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Investititonslust deutscher Firmen bei Informationstechnik und Telekommunikation ungebrochen

02.07.2001


Auf der Agenda deutscher Unternehmen stehen auch weiterhin großzügige Investitionen, um sich im Wettbewerb zu behaupten: So planen Firmen in diesem Jahr 93,1 Milliarden Euro für Informationstechnik und Telekommunikation auszugeben, in 2002 sollen es sogar 99,6 Milliarden Euro sein. Das belegen Ergebnisse der Studie "BIT Business in Information Technology", die das in Kassel ansässige Marktforschungsinstitut Techconsult im Auftrag des Computerwoche Verlages zwischen November 2000 und Februar 2001 unter 2.505 deutschen Betrieben mit 20 oder mehr Mitarbeitern durchführte. Demnach entfällt im Jahr 2002 bei den reinen IT-Anschaffungen der größte Anteil der Gesamtausgaben mit 38,2 Prozent auf Hardwareinvestitionen. Werden die Kosten für hausinternes IT/TK-Personal mit einbezogen, machen diese 41,1 Prozent des gesamten Investitionsvolumens aus.

Auf der Prioritätenliste bei Hardware ganz oben steht für das Gros der Betriebe die Aktualisierung der bestehenden Hardware-Infrastruktur. Fast 17 Prozent der Befragten wollen sich bis Ende 2002 vorrangig darauf konzentrieren, die vorhandenen Geräte auf den neuesten Stand zu bringen. 11,3 Prozent der Umfrage-Teilnehmer nennen Investitionen in höhere Verfügbarkeit als oberste Priorität, während sich weitere elf Prozent Optimierungen hinsichtlich der Systemleistung etwas kosten lassen wollen. Für jeweils rund zehn Prozent stehen der Netzausbau beziehungsweise die Ergonomisierung der Arbeitsplätze im Vordergrund.

Bei der Anschaffung neuer Software hat für die meisten Firmen Aktualität den höchsten Stellenwert: Für die nächsten zwei Jahre nannten 14,2 Prozent der Unternehmen die Installation von Updates als oberstes Ziel. Mehr Bedienerfreundlichkeit wünschen sich 11,6 Prozent; 10,5 Prozent geht es in erster Linie um die Leistung ihrer Software. Weitere Prioritäten: die Standardisierung und Integration von Software (knapp zehn Prozent), die ERP-Implementierung (7,4 Prozent) und die Stabilität der Anwendungen (6,5 Prozent).

Sabine Prehl | ots

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