Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nielsen AdAnalytics untersucht Auswirkungen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006

16.10.2006
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland hatte fraglos viele positive Effekte, wobei der wirkliche Einfluss dieses Sport-Highlights auf den deutschen Werbemarkt vielfach diskutiert wurde.

Und tatsächlich: die Werbeaufwendungen der klassischen Medien erhöhten sich von Januar bis August 2006 stärker als im gleichen Vorjahreszeitraum - auch wenn diese insgesamt geringer ausfielen als vielleicht erhofft. Das hat eine Studie ergeben, die Nielsen Media Research mit Unterstützung von ACNielsen Analytic Consulting herausgegeben hat.

Anhand ausgewählter Medien und Märkte wurden die Auswirkungen des nationalen Sport-Events im Hinblick auf Werbeinvestitionen und inhaltlicher Gestaltung von Werbekreationen während des Zeitraums Januar bis August 2006 beleuchtet. "Die Studie zeigt dabei nicht nur das Werbeverhalten vor und während der Fußball-WM, sondern betrachtet auch nachgelagerte Effekte.

Durch unsere fundierte Datenbasis konnten wir z. B. in Kooperation mit ACNielsen Absatzwirkungseffekte beispielhaft für die Bierbranche analysieren. Dies zeigt, dass wir auf Basis unserer Daten und Kampagnenkreationen wichtige zusätzliche Erkenntnisse und damit Entscheidungshilfen für zukünftige Megasport-Events bieten," so Michael Zimmer, Commercial Director der Nielsen Media Research GmbH, zum Hintergrund der Studie.

Weitere Ergebnisse der Studie:

- Die Anzahl an Unternehmen, die mit WM-Bezug warben, stieg, je näher die Fußball-WM rückte. Analog hierzu stiegen auch die Bruttowerbeaufwendungen für WM-bezogene Werbung bis zum Start der Fußball-Weltmeisterschaft.

- 6,1 Prozent der werblich aktiven Unternehmen in Publikumszeitschriften und Fernsehen nutzen von Januar bis August 2006 das Thema WM für ihre Kommunikationsmaßnahmen.

- Die Fußball-WM wurde dabei sowohl in der Werbung von Unternehmen mit großen Mediaetats thematisiert wie auch von Unternehmen mit mittleren und kleineren Mediabudgets.

- Von den 526,2 Millionen Euro an Werbeaufwendungen, die insgesamt in die Medien Fernsehen und Publikumszeitschriften für WM-bezogene Werbung investiert wurden, enthielten 35,2 Prozent das offizielle FIFA Fußball-WMTM-Logo.

- In den Medien Fernsehen und Publikumszeitschriften bezog sich die Produktgruppe Telekommunikation mit Abstand am stärksten in ihrer Werbung auf die Fußball-WM, gefolgt von den Handelsorganisationen und Brauereien.

- Von den zehn Unternehmen, die am stärksten mit dem Thema WM warben, gehörten drei nicht der Gruppe der offiziellen Partner und nationalen Förderer der Fußball-WM an. Die Assoziation zur WM wurde hier unter anderem mittels fiktiver Fußball-Fans und / oder prominenter Fußball-Testimonials hergestellt.

- Wie bei den klassischen Medien hatte das Thema Fußball-Weltmeisterschaft bei dem Medium Direct Mail Einfluss auf die Gestaltung der Kreationen: insgesamt 8,2 Prozent der Werbeaufwendungen bezogen sich direkt oder indirekt auf die Fußball-Weltmeisterschaft (Berechnung auf Basis bemusterter Motive).

- Trotz des überdurchschnittlich hohen Anteils WM-bezogener Werbung gingen die Werbeaufwendungen für Pilsener Bier mit Beginn der Fußball-WM deutlich zurück. Die Betrachtung fünf selektierter Top Pilsener Biermarken zeigte jedoch, dass sie von ihrer klassischen Fernsehwerbung in Bezug auf den Absatz überdurchschnittlich profitieren konnten - besonders in den Wochen vor der WM.

Die vollständige Studie kann gegen eine Schutzgebühr von 80 Euro auf der Internetseite des Medien- und Werbeforschungsunternehmens (www.nielsen.de) bestellt werden. Bei Bestellung der Nielsen AdAlert WM-Edition und/oder WM-bezogener Sonderanalysen wird die Schutzgebühr bis zum 31.1.2007 in voller Höhe auf den Preis angerechnet.

Silke Trost | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.nielsen.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Wasserelektrolyse hat Potenzial zur Gigawatt-Industrie
18.09.2018 | Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

nachricht Was ist Asthma – und wenn ja wie viele?
12.09.2018 | Deutsches Zentrum für Lungenforschung e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Im Focus: Bio-Kunststoffe nach Maß

Zusammenarbeit zwischen Chemikern aus Konstanz und Pennsylvania (USA) – gefördert im Programm „Internationale Spitzenforschung“ der Baden-Württemberg-Stiftung

Chemie kann manchmal eine Frage der richtigen Größe sein. Ein Beispiel hierfür sind Bio-Kunststoffe und die pflanzlichen Fettsäuren, aus denen sie hergestellt...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Gesundheitstipps und ein virtueller Tauchgang zu Korallenriffen

20.09.2018 | Veranstaltungen

Internationale Experten der Orthopädietechnik tagen in Göttingen

19.09.2018 | Veranstaltungen

Von den Grundlagen bis zur Anwendung - Internationale Elektrochemie-Tagung in Ulm

18.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Was Einstein noch nicht wusste

20.09.2018 | Physik Astronomie

One step ahead: Adaptive Radarsysteme für smarte Fahrerassistenz

20.09.2018 | Informationstechnologie

Nanoreaktoren nach natürlichen Vorbildern gebaut

20.09.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics