Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Studie zu Optischen Technologien in Deutschland

25.09.2007
Die neue Studie "Optische Technologien - Wirtschaftliche Bedeutung in Deutschland", die Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan präsentierte, zeigt deutlich das rapide steigende Branchenwachstum auf. Schavan sprach von den "Zukunftstechnologien des 21. Jahrhunderts".

Zu einem erfreulichen Ergebnis kommt die neue Studie "Optische Technologien - Wirtschaftliche Bedeutung in Deutschland", die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Auftrag gegeben hat: Das Marktpotenzial der Optischen Technologien ist riesig. Nun kommt es darauf an, es durch rasches Handeln auch optimal auszunutzen.

Die Branche habe eine große Bedeutung und gebe "wesentliche Impulse für den Standort Deutschland", so Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan bei der Präsentation der neuen Studie am 7. September bei Carl Zeiss im ostschwäbischen Oberkochen. Die Ministerin nannte die Optischen Technologien als herausragend für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. "Diese Technologien treiben wichtige Innovationen voran und zählen ganz klar zu den Zukunftstechnologien des 21. Jahrhunderts".

Aus der Studie geht hervor, dass die Hersteller von Optischen Technologien allein im Jahr 2005 mit ihren Produkten einen Umsatz von 16,3 Milliarden Euro erwirtschafteten. In den Optischen Technologien waren 101.500 Menschen beschäftigt. Und die Tendenz ist steigend: In den kommenden zehn Jahren wird ein Zuwachs des Produktionsvolumens von 8,5 Prozent jährlich erwartet. Bis 2015 soll die Beschäftigung auf ca. 145.000 Arbeitskräfte ansteigen. Seit 2004 wurden allein bei Carl Zeiss SMT im Bereich der Optischen Technologien 500 neue Stellen geschaffen.

... mehr zu:
»BMBF »Deutschland »Jahrhundert »Optisch

Außerdem, so ein Ergebnis der Studie, stünden viele Bereiche der Optischen Technologien vor dem Schritt zur integrierten industriellen Fertigung, etwa die Laserquellen selbst, aber auch die Leuchtdioden (LED) und organischen Leuchtdioden (OLED). Mit diesem Technologiesprung könnten viele deutsche Unternehmen ihre Position weiter ausbauen. "Hier sind neue Ideen und große Investitionen nötig", so Ministerin Schavan. Die Prämisse sei nun "Nachwuchs sichern, Schlüsselfragen erforschen, Investitionen verstärken". Denn das Jahrhundert des Photons steht erst am Anfang.

Die Marktstudie basiert auf Gesprächen mit zahlreichen Unternehmen und auf internationalen Statistiken. Das Unternehmen Optech Consulting hat das Datenmaterial im Auftrag des BMBF zusammengestellt und ausgewertet - unterstützt durch die Fachverbände VDMA und SPECTARIS.

Florence Schellberg | idw
Weitere Informationen:
http://www.optischetechnologien.de

Weitere Berichte zu: BMBF Deutschland Jahrhundert Optisch

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Wasserelektrolyse hat Potenzial zur Gigawatt-Industrie
18.09.2018 | Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

nachricht Was ist Asthma – und wenn ja wie viele?
12.09.2018 | Deutsches Zentrum für Lungenforschung e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue CBMC-Geräteschutzschaltervarianten

22.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

ISO-27001-Zertifikat für die GFOS mbH und die GFOS Technologieberatung GmbH

21.09.2018 | Unternehmensmeldung

Kundenindividuelle Steckverbinder online konfigurieren und bestellen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics