Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kreativität und Engagement fördern wirtschaftlichen Erfolg kleinerer Wachstumsräume

22.04.2008
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) legen Studie zu Erfolgsbedingungen von Wachstumsräumen außerhalb der Metropolen vor.

Viele ländliche Regionen außerhalb der großstädtischen Verdichtungsräume entwickeln sich positiv. Sie zeichnen sich durch eine starke wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und durch hohe Beschäftigungszahlen aus.

Der Lehrstuhl für Regionalentwicklung der Technischen Universität Kaiserslautern hat im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) acht solcher Regionen untersucht. Die Ergebnisse sind nun als Heft 56 der vom BMVBS und BBR herausgegebenen Schriftenreihe "Werkstatt: Praxis" erschienen.

Ziel des Projektes im Rahmen des Forschungsprogramms Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) war es, mithilfe einer Auswertung von Statistiken sowie Experteninterviews und Befragungen Faktoren für die Herausbildung dynamischer Korridore, von Mittelstädten und wachstumsintensiven Standorträumen zu identifizieren und zu diskutieren. Außerdem sollten Handlungsmöglichkeiten der Raumordnung zur nachhaltigen Unterstützung der positiven Entwicklung in Wachstumsregionen außerhalb der Metropolen dargestellt werden.

... mehr zu:
»BMVBS »Metropole »Stadtentwicklung

Die Studie zeigt: Neben einer regionalen Wirtschaftsstruktur, die weniger anfällig für strukturelle oder konjunkturelle Krisen ist und im Wesentlichen durch klein- und mittelständische Betriebe geprägt ist, sind es die regionalen Akteure selbst, die maßgeblich Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg ihrer Regionen haben - mit ihrem Engagement, ihrer Kreativität und ihrem Durchhaltevermögen.

Ein wesentlicher Schwerpunkt des Heftes liegt auf den Handlungsempfehlungen zur Steuerung von Standortfaktoren, zu regional- und kommunalwirtschaftlichen Strategien sowie zur regionalen Governance. Sie sollen die Übertragbarkeit der Befunde sichern.

BMVBS/BBR (Hrsg.): Erfolgsbedingungen von Wachstumsmotoren außerhalb der Metropolen, Werkstatt: Praxis Heft 56, Bonn 2008
ISBN 978-3-87994-956-4
kostenfrei zu beziehen bei: sarah.mueller@bbr.bund.de
Für Rezensions- und Presseexemplare wenden Sie sich bitte an Christian Schlag, Referat I 7 - Wissenschaftliche Dienste, Tel: +49(0)22899.401-1484, christian.schlag@bbr.bund.de

Für Rückfragen zur Studie: Dr. Rupert Kawka, Referat I 1 - Raumentwicklung, Tel: +49(0)22899.401-1314, rupert.kawka@bbr.bund.de

Eine Zusammenfassung der Studie findet sich auf der Website des BBR:
http://www.bbr.bund.de/DE/Forschungsprogramme/ModellvorhabenRaumordnung/Studien/Wachstumsmotoren/01__Start.html?__nnn=true.

Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Der wissenschaftliche Bereich des BBR unterstützt die Bundesregierung fachlich bei Aufgaben der Raumentwicklung, der Stadtentwicklung, des Wohnungswesens und bei Grundsatzfragen des Bauwesens.

Christian Schlag | idw
Weitere Informationen:
http://www.bbr.bund.de

Weitere Berichte zu: BMVBS Metropole Stadtentwicklung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Neue internationale Studie: Immuntherapie für Kinder mit akuter Leukämie
13.07.2018 | Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

nachricht Sicherer Auto fahren ohne Grauen Star: Geringeres Unfallrisiko nach Linsenoperation
12.07.2018 | Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Im Focus: Magnetische Wirbel: Erstmals zwei magnetische Skyrmionenphasen in einem Material entdeckt

Erstmals entdeckte ein Forscherteam in einem Material zwei unabhängige Phasen mit magnetischen Wirbeln, sogenannten Skyrmionen. Die Physiker der Technischen Universitäten München und Dresden sowie von der Universität zu Köln können damit die Eigenschaften dieser für Grundlagenforschung und Anwendungen gleichermaßen interessanten Magnetstrukturen noch eingehender erforschen.

Strudel kennt jeder aus der Badewanne: Wenn das Wasser abgelassen wird, bilden sie sich kreisförmig um den Abfluss. Solche Wirbel sind im Allgemeinen sehr...

Im Focus: Neue Steuerung der Zellteilung entdeckt

Wenn eine Zelle sich teilt, werden sämtliche ihrer Bestandteile gleichmässig auf die Tochterzellen verteilt. UZH-Forschende haben nun ein Enzym identifiziert, das sicherstellt, dass auch Zellbestandteile ohne Membran korrekt aufgeteilt werden. Ihre Entdeckung eröffnet neue Möglichkeiten für die Behandlung von Krebs, neurodegenerative Krankheiten, Alterungsprozessen und Virusinfektionen.

Man kennt es aus der Küche: Werden Aceto balsamico und Olivenöl miteinander vermischt, trennen sich die beiden Flüssigkeiten. Runde Essigtropfen formen sich,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

Materialien für eine Nachhaltige Wasserwirtschaft – MachWas-Konferenz in Frankfurt am Main

11.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vertikales Begrünungssystem Biolit Vertical Green<sup>®</sup> auf Landesgartenschau Würzburg

16.07.2018 | Architektur Bauwesen

Feinstaub macht Bäume anfälliger gegen Trockenheit

16.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Krebszellen Winterschlaf halten

16.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics