Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Südafrika setzt auf Smartcards

06.06.2006


Markt profitiert von der Nachfrage nach chipbasierten Zahlungskarten und Ausweisdokumenten



Nach dem Erfolg von Smartcards im Finanzsektor, plant die südafrikanische Regierung für 2007 nun auch die Einführung chipbasierter Personalausweise für ihre Bürger. Eine neue Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan prognostiziert dem Markt für Smartcards in Südafrika deshalb für die kommenden sechs Jahre einen starken Wachstumsschub.



Erfolg von Smartcard-Lösungen im Finanzsektor überzeugt

Chipbasierte Zahlungskarten haben sich in Südafrika bereits weitgehend durchgesetzt. So ist der Migrationsplan des EMV-Systems (Europay-MasterCard-Visa) in seine letzte Phase getreten und soll noch dieses Jahr abgeschlossen werden. Spätestens im dritten Quartal 2006, so haben es die Banken zugesichert, werden an alle Kunden in Südafrika chipbasierte Geld- und Kreditkarten herausgeben.

"Wir gehen davon aus, dass die großflächige Einführung von Smartcards im Finanzsektor zu einer breiten Akzeptanz von chipbasierten Lösungen führen wird," meint dazu Lindsey Mc Donald, Smartcard-Analystin bei Frost & Sullivan Afrika´.

Genaue und sichere Identifikation möglich

Neben dem verbesserten Schutz vor Kartenbetrug und -mißbrauch, gilt der Kombination von Smartcards und Biometrie für eine sichere Identifikation spezielles Interesse. Besonders seit den Anschlägen vom 11. September planen viele Länder, Reisedokumente wie Pässe, Visa und Personalausweise mit dieser Technologie auszustatten. Die südafrikanische Regierung will bereits im kommenden Jahr chipbasierte Personalausweise im Rahmen des neuen Nationalen Identifikationsprogramms (National Identification Process) einführen.

Zwischen Gesetzentwurf, Beschluss und Umsetzung vergeht allerdings erfahrungsgemäß einige Zeit. Deshalb müssen sich interessierte Smartcard-Hersteller auf langwierige Prozesse und Verzögerungen einstellen. "Marktakteure, die an diesem staatlichen Projekt teilnehmen wollen, müssen ihre Strategie und ihr Konzept auf die Besonderheiten staatlicher Aufträge ausrichten." erklärt Mc Donald.

Ziel ist die langfristige Zusammenarbeit mit der Regierung

Während Smartcard-Hersteller bei herkömmlichen Verträgen in der Regel mit mindestens einem zweiten Wettbewerber zusammen an einem Projekt arbeiten, wird der Auftrag der südafrikanischen Regierung an nur einen Lieferanten erteilt. Das erhöht den Konkurrenzdruck enorm, sodass einige potentielle Lieferanten sogar eine eigene Abteilungen geschaffen haben, die spezielle Strategien und sogeannte All-In-One-Pakete für dieses Geschäft entwickeln sollen. Der Aufwand lohnt sich, denn eine erfolgreiche Kooperation könnte Smartcard-Unternehmen über Jahre hinweg attraktive Regierungsaufträge einbringen.

Auf Anfrage übersendet Frost & Sullivan allen interessierten Lesern eine kostenfreie Einführung in den südafrikanischen Markt für Smartcards (B531) in englischer Sprache per E-Mail. Kaufinteressenten können die gesamte Analyse unter Angabe von Name, Firmenname, Position, Telefonnummer, Email-Adresse, Stadt und Land zusammen mit anderen Services im Rahmen eines Abonnements beziehen. Anfragen können gerichtet werden an Anna Lay, Corporate Communications (Anna.Lay@frost.com).

Titel der Analyse: A Strategic Analysis of the South African Smart Card Markets (B531)

Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die ihre Kunden bei allen strategischen Entscheidungen zur lokalen als auch globalen Ausweitung der Geschäftsaktivitäten unterstützt.

Analysten und Berater erarbeiten pragmatische Lösungen, die zu überdurchschnittlichem Unternehmenswachstum verhelfen.

Seit mehr als vierzig Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über ein einzigartiges Spektrum an Dienstleistungen und einen enormen Bestand an Marktinformationen.

Frost & Sullivan arbeitet mit einem Netzwerk von mehr als 1000 Industrieanalysten, Beratern und Mitarbeitern und unterhält 25 Niederlassungen in allen wichtigen Regionen der Welt.

Weitere Informationen:

Anna Lay
Corporate Communications
Frost & Sullivan
Clemensstrasse 9
60487 Frankfurt/Main
Tel.: 069-77033-12
Fax: 069-234566
E-Mail: Anna.Lay@frost.com

Anna Lay | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.smartcards.frost.com
http://www.frost.com
http://www.presse.frost.com

Weitere Berichte zu: Finanzsektor Personalausweis SmartCard Unternehmensberatung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Wasserelektrolyse hat Potenzial zur Gigawatt-Industrie
18.09.2018 | Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

nachricht Was ist Asthma – und wenn ja wie viele?
12.09.2018 | Deutsches Zentrum für Lungenforschung e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue CBMC-Geräteschutzschaltervarianten

22.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

ISO-27001-Zertifikat für die GFOS mbH und die GFOS Technologieberatung GmbH

21.09.2018 | Unternehmensmeldung

Kundenindividuelle Steckverbinder online konfigurieren und bestellen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics