Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fakten zur Internationalität von Studium und Forschung in Deutschland

02.08.2007
Die neue Ausgabe von "Wissenschaft weltoffen" ist erschienen. Unter diesem Titel legt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) in Zusammenarbeit mit der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) seit 2001 jährlich eine umfassende Studie zur Internationalität von Studium und Forschung in Deutschland vor.

Sie liefert Politik, Hochschulen und Medien aussagekräftige Daten zum Studien- und Wissenschaftsstandort Deutschland. In der Reihe werden Zahlen zu ausländischen Studierenden und Absolventen an deutschen Hochschulen, deutschen Studierenden im Ausland, studienbezogener Mobilität im internationalen Vergleich, ausländischen Wissenschaftlern in Deutschland und deutschen Wissenschaftlern im Ausland präsentiert. Im Internet sind die Informationen unter http://www.wissenschaft-weltoffen.de abrufbar.

Die Gesamtzahl der Studierenden in Deutschland, der deutschen und ausländischen, ist von 1.963.108 im Studienjahr 2005 auf 1.985.765 im Studienjahr 2006 leicht gestiegen. Für ausländische Studierende sind die deutschen Hochschulen nach wie vor attraktiv: Ihre Zahl hat im Studienjahr 2006 um 2.000 auf 248.357 zugenommen. Damit waren im Berichtszeitraum, wie schon im Vorjahr, 12,5 Prozent aller Studierenden in Deutschland Ausländer. Die Zahl der Bildungsausländer unter ihnen stieg um knapp 3.000 auf 189.450 an. Ihr Anteil liegt ebenso wie im Vorjahr bei 9,5 Prozent aller Studierenden in Deutschland. Die meisten Bildungsausländer kommen aus China, Bulgarien, Polen und der Russischen Föderation.

Für die deutschen Studierenden im Ausland liegen Zahlen aus dem Jahr 2004 vor, die dem Statistischen Bundesamt aus den verschiedenen Ländern gemeldet wurden. Demnach haben in 2004 knapp 70.000 deutsche Studierende einen Studienaufenthalt an einer ausländischen Hochschule absolviert, gegenüber gut 60.000 im Jahr 2003. Die studentische Mobilität in Europa entwickelt sich dank ERASMUS weiter positiv. Mit etwa 24.000 Studierenden stellt Deutschland die größte nationale Teilnehmergruppe.

... mehr zu:
»Mobilität

Auch die Förderung von Aufenthalten ausländischer Wissenschaftler in Deutschland wächst auf hohem Niveau. Im Jahr 2005 haben die deutschen Wissenschaftsorganisationen fast 22.000 ausländische Wissenschaftler direkt gefördert. Außerdem wurden Auslandsaufenthalte von mindestens 4.600 deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterstützt. Statistische Erhebungen zum gesamten Wissenschaftleraustausch fehlen bisher weitgehend.

Kontakt: Dr. Helmut Buchholt, Tel. 0228 / 882-434, E-Mail: buchholt@daad.de

Julia Kesselburg | idw
Weitere Informationen:
http://www.daad.de
http://www.wissenschaft-weltoffen.de

Weitere Berichte zu: Mobilität

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Wasserelektrolyse hat Potenzial zur Gigawatt-Industrie
18.09.2018 | Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

nachricht Was ist Asthma – und wenn ja wie viele?
12.09.2018 | Deutsches Zentrum für Lungenforschung e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Im Focus: Bio-Kunststoffe nach Maß

Zusammenarbeit zwischen Chemikern aus Konstanz und Pennsylvania (USA) – gefördert im Programm „Internationale Spitzenforschung“ der Baden-Württemberg-Stiftung

Chemie kann manchmal eine Frage der richtigen Größe sein. Ein Beispiel hierfür sind Bio-Kunststoffe und die pflanzlichen Fettsäuren, aus denen sie hergestellt...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

Gesundheitstipps und ein virtueller Tauchgang zu Korallenriffen

20.09.2018 | Veranstaltungen

Internationale Experten der Orthopädietechnik tagen in Göttingen

19.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Bei Depressionen ist Hirnregion zur Stresskontrolle vergrößert

20.09.2018 | Biowissenschaften Chemie

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Was Einstein noch nicht wusste

20.09.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics