Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Private E-mails im Büro verursachen den Chefs Kopfschmerzen

19.01.2004

Laut einer internationalen Vergleichsstudie von Hitachi Data Systems schätzen IT- Verantwortliche, dass durchschnittlich 13 Prozent des E-mail- Aufkommens in Unternehmen privaten Ursprungs sind. Die Studie ergab weiterhin, dass in den befragten Unternehmen im Durchschnitt über 10 Prozent der Speicherressourcen allein für den E-mail-Verkehr benötigt werden. Dabei ist ein Ende der E-mail-Flut nicht in Sicht: das Marktforschungsinstitut IDC prognostiziert, dass im Jahre 2005 über 35 Milliarden E-mails täglich versendet werden. Auf die ohnehin angespannten Speicherkapazitäten der Unternehmen rollt daher eine Lawine zu.

Das Institut Vanson Bourne befragte im Auftrag von Speicherhersteller Hitachi Data Systems 630 IT-Verantwortliche in vierzehn Ländern, wie viel Speicherplatz in ihrem Unternehmen für E- mails benötigt wird. Anschließend wurden die IT-Leiter gebeten, zu schätzen welchen prozentualen Anteil private E-mails an dem gesamten Mailaufkommen ihres Unternehmens haben.

Private E-mails am Arbeitsplatz, die Speicherkapazitäten blockieren, bereiten den Unternehmensverantwortlichen Kopfzerbrechen, da sich für viele Unternehmen als Folge neuer gesetzlicher Vorschriften wie Sarbanes-Oxley und Basel II die Notwendigkeit ergibt, E-mails dauerhaft zu archivieren und diese Informationen auch strukturiert vor zu halten. Für die IT-Leiter verschärft sich dadurch die Problematik knapper Speicherressourcen. Laut den Analysten von IDC wird die Zahl der täglich weltweit versendeten E-mails von 9,7 Milliarden im Jahr 2000 auf 35 Milliarden im Jahr 2005 ansteigen, was einem Wachstum von über 360 Prozent entspricht. Dieser explosionsartige Anstieg wird nicht nur die E-mail-Systeme, sondern auch die Speicherinfrastruktur vieler Unternehmen überfordern.

Problem "Steigende E-mail Flut" verkannt

Trotz dieser Vorhersage zeigt die Untersuchung von Hitachi Data Systems, dass das Problem der wachsenden Datenvolumina bei E-mails in vielen Unternehmen unterschätzt oder ignoriert wird. So gaben 22 Prozent aller Befragten an, dass sie nicht wüssten wie viel Speicherplatz in ihrem Unternehmen durch E-mails belegt wird.

"Da die meisten Unternehmen drakonische Beschränkungen in Bezug auf E-mails weder verhängen können noch wollen, müssen sie sich nach einer Alternative umsehen, um ihre E-mails effizient archivieren und verwalten zu können," so Renald Franck, Global Solution Services Manager bei Hitachi Data Systems Deutschland. Durch neue gesetzliche Bestimmungen, die in der nächsten Zeit zur E-mail-Archivierung zu erwarten sind, werden Unternehmen, die keine effizienten Archivierungslösungen nutzen, mit hohen Speicherkosten rechnen müssen. Diese Untersuchung zeigt, dass das Speichern und Archivieren von E-mails ein Thema ist, das ernstgenommen werden muss, da E-mails immer mehr wertvolle IT-Ressourcen beanspruchen und somit die IT- Etats von Unternehmen zusätzlich belasten", so Franck.

Diese Ergebnisse sind Bestandteil der Studie "European Storage Index" und werden exklusiv in dieser Pressemitteilung veröffentlicht. Die komplette Studie European Storage Index finden Sie im Internet.

Anne Günnewig | Hitachi Data Systems
Weitere Informationen:
http://www.hds.de/files/pdf/European_Storage_Index_Herbst-Winter_2003_deutsch_FINAL.pdf

Weitere Berichte zu: E-Mail IDC IT-Leiter Speicherressource Storage

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Mobilfunkstrahlung kann die Gedächtnisleistung bei Jugendlichen beeinträchtigen
19.07.2018 | Swiss Tropical and Public Health Institute

nachricht Neue internationale Studie: Immuntherapie für Kinder mit akuter Leukämie
13.07.2018 | Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics