Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Vernetzte E-Wertschöpfung": State of the Art und Anforderungen der vernetzten E-Wertschöpfung

03.09.2003


Vor dem Hintergrund sich ständig verändernder Rahmenbedingungen wurde das Anfang der 90er-Jahre in Unternehmen erfolgreich praktizierte Konzept des Fraktalen Unternehmens mit seinen Gestaltungsgrundsätzen "Selbstähnlichkeit", "Selbstorganisation" und "Selbstoptimierung" auf seine Zukunftsfähigkeit untersucht.



Hat das Fraktale Unternehmen für zukunftsorientierte kmU noch Bestand? Lassen sich die ursprünglich formulierten Gestaltungsgrundsätze fraktaler Unternehmen "Selbstähnlichkeit", "Selbstorganisation" und "Selbstoptimierung" mit den neuen Herausforderungen aus Organisation, E-Business, Unternehmensnetzwerken und Mehrwertschöpfung verbinden? Diesen Fragen ging eine gemeinsame Studie der Fraunhofer Institute IPA und ISI nach. In Tiefeninterviews wurden 10 Unternehmen der TOP 100 besonders innovativer mittelständischer Unternehmen befragt und in ca. 1 600 verwertbaren Fragebögen einer Breitenevaluierung standen mittelständischen Unternehmen aus verschiedenen Wirtschaftszweigen Rede und Antwort.



Auf der Basis der Untersuchungsergebnisse konnten insbesondere folgende Thesen abgeleitet werden:

* Die Grundsätze des fraktalen Unternehmens sind nach wie vor das ideale Konzept, um Unternehmen hinsichtlich Kosten, Zeit und auch Qualität zu optimieren - das Konzept des fraktalen Unternehmens behält damit auch unter den heutigen technisch-wirtschaftlichen Rahmenbedingungen seinen Stellenwert.

* Unternehmen, die sich jedoch in Märkten bewegen, welche sich durch ein hohes Gewicht auf Mehrwertdiensten, Betreibermodellen, Innovationen und emotionalisierten Produkten auszeichnen, haben das Konzept des fraktalen Unternehmens um sogenannte Metaprozesse ergänzt. Diese übergeordneten Prozesse stellen steuernde und vordefinierte Prozess-strukturen ohne eigene operative Ressourcen dar, innerhalb dieser sich die Fraktale bewegen.

* Als bedeutendste Metaprozesse wurden im Rahmen der Studie das Kernkompetenz-, Innovations- und Kooperationsmanagement sowie die Mehrwertschöpfung identifiziert. Unternehmen mit einer derartigen Organisation werden in der Studie als Fraktal+-Unternehmen bezeichnet.

* Unternehmen mit paralleler Verwirklichung von fraktalen Strukturen, E-Business-Lösungen, Netzwerkansätzen und Mehrwertschöpfungskonzepten sind nicht nur Vorreiter sondern durch diese Vorreiteraktivitäten auch effizienter als ihre Konkurrenten. Im Vergleich der Produktivität können sie im Mittel einen Vorsprung von 23 Prozent gegenüber ihren Konkurrenten erreichen.

Die Studie "Vernetzte E-Wertschöpfung - State of the Art und Anforderungen der vernetzten E-Wertschöpfung im produzierenden Mittelstand" hat 113 Seiten und kann zum Preis von 99 Euro unter der ISBN 3-8167-6300-6 am Fraunhofer IPA ab sofort bezogen werden.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Ass. Jur. Alexandra Sautter, Telefon: 0711-970-1189, E-Mail: alh@ipa.fraunhofer.de

Jörg-Dieter Walz | idw
Weitere Informationen:
http://www.ipa.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: E-Wertschöpfung Fraktale Mehrwertschöpfung Metaprozess

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Mobilfunkstrahlung kann die Gedächtnisleistung bei Jugendlichen beeinträchtigen
19.07.2018 | Swiss Tropical and Public Health Institute

nachricht Neue internationale Studie: Immuntherapie für Kinder mit akuter Leukämie
13.07.2018 | Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Automatisiertes Befüllen von Regalen im Einzelhandel

19.07.2018 | Verkehr Logistik

Mobilfunkstrahlung kann die Gedächtnisleistung bei Jugendlichen beeinträchtigen

19.07.2018 | Studien Analysen

Mit dem Nano-U-Boot gezielt gegen Kopfschmerzen und Tumore

19.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics