Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Falschfahrer-Transport & Verkehrsbranche entwickelt sich gegen den Trend

23.01.2006


Zahlungsmoral und Konjunkturaussichten in Deutschland entwickeln sich weiter positiv

Die leichte Erholung der Konjunktur in Deutschland hat sich auch im vierten Quartal 2005 erneut positiv auf die Zahlungsmoral der Unternehmen in Deutschland ausgewirkt. Angeführt von der Druck- und Verlagsbranche, die im vierten Quartal 2005 ihre Rechnungen von allen untersuchten Branchen am pünktlichsten zahlte, konnten 12 von mittlerweile insgesamt 18 von D&B untersuchten Branchen ihre Zahlungsmoral sowohl gegenüber dem dritten Quartal 2005 als auch gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessern. Die Zahlungsmoral der Gesamtwirtschaft verbesserte sich bei den vereinbarungsgemäßen Zahlungen im Vergleich zum dritten Quartal 2005 leicht um 0,1% auf 67,34%, gegenüber dem Vorjahr um 0,34%.

Hüter der Zahlungsmoral sind im vierten Quartal 2005 neben der Druck- und Verlagsbranche mit 76,86% bei vereinbarungsgemäßen Zahlungen vor allem die Branchen Telekommunikation (73,62%) und Zeitarbeit (73,51%). Auch im Vergleich zum Jahr 2004 können beide Branchen ein dickes Plus bei den vereinbarungsgemäßen Zahlungen verzeichnen (Telekommunikation, +3,23% und Zeitarbeit, +5,26%). Selbst notorische Spätzahler wie die Baubranche (58,54%; +0,38%) und das Handwerk (63,87%; +0,87%) konnten ihre Zahlungsmoral gegenüber dem Vorjahr leicht verbessern.

Grundlage der D&B-Studie ist die jährliche Auswertung von über 330 Millionen Rechnungen. Diese bilden die Basis für die Bewertung des Zahlungsverhaltens einzelner Unternehmen.

Ebenso wie die Zahlungsmoral haben sich auch die Konjunkturaussichten zum Ende Jahres noch einmal verbessert. Der Geschäftsklima-Index des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. erreichte im Monat Dezember seinen höchsten Wert für das Jahr 2005. Auch die Konjunkturaussichten für 2006 lassen hoffen. Laut der Konjunkturprognose des Instituts wird das reale Bruttoinlandsprodukt im Jahresdurchschnitt 2006 um 1,7% steigen und damit noch einmal um 0,8% mehr als in 2005.

Allerdings folgen nicht alle Branchen dem Aufwärtstrend bei der Zahlungsmoral. Den Kontrast zu Branchen wie dem Druck- und Verlagsgewerbe bilden die Baubranche sowie Transport & Verkehr, deren Zahlungsmoral immer noch weit unter dem Durchschnitt der Gesamtwirtschaft liegt. "Leider gibt es immer noch Unternehmen, die sich mittlerweile daran gewöhnt haben ihre Rechnungen immer später oder im schlimmsten Fall gar nicht zu bezahlen", sagt Goran Filipovic, Leiter des DunTrade(r) Programms bei D&B. Außenstände und Ausfallrisiken für die Lieferanten sind oft die Folge, so Filipovic weiter, die im Vorfeld oft nur durch Frühwarn-Indikatoren minimiert werden können.

Die Baubranche ist von den untersuchten Branchen diejenige mit den meisten ernsten Beanstandungen. Zumindest kann sie im Vergleich zum dritten Quartal 2005 (+0,88%) als auch im Vergleich zum Vorjahr (+0,38%) eine Verbesserung bei den vereinbarungsgemäßen Zahlungen verzeichnen, bleibt mit 58,54% dennoch unter dem Durchschnitt der Gesamtwirtschaft.

Die Transport & Verkehrsbranche bildet sogar das neue Schlusslicht in der Zahlungsmoral (58,44% bei vereinbarungsgemäßen Zahlungen). War der Wert bei den vereinbarungsgemäßen Zahlungen in den vergangenen Monaten schon weit unter dem Durchschnitt der Gesamtwirtschaft, wird dieser Trend durch die Jahresbetrachtung bestätigt. Im Vergleich zu 2004 sank er um 1,42%. Gründe für die weiter sinkende Zahlungsmoral sind die immer geringeren Margen. Weniger die LKW- Maut, durch Vorfinanzierung oft bereits abgedeckt, als viel mehr die immer noch steigenden Benzinpreise und der starke Wettbewerbsdruck aus Osteuropa belasten die Branche aufs Äußerste.

Über D&B

D&B ist weltweit führender Anbieter von B2B-Informationen und Analysen für das Kredit-, Marketing-, und Einkaufs-Management. Auf Basis dieser Informationen können Unternehmen sichere Unternehmens-Entscheidungen treffen, Risiken minimieren, Potenziale ausnutzen und Kosten reduzieren.

D&B Analysetools unterstützen Unternehmen ihre besten Lieferanten- und Kundenbeziehungen in Echtzeit zu identifizieren und analysieren, Prozesse zu optimieren, Beschaffungspreise zu senken sowie zusätzliche Markt- und Kundenpotenziale zu erschließen.

Firmen aller Größen und aus allen Branchen rund um den Globus nutzen seit über 160 Jahren dieses Angebot zur Einschätzung möglicher Geschäfte und zur Abwicklung entsprechender Geschäftsprozesse Mit dem DunTrade Programm bietet D&B seit über 25 Jahren Informationen zu Zahlungserfahrungen und gilt als Pionier im Sammeln und Auswerten von Rechnungsinformationen weltweit.

D&B stellt alle notwendigen und aktuellen Informationen - mit der weltweit einzigartigen D-U-N-S (R) Nummer - unkompliziert und effizient zur Verfügung. Der neunstellige Code dient zur eindeutigen Identifizierung von Geschäftspartnern auf der D&B Datenbank mit Informationen zu mehr als 100 Millionen Unternehmen aus über 200 Ländern. Die D-U-N-S (R) Nummer wird u.a. von dem Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA), dem Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI), von den Vereinten Nationen, der Europäischen Kommission und der ISO als Standard anerkannt, empfohlen und eingesetzt.

Susanne Hagemann | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.dnbgermany.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Studie „Digital Gender Gap“
06.01.2020 | Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.

nachricht Studie zeigt, wie Immunzellen Krankheitserreger einfangen
03.01.2020 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fraunhofer IOSB-AST und DRK Wasserrettungsdienst entwickeln den weltweit ersten Wasserrettungsroboter

Künstliche Intelligenz und autonome Mobilität sollen dem Strukturwandel in Thüringen und Sachsen-Anhalt neue Impulse verleihen. Mit diesem Ziel fördert das Bundeswirtschaftsministerium ab sofort ein innovatives Projekt in Halle (Saale) und Ilmenau.

Der Wasserrettungsdienst Halle (Saale) und das Fraunhofer Institut für Optronik,
Systemtechnik und Bildauswertung, Institutsteil Angewandte Systemtechnik...

Im Focus: A step towards controlling spin-dependent petahertz electronics by material defects

The operational speed of semiconductors in various electronic and optoelectronic devices is limited to several gigahertz (a billion oscillations per second). This constrains the upper limit of the operational speed of computing. Now researchers from the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter in Hamburg, Germany, and the Indian Institute of Technology in Bombay have explained how these processes can be sped up through the use of light waves and defected solid materials.

Light waves perform several hundred trillion oscillations per second. Hence, it is natural to envision employing light oscillations to drive the electronic...

Im Focus: Haben ein Auge für Farben: druckbare Lichtsensoren

Kameras, Lichtschranken und Bewegungsmelder verbindet eines: Sie arbeiten mit Lichtsensoren, die schon jetzt bei vielen Anwendungen nicht mehr wegzudenken sind. Zukünftig könnten diese Sensoren auch bei der Telekommunikation eine wichtige Rolle spielen, indem sie die Datenübertragung mittels Licht ermöglichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am InnovationLab in Heidelberg ist hier ein entscheidender Entwicklungsschritt gelungen: druckbare Lichtsensoren, die Farben sehen können. Die Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt in der Zeitschrift Advanced Materials (DOI: 10.1002/adma.201908258).

Neue Technologien werden die Nachfrage nach optischen Sensoren für eine Vielzahl von Anwendungen erhöhen, darunter auch die Kommunikation mithilfe von...

Im Focus: Einblicke in die Rolle von Materialdefekten bei der spin-abhängigen Petahertzelektronik

Die Betriebsgeschwindigkeit von Halbleitern in elektronischen und optoelektronischen Geräten ist auf mehrere Gigahertz (eine Milliarde Oszillationen pro Sekunde) beschränkt. Die Rechengeschwindigkeit von modernen Computern trifft dadurch auf eine Grenze. Forscher am MPSD und dem Indian Institute of Technology in Bombay (IIT) haben nun untersucht, wie diese Grenze mithilfe von Lichtwellen und Festkörperstrukturen mit Defekten erhöht werden könnte, um noch größere Rechenleistungen zu erreichen.

Lichtwellen schwingen mehrere hundert Trillionen Mal pro Sekunde und haben das Potential, die Bewegung von Elektronen zu steuern. Im Gegensatz zu...

Im Focus: Charakterisierung von thermischen Schnittstellen für modulare Satelliten

Das Fraunhofer IFAM in Dresden hat ein neues Projekt zur thermischen Charakterisierung von Kupfer/CNT basierten Scheiben für den Einsatz in thermalen Schnittstellen von modularen Satelliten gestartet. Gefördert wird das Projekt „ThermTEST“ für 18 Monate vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Zwischen den Einzelmodulen von modularen Satelliten werden zur Kopplung eine Vielzahl von Schnittstellen benötigt, die nach ihrer Funktion eingeteilt werden...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Gemeinsam auf kleinem Raum - Mikrowohnen

19.02.2020 | Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

4. Fachtagung Fahrzeugklimatisierung am 13.-14. Mai 2020 in Stuttgart

10.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Supercomputer „Hawk“ eingeweiht: Höchstleistungsrechenzentrum der Universität Stuttgart erhält neuen Supercomputer

19.02.2020 | Informationstechnologie

Soziale Netzwerke geben Aufschluss über Dates von Blaumeisen

19.02.2020 | Biowissenschaften Chemie

Gemeinsam auf kleinem Raum - Mikrowohnen

19.02.2020 | Veranstaltungsnachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics