Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studie deckt gravierende Fehler bei Innovationen auf

07.05.2003


Innovation ist heute, da der Wettbewerbsdruck in allen Branchen stetig ansteigt, für Unternehmen oft wesentlicher Schlüssel zum Erfolg. Dennoch ist konsequentes Innovationsmanagement in vielen Firmen mehr frommer Wunsch als Realität. Das zeigt die aktuelle Studie „Erfolgsfaktor Innovation“ von Advanced Innovation – Dr. Peter Kreuz, die Anfang Mai veröffentlicht wurde. Der Innovationsdienstleister für die Themen Management von Innovationen und Früherkennung neuer Geschäftschancen deckt mit seinen Studien immer wieder die wichtigsten Trends und Erfolgsfaktoren auf diesen Gebieten auf.



Für die aktuelle Studie „Erfolgsfaktor Innovation“ wurden über 450 Manager aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Mehr als die Hälfte von ihnen hält Innovation für extrem wichtig und setzt vor allem auf Kunden als Ideengeber. Im Prinzip eine richtige Entscheidung, wie Dr. Peter Kreuz, Studienautor und Inhaber von Advanced Innovation, meint: „Letztendlich weiß nur der Kunde selbst, was ihm Nutzten bringt.“



Dennoch läuft bei der Einbindung von Kunden in den Innovationsprozess einiges schief. Die Studie deckt auf, dass viele Unternehmen schlichtweg nicht wissen, mit welchen Methoden Kunden am besten integriert werden können. „Zum Einsatz kommen meist Methoden, die zwar so langweilig und einfallslos – bei weitem aber nicht so erfolgreich sind - wie die Kompositionen von Dieter Bohlen“, erklärt Kreuz. So werden etwa Beschwerden häufig als Anregung für Innovationen genutzt. Viele Unternehmen verlassen sich aber auch auf nicht viel mehr als die Informationen, die Mitarbeiter durch Kundenkontakt bekommen.

Diese Methoden eignen sich allerdings nur begrenzt als Auslöser für echte Innovationen. Vor allem dann nicht, wenn sie für Innovationsideen nur zweitverwertet werden und der Kunde auf die Rolle des Bedürfnisträgers reduziert wird. Auf Dauer wirkt sich das auf den Innovationserfolg aus. Nicht selten kritisieren frustrierte Manager, dass Kundeneinbindung ohnehin nichts bringen würde. Die Studie dagegen präsentiert Beispiele aus der Praxis, in denen Unternehmen gemeinsam mit Kunden extrem erfolgreiche Innovationen entwickelt haben. Diese Unternehmen sehen in ihren Kunden mehr als ein Bündel von Bedürfnissen – sie setzen sie bewusst und mit großem Erfolg in die Rolle des Innovators.

Das gelingt aber nur, wenn das Unternehmen fundiertes Wissen über die unterschiedlichen Methoden der Kundeneinbindung in den Innovationsprozess besitzt. Manager müssen sich bewusst machen, dass es eine ganze Reihe an Möglichkeiten gibt, und jede ihre eigenen Stärken hat. Hier gibt es noch großen Nachholbedarf: „Wer an seinem Klavier nur vier Tasten kennt, darf sich nicht wundern, dass seine Kompositionen im internationalen Wettbewerb nicht bestehen können“, so Kreuz.

Die Studie „Erfolgsfaktor Innovation“ stellt zahlreiche Möglichkeiten der Kundeneinbindung bei Innovationen vor und gibt Tipps zur richtigen Anwendung. Die Palette reicht von reaktiven Methoden wie Beschwerdemanagement bis hin zu sehr aktiver Einbindung des Kunden, etwa mit Hilfe des Lead User-Konzepts. In diesem Fall arbeiten ausgewählte Kunden an der Innovationsentwicklung mit. Anhand von Praxisbeispielen wird der Einsatz erklärt und eine Handlungsanleitung gegeben. Details zur Studie, die seit Anfang Mai erhältlich ist, gibt es unter www.advanced-innovation.com

******
SERVICE von ADVANCED INNOVATION

Sie benötigen weitere Informationen zu unseren Dienstleistungen, ein
Interview, Bildmaterial oder haben Fragen zu unseren Studien?
Dann wenden Sie sich bitte an:
Dr. Peter Kreuz
Tel.: (+43) 1 9551457 11
Fax: (+43) 1 9551457 18
E-Mail: peter.kreuz@advanced-innovation.com

| Advanced Innovation
Weitere Informationen:
http://www.advanced-innovation.com

Weitere Berichte zu: Innovationsprozess Komposition Kundeneinbindung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Grundlagen der Blockchain-Technologie in der Energiewirtschaft
27.07.2018 | Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V.

nachricht Studie zu Werkstoffprüfung: Schäden in nichtmagnetischem Stahl mit Magnetismus aufspüren
23.07.2018 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Mischung macht‘s: Jülicher Forscher entwickeln schnellladefähige Festkörperbatterie

Mit Festkörperbatterien sind aktuell große Hoffnungen verbunden. Sie enthalten keine flüssigen Teile, die auslaufen oder in Brand geraten könnten. Aus diesem Grund sind sie unempfindlich gegenüber Hitze und gelten als noch deutlich sicherer, zuverlässiger und langlebiger als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien. Jülicher Wissenschaftler haben nun ein neues Konzept vorgestellt, das zehnmal größere Ströme beim Laden und Entladen erlaubt als in der Fachliteratur bislang beschrieben. Die Verbesserung erzielten sie durch eine „clevere“ Materialwahl. Alle Komponenten wurden aus Phosphatverbindungen gefertigt, die chemisch und mechanisch sehr gut zusammenpassen.

Die geringe Stromstärke gilt als einer der Knackpunkte bei der Entwicklung von Festkörperbatterien. Sie führt dazu, dass die Batterien relativ viel Zeit zum...

Im Focus: It’s All in the Mix: Jülich Researchers are Developing Fast-Charging Solid-State Batteries

There are currently great hopes for solid-state batteries. They contain no liquid parts that could leak or catch fire. For this reason, they do not require cooling and are considered to be much safer, more reliable, and longer lasting than traditional lithium-ion batteries. Jülich scientists have now introduced a new concept that allows currents up to ten times greater during charging and discharging than previously described in the literature. The improvement was achieved by a “clever” choice of materials with a focus on consistently good compatibility. All components were made from phosphate compounds, which are well matched both chemically and mechanically.

The low current is considered one of the biggest hurdles in the development of solid-state batteries. It is the reason why the batteries take a relatively long...

Im Focus: Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker

Neues Design-Tool erstellt automatisch 3D-Druckvorlagen für Nanostrukturen zur Erzeugung benutzerdefinierter Farben | Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse diese Woche auf der angesehenen SIGGRAPH-Konferenz

Die meisten Objekte im Alltag sind mit Hilfe von Pigmenten gefärbt, doch dies hat einige Nachteile: Die Farben können verblassen, künstliche Pigmente sind oft...

Im Focus: Color effects from transparent 3D-printed nanostructures

New design tool automatically creates nanostructure 3D-print templates for user-given colors
Scientists present work at prestigious SIGGRAPH conference

Most of the objects we see are colored by pigments, but using pigments has disadvantages: such colors can fade, industrial pigments are often toxic, and...

Im Focus: Eisen und Titan in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Forschende der Universitäten Bern und Genf haben erstmals in der Atmosphäre eines Exoplaneten Eisen und Titan nachgewiesen. Die Existenz dieser Elemente in Gasform wurde von einem Team um den Berner Astronomen Kevin Heng theoretisch vorausgesagt und konnte nun von Genfern Astronominnen und Astronomen bestätigt werden.

Planeten in anderen Sonnensystemen, sogenannte Exoplaneten, können sehr nah um ihren Stern kreisen. Wenn dieser Stern viel heisser ist als unsere Sonne, dann...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten

17.08.2018 | Veranstaltungen

Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie

16.08.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2018

16.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Quantenverschränkung erstmals mit Licht von Quasaren bestätigt

20.08.2018 | Physik Astronomie

1,6 Millionen Euro für den Aufbau einer Forschungsgruppe zu Quantentechnologien

20.08.2018 | Förderungen Preise

IHP-Technologie darf in den Weltraum fliegen

20.08.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics