Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

ErgoDive: Radfahren unter Wasser. Sportmediziner der FU Berlin dem Tauchertod auf der Spur

10.07.2002


Der Tauchsport hat sich in den letzten Jahren zu einer Trendsportart entwickelt. Aber trotz obligatorischer Tauchuntersuchungen sind tödliche Unfälle weiterhin eine großes Problem. Eine der wichtigen Fragen ist, ob Muskelbelastung unter Wasser zu bisher unerforschten Reaktionen führt. Darauf will das Institut für Sportmedizin der Freien Universität Berlin jetzt eine Antwort finden.

... mehr zu:
»Anmeldung »DLRG »Sportmedizin

Mit einem Unterwasserbelastungstest will das Institut für Sportmedizin des Fachbereichs Humanmedizin der Freien Universität Berlin Muskelbelastungen unter Wasser erforschen. Es erwartet sich davon konkreten Aussagen über das Verhalten des menschlichen Körpers bei Tauchvorgängen mit physisch hoher Belastung. Die Untersuchungen werden in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) durchgeführt, deren Bundeslehr- und Forschungsstätte in Berlin-Spandau über einen europaweit einzigartigen Tauchturm verfügt, mit dem sich Tauchvorgänge in Wassertiefen bis 150 Meter simulieren lassen.

In einer Unterwasser-Studie mit der Bezeichnung "ErgoDive" wird an 15 Sporttauchern untersucht, welchen Einfluss eine physische Belastung während des Tauchganges auf Stoffwechselgrößen in den Skelettmuskelzellen hat. Nachdem die FU-Sportmediziner im vergangenen Jahr mit dem "PROTOIS"-Projekt erstmals Stresshormone unter Wasser gemessen haben, findet die wissenschaftliche Kooperation mit der DLRG in dieser Woche ihre Fortsetzung. Während die Untersuchungen des letzten Jahres vor allem die Ruhesituation des Tauchers abbildeten, steht diesmal die körperliche Anstrengung im Mittelpunkt der Untersuchung. Dazu müssen die Taucher unter Wasser auf Fahrrad-Ergometern 30 Minuten lang "in die Pedale treten". Anschließend werden unter lokaler Betäubung 3-5 Milligramm Muskelgewebe mittels einer Biopsiepistole aus dem Oberschenkel entnommen.


Am Sonntag, dem 14. Juli 2002, geben wir von 13 bis 16 Uhr interessierten Journalisten die Möglichkeit, die Forschungen im Tauchturm der DLRG "hautnah" mitzuerleben. Auch Interviews mit Tauchern und Wissenschaftlern sind möglich. Allerdings ist eine vorherige Anmeldung nötig (Kontaktadresse unten).
Ort: Bundeslehr- und Forschungsstätte der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Am Pichelssee 20-21, 13595 Berlin-Spandau

Ansprechpartner / Wissenschaftliche Studienleitung:
Priv.-Doz. Dr. Günther Strobel, Institut für Sportmedizin der Freien Universität Berlin, Clayallee 229, 14195 Berlin
Termin: 14. Juli 2002 von 13:00 bis 16:00 Uhr - nur nach Anmeldung bei:
Frank Weist, Institut für Sportmedizin, Clayallee 225 c, 14195 Berlin, Tel. 030 / 8181-2591, Fax: 030 / 8181-2572, mobil: 0172-6835614, E-Mail: weist@zedat.fu-berlin.de

Pressemitteilung des Universitätsklinikums Benjamin Franklin (UKBF) der Freien Universität Berlin

Ilka Seer | idw
Weitere Informationen:
http://www.sport-medizin-online.de

Weitere Berichte zu: Anmeldung DLRG Sportmedizin

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Massenverlust des Antarktischen Eisschilds hat sich beschleunigt
14.06.2018 | Technische Universität Dresden

nachricht Teure Flops: Nur 5% der Innovationsideen werden erfolgreich
12.06.2018 | Institut für angewandte Innovationsforschung e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Leichter abheben: Fraunhofer LBF entwickelt Flugzeugrad aus Faser-Kunststoff-Verbund

Noch mehr Reichweite oder noch mehr Nutzlast - das wünschen sich Fluggesellschaften für ihre Flugzeuge. Wegen ihrer hohen spezifischen Steifigkeiten und Festigkeiten kommen daher zunehmend leichte Faser-Kunststoff-Verbunde zum Einsatz. Bei Rümpfen oder Tragflächen sind permanent Innovationen in diese Richtung zu beobachten. Um dieses Innovationsfeld auch für Flugzeugräder zu erschließen, hat das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF jetzt ein neues EU-Forschungsvorhaben gestartet. Ziel ist die Entwicklung eines ersten CFK-Bugrads für einen Airbus A320. Dabei wollen die Forscher ein Leichtbaupotential von bis zu 40 Prozent aufzeigen.

Faser-Kunststoff-Verbunde sind in der Luftfahrt bei zahlreichen Bauteilen bereits das Material der Wahl. So liegt beim Airbus A380 der Anteil an...

Im Focus: IT-Sicherheit beim autonomen Fahren

FH St. Pölten entwickelt neue Methode für sicheren Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen mittels Funkdaten

Neue technische Errungenschaften wie das Internet der Dinge oder die direkte drahtlose Kommunikation zwischen Objekten erhöhen den Bedarf an effizienter...

Im Focus: Innovative Handprothesensteuerung besteht Alltagstest

Selbstlernende Steuerung für Handprothesen entwickelt. Neues Verfahren lässt Patienten natürlichere Bewegungen gleichzeitig in zwei Achsen durchführen. Forscher der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) veröffentlichen Studie im Wissenschaftsmagazin „Science Robotics“ vom 20. Juni 2018.

Motorisierte Handprothesen sind mittlerweile Stand der Technik bei der Versorgung von Amputationen an der oberen Extremität. Bislang erlauben sie allerdings...

Im Focus: Temperaturgesteuerte Faser-Lichtquelle mit flüssigem Kern

Die moderne medizinische Bildgebung und neue spektroskopische Verfahren benötigen faserbasierte Lichtquellen, die breitbandiges Laserlicht im nahen und mittleren Infrarotbereich erzeugen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) zeigen in einer aktuellen Veröffentlichung im renommierten Fachblatt Optica, dass sie die optischen Eigenschaften flüssigkeitsgefüllter Fasern und damit die Bandbreite des Laserlichts gezielt über die Umgebungstemperatur steuern können.

Das Besondere an den untersuchten Fasern ist ihr Kern. Er ist mit Kohlenstoffdisulfid gefüllt - einer flüssigen chemischen Verbindung mit hoher optischer...

Im Focus: Temperature-controlled fiber-optic light source with liquid core

In a recent publication in the renowned journal Optica, scientists of Leibniz-Institute of Photonic Technology (Leibniz IPHT) in Jena showed that they can accurately control the optical properties of liquid-core fiber lasers and therefore their spectral band width by temperature and pressure tuning.

Already last year, the researchers provided experimental proof of a new dynamic of hybrid solitons– temporally and spectrally stationary light waves resulting...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Leben im Plastikzeitalter: Wie ist ein nachhaltiger Umgang mit Plastik möglich?

21.06.2018 | Veranstaltungen

Kongress BIO-raffiniert X – Neue Wege in der Nutzung biogener Rohstoffe?

21.06.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen im August 2018

20.06.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Leichter abheben: Fraunhofer LBF entwickelt Flugzeugrad aus Faser-Kunststoff-Verbund

22.06.2018 | Materialwissenschaften

Lernen und gleichzeitig Gutes tun? Baufritz macht‘s möglich!

22.06.2018 | Unternehmensmeldung

GFOS und skip Institut entwickeln gemeinsam Prototyp für Augmented Reality App für die Produktion

22.06.2018 | Unternehmensmeldung

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics