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Unerschlossene Märkte bieten Chancen bei der Behandlung von Potenz- und Fruchtbarkeitsstörungen

24.02.2006


Restriktives Erstattungssystem durch Krankenkassen zwingt Arzneimittelhersteller zu neuen Marketingstrategien



Etwa 30 Millionen Männer in Europa leiden an Erektionsstörungen. Noch ist die Einstellung gegenüber einer entsprechenden Behandlung jedoch konservativ und verhalten: Zwar leiden mehr als 50 Prozent aller Männer über 40 Jahre an Potenzstörungen, allerdings konsultieren nur 10 bis 15 Prozent davon ihren Arzt. Diese derzeit noch unerschlossenen Märkte in Europa bieten für Hersteller von Arzneimitteln gegen Potenz- und Fruchtbarkeitsstörungen attraktive Marktchancen.



Um das Potenzial optimal auszuschöpfen, muss vor allem das Problembewusstsein in der Zielgruppe gesteigert werden. Ein erster Schritt ist bereits getan, haben doch immer mehr Männer eine Behandlung begonnen, seitdem bekannt geworden ist, dass Erektionsstörungen in jedem Stadium behandelbar sind.

Problembewusstsein muss gestärkt werden

Erektile Dysfunktionen sind insbesondere bei gleichzeitig vorhandenen anderen Krankheiten sowie bedingt durch Risikofaktoren wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, extrem hohe Cholesterinwerte und Depressionen, sehr verbreitet. Die derzeit angewandten Behandlungsmethoden von Zeugungsunfähigkeit und Unfruchtbarkeit bei Mann und Frau sind vielfältig, angefangen bei der Einnahme von Medikamenten über chirurgische Eingriffe, künstliche Befruchtung bis hin zu psychosomatischer Behandlung.

Verbesserte Ergebnisse in Forschung und Entwicklung - wie etwa alternative, angenehme Heilungsmöglichkeiten - sowie die Konzentration auf innovative Strategien können zur steigenden Popularität der Unfruchtbarkeitsbehandlungen beitragen. Weiterhin könnten Patienteninformationen, die mittels Werbekampagnen direkt die Konsumenten erreichen, ständige ärztliche Begleitung sowie Medikamente mit hohem Wirksamkeitsgrad, aber geringen Nebenwirkungen ebenfalls dabei helfen, die Zurückhaltung der Patienten gegenüber den Therapien zu senken.

Im Umkehrschluss wird die erhöhte Akzeptanz der Behandlung seitens der Patienten es den Herstellerfirmen von Mitteln gegen Unfruchtbarkeit erleichtern, Strategien für die Zukunft zu entwickeln. Nicht zuletzt mangelt es in diesem Marktsegment stark an Produktdifferenzierung.

Krankenkassen haben mit Kosten zu kämpfen

Indes hat die wachsende Nachfrage nach Medikamenten gegen Erektionsstörungen - wie etwa Viagra, Cialis und Levitra - die Budgets der staatlichen Gesundheitssysteme schwer belastet und dazu geführt, dass derartige Arzneimittel in vielen europäischen Ländern von der Rückzahlung ausgenommen sind. Nicht einmal die Kosten für Cialis und Levitra, die preiswerter sind als Viagra, werden mehr erstattet, und auch andere Behandlungen wie künstliche Befruchtung werden nur eingeschränkt übernommen.

"Um diesem Trend entgegenzuwirken, künftig mehr Kunden zu gewinnen und ihre Marke gut zu positionieren, müssen die Arzneimittelhersteller innovative Produkte und konkurrenzfähige Preise bieten," stellt Himanshu Parmar, Analyst bei Frost & Sullivan (www.healthcare.frost.com), fest. "Die Herstellung von Generika können darüber hinaus dafür sorgen, dass die Umsätze steigen."

Auf dem umkämpften Markt müssen sich die Hersteller verstärkt auf Marktnischen konzentrieren, wie beispielsweise Patientengruppen mit gleichzeitig vorhandenen anderen Krankheitsbildern und bestimmten Kontraindikationen. "Die Firmen können starke Direktkanäle zu den Patienten aufbauen oder auch den Einfluss wichtiger Meinungsbildner auf die Ärzteschaft nutzen," sagt Herr Parmar. "Nicht zuletzt werden strategische Kooperationen kleineren Firmen ermöglichen, den Markt mit ihren innovativen Technologien zu erreichen."

Auf Anfrage übersendet Frost & Sullivan allen interessierten Lesern eine kostenfreie Einführung in die "Analysis of the European Fertility Treatment Markets" (B534) in englischer Sprache per E-Mail. Anfragen unter Angabe von Name, Firmenname, Position, Telefonnummer, Email-Adresse, Stadt und Land können gerichtet werden an Janina Hillgrub, Corporate Communications (Janina.Hillgrub@frost.com).

Titel der Analyse: Analysis of Infertility Treatment Market in Europe (B534)

Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die ihre Kunden bei allen strategischen Entscheidungen zur lokalen als auch globalen Ausweitung der Geschäftsaktivitäten unterstützt. Analysten und Berater erarbeiten pragmatische Lösungen, die zu überdurchschnittlichem Unternehmenswachstum verhelfen. Seit mehr als vierzig Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über ein einzigartiges Spektrum an Dienstleistungen und einen enormen Bestand an Marktinformationen. Frost & Sullivan arbeitet mit einem Netzwerk von mehr als 1000 Industrieanalysten, Beratern und Mitarbeitern und unterhält 25 Niederlassungen in allen wichtigen Regionen der Welt.

Weitere Informationen:

Janina Hillgrub
Corporate Communications
Frost & Sullivan
Clemensstrasse 9
60487 Frankfurt/Main
Tel.: 069-77033-11
Fax: 069-234566
E-Mail: Janina.Hillgrub@frost.com

Janina Hillgrub | Frost & Sullivan
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