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HR-Studie zur Systems: Internet und Zeitung Hand in Hand

13.10.2005


Entgegen häufiger Prognosen wird die Zeitung auch zukünftig ein wichtiges Medium für den Stellenmarkt bleiben und gemeinsam mit E-Recruiting via Internet die Personalbeschaffung in Deutschland dominieren. Dies geht aus einer aktuellen Studie* hervor, die der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. (Köln) zusammen mit der Online-Stellenbörse stellenanzeigen.de (München) auf der diesjährigen Systems präsentiert. Demnach sieht die überwältigende Mehrheit von 89 Prozent der befragten Personalverantwortlichen aus der deutschen Wirtschaft in einer Print-Online-Kombination (Zeitung plus Online-Stellenbörse) die vielversprechendste Möglichkeit der Stellenausschreibung.



Auf die Frage, in welchen Medien vakante Positionen vor allem ausgeschrieben werden, nannten 68 Prozent der Personalleiter die Zeitung. Auf dem zweiten Platz (Mehrfachnennungen möglich) rangieren demnach mit 59 Prozent die Online-Stellenbörsen. Erst danach folgen persönliche Beziehungen (49 Prozent), die eigene Firmen-Homepage (45 Prozent) und interne Ausschreibungen (38 Prozent). Nur 6 Prozent der Manager sind zudem der Meinung, dass die Zeitungen zukünftig für den Stellenmarkt eher unbedeutend sein werden. Die überwiegende Mehrheit von 88 Prozent der Personaler hingegen schreibt den Printmedien auch weiterhin eine große Rolle zu.



"In den Zeiten der Internet-Euphorie rechneten viele Experten damit, dass Online die gedruckten Medien in absehbarer Zeit fast vollständig aus dem Stellenmarkt verdrängen wird. Die Zahlen belegen jedoch einen klaren Trend zum Miteinander beider Medienkategorien", erläutert Michael Weideneder, Leiter des Arbeitskreises E-Recruiting im Verband der deutschen Internetwirtschaft und Geschäftsführer von stellenanzeigen.de: "Die Print-Online-Kombination vereint die Vorteile der Zeitungen und des Mediums Internet für das Suchen und Finden neuer Mitarbeiter optimal."

* Im Rahmen der Studie wurden 50 ausgewählte Personalverantwortliche aus der deutschen Wirtschaft nach ihren Ansichten zum Personalwesen befragt.

eco (www.eco.de) ist seit zehn Jahren der Verband der deutschen Internetwirtschaft. Die 300 Mitgliedsunternehmen beschäftigten über 200.000 Mitarbeiter und erwirtschaften einen Umsatz von ca. 40 Mrd. Euro jährlich. Im eco-Verband sind die rund 110 Backbones des deutschen Internet vertreten. Der Verband betreibt den größten nationalen Datenaustauschknoten DE-CIX. Verbandsziel ist es, die kommerzielle Nutzung des Internet in Deutschland voranzutreiben, um den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken.

Weitere Informationen: eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V., Arenzhofstr. 10, 50769 Köln, Tel.: 0221/700048-0, E-Mail: info@eco.de

Direktkontakt: Michael Weideneder, Tel.: 089/651076-211, E-Mail: michael.weideneder@stellenanzeigen.de

Presse-Agentur: Team Andreas Dripke, Tel.: 0611 / 973150, E-Mail: team@dripke.de

Andreas Dripke | Presse-Agentur: Team Dripke
Weitere Informationen:
http://www.eco.de

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