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"Von wegen "Kupplung langsam kommen lassen!" Fiktive Fallstudie der Universität Lüneburg für Wirtschaftsrechtler

12.03.2007
Hochschulen und Unternehmen setzen zunehmend auf Kooperationen, verbinden Praxis mit der Theorie. Und davon profitieren nicht nur Studierende.

In Kooperation mit der E+S Rückversicherung haben Dr. Bernd Hohlbein, Professor für Wirtschaftsrecht an der Universität Lüneburg mit dem Schwerpunkt Versicherungswesen, und der freiberufliche Journalist und Alumnus der Universität Lüneburg, Mathias Paulokat, eine umfangreiche Fallstudie aus der Automobilbranche mit juristischen Fragestellungen entwickelt, die Theorie und Praxis auf anschauliche und authentische Weise miteinander verbindet. Alle interessierten Studierenden können sich über die Fachzeitschrift "Versicherungswirtschaft" beteiligen oder die Informationen auf der Homepage der E+S Rückversicherungs AG (http://www.es-rueck.de) ansehen.

Es kriselt beim Sportwagenhersteller SuperCar in Bergenlünne: Der neu entwickelte Luxussportwagen scheint Probleme mit Bremsen und Reifen zu haben - ein Fall für den Trainee des Unternehmens, der gleich an seinem ersten Arbeitstag in Sachen Vertrags- und Haftungsrecht richtig "Gas geben" muss. Schon wieder klingelt das Telefon. "Guten Tag, hier spricht die Sekretärin von Produktionsleiter Rodriguez Lopez. Bitte prüfen Sie rasch einmal Ihre Mails.

Herr Lopez benötigt Ihre Unterstützung. Es geht um eine juristische Auskunft zu unserem Vertragsmanagement. In Ihrem E-Mail Posteingang finden Sie folgende Fragestellung: Wir wollen den Lieferanten eines nachweislich mangelhaften Produktes in Anspruch nehmen. Jetzt erfahren wir, daß nicht der Lieferant, sondern ein Vorlieferant das Produkt hergestellt hat. Die Mängel stammen somit aus der Sphäre des Vorlieferanten. Was bedeutet das für einen möglichen Zivilprozess? Bitte die Lösung klar verständlich als One-Pager liefern. "Sie wissen schon - Meetingkompatibel. Quick - and clean. Und bitte heute noch!" Na, dann los.

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Was wie eine realistische Situation aus dem täglichen Berufsalltag wirkt, ist doch nur eine Szene aus einer fiktiven, aber lebensnahen Fallstudie des Bereichs Wirtschaftsrecht der Universität Lüneburg. "Studierende können selbstständig aktuelle Fragen des Vertrags- und Haftungsrecht anhand eines realistischen Szenarios erarbeiten und dadurch wertvolles Fachwissen erwerben", erklärt Professor Bernd Hohlbein. Wie ein Fortsetzungsroman baue die Studie mit dem passenden Titel "Alles eine Frage der Haftung" in insgesamt 13 Teilen mit immer neuen Wendungen und spannenden Ereignissen aufeinander auf. Studierende aus ganz Europa können mitmachen und sogar gewinnen, wie Hohlbein ergänzt: "Lernen, so spannend wie das Leben! Wir haben uns noch einen besonderen Anreiz einfallen lassen: E+S Rückversicherung sponsert die besten Lösungen mit attraktiven Preisen. Und die Kontakte sind auch wertvoll."

Doch nicht nur Studierende haben somit etwas von ihrer Teilnahme. Auch die E+S Rück, ein Tochterunternehmen der Hannover Rück, profitiert, wie Dr. Michael Pickel, Mitglied des Vorstands der E+S Rückversicherung und der Hannover Rückversicherung AG erläutert: "Die Fallstudie stellt eine innovative Lehr- und Lernform dar. Das unterstützen wir gern - auch um engagierte Talente auf Karrierechancen in unseren Unternehmen aufmerksam zu machen." Wer sich erfolgreich beteiligt, habe - zusätzlich zu den Gewinnen - beste Chancen, bei E+S Rück ein Praktikum oder ein Sponsoring der Diplomarbeit zu erreichen. Und in einigen Fällen wird sogar noch mehr daraus: über das Netzwerk zum Studiengang Wirtschaftsrecht hat E+S Rück in den vergangenen Jahren bereits einige Absolventen eingestellt.

"Neu ist, dass wir unser Netzwerk öffnen und über die Veröffentlichung in der Versicherungswirtschaft und auf der Homepage der E+S Rück jetzt auch Studierenden zugänglich machen, die nicht in Lüneburg studieren", erklärt Bernd Hohlbein. Denn Ziel sei es auch, engagierte Studierende für die Universität Lüneburg zu gewinnen. "Der Bereich Wirtschaftsrecht in Lüneburg zeichnet sich dank zahlreicher Firmenkooperationen und internationaler Hochschulpatenschaften als ein innovativer Studienort für wirtschaftsjuristische Ausbildung aus ", ist sich Hohlbein sicher, "mit der Fallstudie schärfen wir unser Profil."

Der Studiengang Wirtschaftsrecht an der Universität Lüneburg gehört zu den ersten deutschen Studiengängen der Fachrichtung Wirtschaftsrecht. Seit 1994 gibt es die interdisziplinäre wirtschaftjuristische Ausbildung in Lüneburg, die Pate für einen ganzen Hochschulzweig stand. Kernmerkmal des Lüneburger Studiengangs Wirtschaftsrecht ist unverändert eine Kombination aus juristischen und wirtschaftlichen Inhalten, Schlüsselqualifikationen und Fremdsprachen - Englisch ist obligatorisch. Ziel des Studienganges ist die universitäre Ausbildung von Studierenden zum Ausüben kaufmännischer und unternehmerischer Berufe, die zugleich juristische wie betriebswirtschaftliche Kenntnisse und Fähigkeiten erfordern. Als Schwerpunkte können im Hauptstudium belegt werden: Arbeitsrecht und Personalmanagement, Steuern und Prüfungswesen, Internationales Wirtschaftsrecht sowie Finanzdienstleistungen (Banken und Versicherungen). Praktika sind zwingend und Auslandssemester die Regel des Studiums.

Weitere Informationen:
Universität Lüneburg
Sekretariat des Studiengangs
Kerstin Wiebke
Wilschenbrucher Weg 69
21335 Lüneburg
Tel.: 04131/677-7903
wiebke@uni-lueneburg.de

Karen Schierhorn | idw
Weitere Informationen:
http://www.es-rueck.de
http://www.uni-lueneburg.de/

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