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Top-Manager optimistisch für 2006 / Wettbewerb größte Herausforderung / Weiterer Arbeitsplatzabbau in Deutschland

23.01.2006


Weltweit blicken die Top-Manager mit Zuversicht ins neue Jahr. Drei Viertel glauben, dass ihre Unternehmen und Branchen im Jahr 2006 wachsen werden. Doch in Deutschland geht der Abbau von Arbeitsplätzen weiter: Beinahe jedes dritte Unternehmen (30 Prozent) will die Zahl seiner Mitarbeiter in den nächsten sechs Monaten reduzieren, nur 29 Prozent planen zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen. Dies ist das Ergebnis einer globalen Umfrage des Management-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters Accenture unter mehr als 900 Top-Managern.


Deutschland ist damit das Beschäftigungsschlusslicht aller untersuchten Länder: Weltweit rechnen nur 11 Prozent der Befragten mit einer Reduzierung ihres Personals, 38 Prozent gehen dagegen von einer Aufstockung des Personals aus. Den europäischen Spitzenplatz bei neuen Arbeitsplätzen nimmt Spanien ein: 43 Prozent der Firmen schaffen neue Jobs, nur 3 Prozent gehen vom Gegenteil aus. Besser ist weltweit nur Japan: Hier geht fast die Hälfte (48 Prozent) der Unternehmen von zusätzlichen Arbeitsplätzen aus. Knapp dahinter folgt China (44 Prozent).

Gleichwohl sehen sich die deutschen Unternehmen für die Zukunft gut gerüstet. Von den Top-Managern machen sich die deutschen und die italienischen im internationalen Vergleich die geringsten Sorgen um ihren Geschäftserfolg. Zu den größten Bedrohungen zählen 71 Prozent der deutschen Befragten den Wettbewerb (international 72 Prozent), 47 Prozent nannten den Zustand der Weltwirtschaft (international 67 Prozent), 31 Prozent sehen Gefahren für das Ansehen ihrer Firma (international 59 Prozent) und 29 Prozent befürchten Probleme bei der Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter (international 60 Prozent). Noch im vergangenen Jahr hatte weltweit die Sorge um die Weltwirtschaft dominiert.


Durchweg gut schätzen die deutschen Top-Manager auch die Performance ihrer Unternehmen ein. 62 Prozent (international 65 Prozent) bezeichnen ihre eigene Firma als Hochleistungsunternehmen (High Performance Business), im Jahr zuvor waren es nur 59 Prozent (international 68 Prozent). Deutschland und Italien sind die einzigen Länder* mit einem positiven Trend.

Wenig Angst macht den deutschen Top-Managern auch die staatliche Regulierung. Für das Jahr 2006 befürchten weltweit 50 Prozent mehr Manager (42 Prozent) als im Jahr 2005 staatliche Eingriffe. In Deutschland betrachtet man das Thema dagegen wesentlich entspannter: Nur 21 Prozent machen sich mehr Sorgen, 66 Prozent erkennen keinen Unterschied, 12 Prozent haben weniger Bedenken.

Zur Studie

Für die Studie führte Accenture zwischen September und Dezember 2005 eine Internet-basierte Umfrage unter 911 Top-Managern der größten Unternehmen in aller Welt durch. Die Befragten repräsentieren alle größeren Branchen und die öffentliche Verwaltung. Zu ihnen zählen sowohl Angehörige der höchsten Ebenen des Senior Managements ("C-Suite" Executives), als auch die Leiter von Schlüsselbereichen, wie etwa Human Resources.

Über Accenture:

Accenture ist ein weltweit agierender Management-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister. Mit dem Ziel, Innovationen umzusetzen, hilft das Unternehmen seinen Kunden durch die gemeinsame Arbeit leistungsfähiger zu werden. Umfangreiches Branchenwissen, Geschäftsprozess-Know-how, internationale Teams und hohe Umsetzungskompetenz versetzen Accenture in die Lage, die richtigen Mitarbeiter, Fähigkeiten und Technologien bereit zu stellen, um so die Leistung seiner Kunden zu verbessern. Mit über 126.000 Mitarbeitern in 48 Ländern erwirtschaftete das Unternehmen im vergangenen Fiskaljahr (zum 31. August 2005) einen Nettoumsatz von 15,55 Milliarden US-Dollar.

Sonja Fink | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.accenture.de
http://www.accenture.at
http://www.accenture.ch

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