Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Potenzial älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bleibt weiterhin ungenutzt

19.02.2008
Wissen über altersgerechte Betriebspolitik und Weiterbildung älterer Arbeitnehmer hat Unternehmen noch nicht erreicht. Weiterbildungsträger sind gefordert.

Die künftig zu bewältigende Problemstellung für Unternehmen ist nicht die Schrumpfung, sondern die Alterung des Arbeitskräfteangebots. Vor diesem Hintergrund soll den befürchteten Problemen durch die alternde Belegschaft rechtzeitig und nachhaltig mit Angeboten zum Lebenslangen Lernen begegnet und der steigende Bedarf an Arbeitskräften durch rechtzeitige Qualifizierung und Weiterbildung gedeckt werden.

Das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) und das Zentrum für Qualitätssicherung und -entwicklung (ZQ) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben nun in ihrer Studie "Weiterbildungssituation älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Region Mainz: Modelle und Perspektiven" den derzeitigen Stand betrieblicher Weiterbildungsaktivitäten untersucht und dabei wichtige Erkenntnisse über die Akzeptanz solcher Maßnahmen erhalten.

Obwohl seitens der Unternehmen dem demographischen Wandel eine hohe Bedeutung zugewiesen wird und die politische Seite in den letzten fünf Jahren mehrere Förderprogramme bereitgestellt hat, verharrt die Wirtschaft in einer Art Ruhezustand nach der Devise "Abwarten". Bestenfalls werden älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Fachkompetenzen vermittelt, die konkret arbeitsplatzbezogen sind. Dabei ist es dringend erforderlich, gerade Ältere überfachlich zu schulen und sie für die künftigen Anforderungen im Betrieb fit zu machen.

... mehr zu:
»ZWW

Die Studie dient als Grundlage für die Weiterentwicklung eines Qualifizierungsangebots, mit dem Schwerpunkt im Bereich der sog. "Schlüsselkompetenzen" wie Team- und Projektarbeit, neue Kommunikationsformen und -medien, Belastbarkeit etc., die die Arbeitnehmer/innen in die Lage versetzen sollen den Anforderungen der modernisierten Arbeitswelt gerecht zu werden.

Die Studie gliedert sich in 3 Teile:

Teil 1 beschreibt die regionale Ausgangssituation des Arbeitsmarktes und der demographischen Entwicklung, in der auf die Unternehmensstrukturen und das Weiterbildungsverhalten der Arbeitnehmer/innen nach dem Stand der Forschung und Perspektiven besonders eingegangen wird.

Teil 2 erläutert die Fragestellung und Gegenstand der Studie, erklärt Anlage und Methode der Untersuchung sowie deren Ergebnisse.

Teil 3 widmet sich der Einordnung der Ergebnisse und leitet wichtige Handlungsempfehlungen für die Unternehmen und die Weiterbildungsträger ab.

Kontakt:

Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW)
der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Dr. Beate Hörr, Tel. 06131-39-20048
Dipl. Päd. Tamara Teichmann, Tel. 06131/39-26241
E-Mail: zww@verwaltung.uni-mainz.de

Petra Giegerich | idw
Weitere Informationen:
http://www.zww.uni-mainz.de/index.php

Weitere Berichte zu: ZWW

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Blinddarmentzündungen bei Kindern: Ultraschall als erstes Mittel zur exakten Diagnose
28.11.2019 | Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)

nachricht Biologen der TU Dresden untersuchen Spermienqualität anhand ihres Stoffwechsels
28.11.2019 | Technische Universität Dresden

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Graphen-Nanostrukturen magnetisch werden

Graphen, eine zweidimensionale Struktur aus Kohlenstoff, ist ein Material mit hervorragenden mechanischen, elektronischen und optischen Eigenschaften. Doch für magnetische Anwendungen schien es bislang nicht nutzbar. Forschern der Empa ist es gemeinsam mit internationalen Partnern nun gelungen, ein in den 1970er Jahren vorhergesagtes Molekül zu synthetisieren, welches beweist, dass Graphen-Nanostrukturen in ganz bestimmten Formen magnetische Eigenschaften aufweisen, die künftige spintronische Anwendungen erlauben könnten. Die Ergebnisse sind eben im renommierten Fachmagazin Nature Nanotechnology erschienen.

Graphen-Nanostrukturen (auch Nanographene genannt) können, je nach Form und Ausrichtung der Ränder, ganz unterschiedliche Eigenschaften besitzen - zum Beispiel...

Im Focus: How to induce magnetism in graphene

Graphene, a two-dimensional structure made of carbon, is a material with excellent mechanical, electronic and optical properties. However, it did not seem suitable for magnetic applications. Together with international partners, Empa researchers have now succeeded in synthesizing a unique nanographene predicted in the 1970s, which conclusively demonstrates that carbon in very specific forms has magnetic properties that could permit future spintronic applications. The results have just been published in the renowned journal Nature Nanotechnology.

Depending on the shape and orientation of their edges, graphene nanostructures (also known as nanographenes) can have very different properties – for example,...

Im Focus: Geminiden - Die Wünsch-dir-was-Sternschnuppen vor Weihnachten

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) und des Hauses der Astronomie in Heidelberg - Die Geminiden, die Mitte Dezember zu sehen sind, sind der "zuverlässigste" der großen Sternschnuppen-Ströme mit bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde. Leider stört in diesem Jahr der Mond zur besten Beobachtungszeit.

Sie wurden nach dem Sternbild Zwillinge benannt: Die „Geminiden“ sorgen Mitte Dezember immer für ein schönes Sternschnuppenschauspiel. In diesem Jahr sind die...

Im Focus: Electronic map reveals 'rules of the road' in superconductor

Band structure map exposes iron selenide's enigmatic electronic signature

Using a clever technique that causes unruly crystals of iron selenide to snap into alignment, Rice University physicists have drawn a detailed map that reveals...

Im Focus: Das 136 Millionen Atom-Modell: Wissenschaftler simulieren Photosynthese

Die Umwandlung von Sonnenlicht in chemische Energie ist für das Leben unerlässlich. In einer der größten Simulationen eines Biosystems weltweit haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diesen komplexen Prozess an einem Bestandteil eines Bakteriums nachgeahmt – am Computer, Atom um Atom. Die Arbeit, die jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Cell“ veröffentlicht wurde, ist ein wichtiger Schritt zum besseren Verständnis der Photosynthese in einigen biologischen Strukturen. An der internationalen Forschungskooperation unter Leitung der University of Illinois war auch ein Team der Jacobs University Bremen beteiligt.

Das Projekt geht zurück auf eine Initiative des inzwischen verstorbenen, deutsch-US-amerikanischen Physikprofessors Klaus Schulten von der University of...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Analyse internationaler Finanzmärkte

10.12.2019 | Veranstaltungen

QURATOR 2020 – weltweit erste Konferenz für Kuratierungstechnologien

04.12.2019 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Arbeit

03.12.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Analyse internationaler Finanzmärkte

10.12.2019 | Veranstaltungsnachrichten

Was Vogelgrippe in menschlichen Zellen behindert

10.12.2019 | Biowissenschaften Chemie

Schäden im Leichtbau erkennen durch Ultraschallsensoren

10.12.2019 | Materialwissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics