Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Der Reiz der großen weiten Welt

21.03.2002


Europaweite Online-Umfrage des Karriere-Netzwerks Monster: 36 Prozent der deutschen Arbeitnehmer wären bereit, in einen anderen Erdteil umzuziehen

Für einen interessanten Arbeitsplatz auf einen anderen Kontinent umziehen? 36 Prozent der deutschen Arbeitnehmer und 37 Prozent ihrer europäischen Kollegen können sich durchaus vorstellen, dem Reiz der Ferne zu erliegen, um fernab der Heimat ein attraktives Jobangebot anzunehmen. Andererseits existiert jedoch auch eine starke Fraktion strikter Umzugsverweigerer: 21 Prozent der deutschen Beschäftigten und sogar 23 Prozent der europäischen Arbeitnehmer lehnen einen arbeitsplatzbedingten Wohnortwechsel kategorisch ab. Dies sind die herausragenden Ergebnisse der jüngsten europaweiten Online-Umfrage der Internet-Stellenbörse Monster (in Deutschland: www.monster.de), an der sich zwischen dem 25. Februar und dem 11. März insgesamt 17.713 Beschäftigte beteiligt haben.

Die Umfrage "Bis wohin würden Sie für einen neuen Job umziehen?" fand in zwölf Ländern Europas, in denen das weltweit größte Karriere-Netzwerk Monster mit nationalen Websites vertreten ist (Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Schweden, der Schweiz und Spanien), statt. Dabei ergaben sich interessante Abweichungen zwischen den deutschen Resultaten und den gesamteuropäischen Werten: Wegen des Berufs bis in ein anderes Land umzuziehen, ist nur für 14 Prozent der deutschen Arbeitnehmer vorstellbar, während sich immerhin 19 Prozent der europäischen Umfrageteilnehmer mit dieser Idee anfreunden könnten. Aus Karrieregründen bis in eine andere Stadt umziehen würden dagegen 27 Prozent der Beschäftigten in Deutschland, während dies lediglich für 21 Prozent ihrer Kollegen im Rest des Kontinents infrage käme.

Speziell zur Frage des jobbedingten Umzugs in eine andere Stadt hatte Monster.de bereits im Oktober vergangenen Jahres eine deutschlandweite Online-Umfrage durchgeführt. Damals beantworteten 27 Prozent der Umfrageteilnehmer die Frage "Würden Sie für einen besseren Job den Wohnort wechseln?" mit einem klaren "Selbstverständlich"; 21 Prozent machten lediglich die Einschränkung, dass ihnen die neue Stadt gefallen müsse. Ein kategorisches "Nein" kam von 16 Prozent der Befragten, während 15 Prozent einen Wohnortwechsel nur dann akzeptieren würden, wenn er sich unter keinen Umständen vermeiden ließe. Weitere 19 Prozent wollten sich bei der Umfrage im Herbst nicht konkret festlegen: Sie würden die Entscheidung für oder gegen einen berufsbedingten Umzug in eine andere Stadt von ihrer jeweiligen privaten Lebenssituation abhängig machen.

Europaweite Monster-Umfrage: "Bis wohin würden Sie für einen neuen Job umziehen?"


Deutschland

Europa

Antwort

 Stimmenzahl

Prozentanteil

Stimmenzahl

Prozentanteil

Auf einen  anderen Kontinent

563

36 %

6.540

37 %

In ein anderes  Land

218 

14 %

3.300 

19 %

In eine andere  Stadt 

424

27 %

  3.733

  21 %

Umzug? Niemals! 

336

21 %

4.140

23 %

Monster ist mit über 1 Million Stellenangeboten, mehr als 15,8 Millionen Lebensläufen und rund 46,8 Millionen Website-Visits pro Monat das weltweit größte Karriere-Netzwerk im Internet. Das globale Monster-Netzwerk umfasst nationale Websites mit lokalen Inhalten in insgesamt 21 Ländern auf vier Kontinenten. Auf den deutschen Websites des Karriere-Netzwerks finden Unternehmen mehr als 197.000 Lebensläufe von Stellensuchenden. Monster gehört zu TMP Worldwide Inc., dem globalen Marktführer für Online-Recruitment und Personalmarketing. TMPW, eines der größten Personalberatungs- und Personalmarketing-Unternehmen der Welt, beschäftigt über 11.000 Mitarbeiter in 32 Ländern. Über 90 der 100 größten und mehr als 480 der 500 größten Unternehmen weltweit nehmen die Dienste von TMP Worldwide in Anspruch.

Kai-Uwe Kaufmann | ots

Weitere Berichte zu: Karriere-Netzwerk Kontinent Online-Umfrage Website

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Menschliche Darmflora durch Nanopartikel in der Nahrung beeinflussbar
15.01.2019 | Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

nachricht Verloren im Schilderwald: Sind ältere Autofahrer unaufmerksamer?
09.01.2019 | Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultra ultrasound to transform new tech

World first experiments on sensor that may revolutionise everything from medical devices to unmanned vehicles

The new sensor - capable of detecting vibrations of living cells - may revolutionise everything from medical devices to unmanned vehicles.

Im Focus: Fliegende optische Katzen für die Quantenkommunikation

Gleichzeitig tot und lebendig? Max-Planck-Forscher realisieren im Labor Erwin Schrödingers paradoxes Gedankenexperiment mithilfe eines verschränkten Atom-Licht-Zustands.

Bereits 1935 formulierte Erwin Schrödinger die paradoxen Eigenschaften der Quantenphysik in einem Gedankenexperiment über eine Katze, die gleichzeitig tot und...

Im Focus: Flying Optical Cats for Quantum Communication

Dead and alive at the same time? Researchers at the Max Planck Institute of Quantum Optics have implemented Erwin Schrödinger’s paradoxical gedanken experiment employing an entangled atom-light state.

In 1935 Erwin Schrödinger formulated a thought experiment designed to capture the paradoxical nature of quantum physics. The crucial element of this gedanken...

Im Focus: Implantate aus Nanozellulose: Das Ohr aus dem 3-D-Drucker

Aus Holz gewonnene Nanocellulose verfügt über erstaunliche Materialeigenschaften. Empa-Forscher bestücken den biologisch abbaubaren Rohstoff nun mit zusätzlichen Fähigkeiten, um Implantate für Knorpelerkrankungen mittels 3-D-Druck fertigen zu können.

Alles beginnt mit einem Ohr. Empa-Forscher Michael Hausmann entfernt das Objekt in Form eines menschlichen Ohrs aus dem 3-D-Drucker und erklärt: «Nanocellulose...

Im Focus: Nanocellulose for novel implants: Ears from the 3D-printer

Cellulose obtained from wood has amazing material properties. Empa researchers are now equipping the biodegradable material with additional functionalities to produce implants for cartilage diseases using 3D printing.

It all starts with an ear. Empa researcher Michael Hausmann removes the object shaped like a human ear from the 3D printer and explains:

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

16. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

17.01.2019 | Veranstaltungen

Erstmalig in Nürnberg: Tagung „HR-Trends 2019“

17.01.2019 | Veranstaltungen

Wie Daten und Künstliche Intelligenz die Produktion optimieren

16.01.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Rittal erweitert Geschäftsführung: Uwe Scharf ist neuer Geschäftsführer Business Units und Marketing bei Rittal

18.01.2019 | Unternehmensmeldung

Leistungsschub für alle Omicron Laser

17.01.2019 | Messenachrichten

16. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

17.01.2019 | Veranstaltungsnachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics