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Studie: Milch als Schlankmacher

15.02.2005


Höherer Konsum reduziert Fettleibigkeit



Milch ist nicht nur äußerst gesund, sondern macht Kinder auch schlank. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des nationalen italienischen Forschungsinstituts (CNR), welche die Zusammenhänge zwischen Milchkonsum und Fettleibigkeit von Kindern untersuchte. Dies berichtet die italienische Republicca. Die Studie wurde von den Experten des Instituts für Ernährungswissenschaften (ISA) an einem Sample von 1.000 Volksschülern in der Provinz Avellino durchgeführt.



Die Studie zeigte, dass Kleinkinder, die wenig Milch trinken, einen vergleichbar höheren Körperfettanteil haben als jene Kinder, die regelmäßig Milch trinken. Dies ist zurückzuführen auf den hohen Kalziumgehalt, der die Fettverbrennung in den Zellen ankurbelt und gleichzeitig das Wachstum von Fettzellen hemmt. "Die Studie zeigt einen umgekehrten Zusammenhang zwischen Milchkonsum und Adipositas auf. Je mehr Milch man trinkt, desto schlanker wird man", stellt Gianvincenzo Barba, Wissenschafter der ISA-CNR, fest. "Aktuelle Studien, die an Erwachsenen durchgeführt wurden, belegen bereits den positiven Effekt einer kalziumreichen Ernährung." Die Ergebnisse der Studie stehen jedoch in Kontrast zu der Verhaltensweise vieler Abnehmwilliger, die vor allem auf Milch und Käseprodukte verzichten, um den Fettgehalt ihrer Nahrung zu reduzieren. Damit verhindern sie jedoch gleichzeitig auch die für die Fettverbrennung so wichtige Aufnahme von Kalzium, so die Forscher.

"Die Untersuchungsergebnisse der Studie sind ein wichtiger Ausgangspunkt für weitere Forschungsarbeiten über die Vorbeugung von Übergewicht und infantiler Fettleibigkeit, welches zunehmend ein Phänomen ist, das weltweit beobachtet werden kann", stellt Barba fest. Denn schon von Kind an übergewichtig zu sein bringt ein erhöhtes Risiko für Fettleibigkeit im Erwachsenenalter mit sich und bedeutet in weiterer Folge ein erhöhtes Risiko an Herz- und Kreislaufbeschwerden zu erkranken.

Evelyn Lengauer | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.cnr.it
http://www.repubblica.it

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