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Besäufnisse führen bei Teenagern zu Langzeitschäden

16.10.2003


Wachstum und Gehirnfunktion werden beeinträchtigt



Exzessives Trinken kann bei Teenagern Langzeitschäden in Körper und Gehirn verursachen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of Memphis gekommen. Versuche mit Ratten zeigten, dass große Alkoholmengen das Wachstum hemmten und die Gehirnfunktionen beeinträchtigten. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Alkohol besonders in der Adoleszenz schädlich ist. Es wird geschätzt, dass sich die Alkoholmenge, die von Jugendlichen unter 16 Jahren getrunken wird, in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt hat.



Der leitende Wissenschaftler Douglas Matthews erklärte, dass in den Entwicklungsjahren der Genuss von großen Mengen Alkohol zu weitreichenden Veränderungen in den biologischen Funktionen führen kann. Das Team verabreichte 30 Tage alten Ratten jene Menge Alkohol, die wiederkehrenden Besäufnissen bei Menschen entsprochen hätte. Die Tiere entwickelten in der Folge eine hohe Alkoholtoleranz, die in manchen Fällen bis ins Erwachsenenalter anhielt. Die Ratten nahmen nicht in einem normalen Ausmaß zu, ihre Lebern zeigten Schädigungen und ihre Gehirnleistung war beeinträchtigt. Die Ergebnisse der Studie wurden im Fachmagazin Alcoholism Clinical and Experimental Research veröffentlicht.

Michaela Monschein | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.memphis.edu
http://www.alcoholism-cer.com

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