12.07.2018 | Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Im Focus: Magnetische Wirbel: Erstmals zwei magnetische Skyrmionenphasen in einem Material entdeckt

Erstmals entdeckte ein Forscherteam in einem Material zwei unabhängige Phasen mit magnetischen Wirbeln, sogenannten Skyrmionen. Die Physiker der Technischen Universitäten München und Dresden sowie von der Universität zu Köln können damit die Eigenschaften dieser für Grundlagenforschung und Anwendungen gleichermaßen interessanten Magnetstrukturen noch eingehender erforschen.

Strudel kennt jeder aus der Badewanne: Wenn das Wasser abgelassen wird, bilden sie sich kreisförmig um den Abfluss. Solche Wirbel sind im Allgemeinen sehr...

Im Focus: Neue Steuerung der Zellteilung entdeckt

Wenn eine Zelle sich teilt, werden sämtliche ihrer Bestandteile gleichmässig auf die Tochterzellen verteilt. UZH-Forschende haben nun ein Enzym identifiziert, das sicherstellt, dass auch Zellbestandteile ohne Membran korrekt aufgeteilt werden. Ihre Entdeckung eröffnet neue Möglichkeiten für die Behandlung von Krebs, neurodegenerative Krankheiten, Alterungsprozessen und Virusinfektionen.

Man kennt es aus der Küche: Werden Aceto balsamico und Olivenöl miteinander vermischt, trennen sich die beiden Flüssigkeiten. Runde Essigtropfen formen sich,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

Materialien für eine Nachhaltige Wasserwirtschaft – MachWas-Konferenz in Frankfurt am Main

11.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vertikales Begrünungssystem Biolit Vertical Green<sup>®</sup> auf Landesgartenschau Würzburg

16.07.2018 | Architektur Bauwesen

Feinstaub macht Bäume anfälliger gegen Trockenheit

16.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Krebszellen Winterschlaf halten

16.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics