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Bildungsforschung quer über den Atlantik

01.02.2008
Was sich aus einem Vergleich zwischen Kanada und Deutschland lernen lässt

Wie Schülerinnen und Schüler ihre Leistungen weiter verbessern können, ist eine der wichtigsten Fragen, die sich Bildungsforscher bei ihrer Arbeit stellen.

Wichtige Erkenntnisse gewinnen sie dabei aus dem Vergleich zwischen verschiedenen Staaten. Eine neue, auch für die deutsche Bildungspolitik aufschlussreiche Studie liegt jetzt vor: Ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung in Frankfurt am Main, der Humboldt-Universität in Berlin sowie der Universitäten Duisburg-Essen, Leipzig, Mainz und Münster haben mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) Schulleistungen und Bildungssysteme in Kanada und Deutschland verglichen.

Kanada bietet sich in vielfacher Hinsicht besonders gut als Vergleichsland an: Es hat eine ähnliche bundesstaatliche Ordnung wie Deutschland - eine Bundesregierung und Provinzen, die im Bildungsbereich viel Einfluss haben, vergleichbar den deutschen Bundesländern. Außerdem ist in Kanada der Anteil der Jugendlichen mit Migrationshintergrund ungefähr vergleichbar mit Deutschland. Die Wissenschaftler untersuchten zum Beispiel, in welchem Ausmaß der Bildungserfolg durch die Verwendung von bestimmten Steuerungsinstrumenten erreicht wird (zum Beispiel durch den Einsatz und die Nutzung von Leistungstests).

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Die Studie ist im Buchhandel erhältlich: Arbeitsgruppe Internationale Vergleichsstudie (Hrsg.): Schulleistungen und Steuerung des Schulsystems im Bundesstaat. Kanada und Deutschland im Vergleich.

Münster: Waxmann Verlag 2007, 262 S. ¤ 39,90. ISBN 978-3-8309-1842-4

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