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Sparkassen werden von Unternehmern insgesamt am meisten geschätzt

18.08.2004


’impulse’-Umfrage bei Firmenchefs zur Beurteilung von Kreditinstituten / Insbesondere die erfolgreichen Unternehmen sind Kunden der Sparkassen / Mittelständler wenden sich von den großen Finanzinstituten zunehmend ab

Die Sparkassen haben bei mittelständischen Firmenkunden das beste Image. Wie das Unternehmermagazin ’impulse’ (Ausgabe 9/2004, EVT 19. August) berichtet, erhielten die Leistungen der Sparkassen mit 76,6 von 100 Punkten insgesamt die höchste Wertung noch vor den Volks- und Raiffeisenbanken mit 75,6 Punkten. Dies ist das Ergebnis einer gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ), dem Mainzer Marktforschungsinstitut forum! GmbH marketing + communications und ’impulse’ durchgeführten Umfrage bei 1.200 kleinen und großen Unternehmen, durch die die Flexibilität, Beratungsqualität, Solidität und individuelle Betreuung der Finanzinstitute beurteilt werden sollte.

Im Vergleich mit den öffentlich-rechtlichen Instituten schnitten die vier großen deutschen Geschäftsbanken erheblich schlechter ab. So bewerteten die befragten Unternehmer die Leistungen der Deutschen Bank mit 67,3, die der Commerzbank mit 60,7 Punkten, was ihnen Platz drei bzw. vier einbrachte. Auf Rang fünf mit nur noch 59,5 Punkten platzierte sich die Dresdner Bank vor der HypoVereinsbank mit 58,5 Punkten.

Die Auswertung der Ergebnisse macht deutlich, dass sich vor allem erfolgreiche Unternehmen für die Sparkassen als Hausbank entschieden haben. So nennen 40 Prozent der nach der Analyse von acht Erfolgskriterien wie etwa Eigenkapitalquote, EBIT und Cash Flow als erfolgreich eingestuften Mittelständler die Sparkassen als ihre wichtigste Bank. Von der Deutschen Bank sagen dies lediglich zwölf Prozent der erfolgreichen Mittelständler, von der Dresdner Bank und der Commerzbank sogar nur neun Prozent. Ganze sieben Prozent bezeichnen die HypoVereinsbank als ihre wichtigste Bank.

Wie die Umfrage weiter zeigt, wenden sich die Unternehmer vermehrt von den Großbanken ab und wechseln zu den regional organisierten Finanzinstituten. So verliert die Deutsche Bank bei den großen Unternehmen (mehr als 500 Mitarbeiter) neun Prozent ihrer Kunden, bei der Dresdner Bank liegt das Minus bei sieben Prozent. Demgegenüber gewinnen die Sparkassen 13 Prozent aus dieser Kundengruppe hinzu. Experten sehen dies als Folge einer verfehlten Firmenkundenpolitik und Kreditvergabe der Geschäftsbanken.

Holger Externbrink | impulse

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