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BAuA sucht Versuchspersonen für Tests mit Datenbrillen

27.07.2012
Neue Technologien werden schnell in die Arbeitswelt eingeführt. Häufig sind ihre Auswirkungen auf die Beschäftigten aber noch nicht erforscht.
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsschutz (BAuA) sucht für eine Testreihe mit Datenbrillen Versuchspersonen im Alter zwischen 18 und 67 Jahren. Der zeitliche Aufwand beträgt dreimal fünf bis sechs Stunden und wird mit einer Aufwandsentschädigung honoriert.

Im Rahmen ihrer Forschung zur sogenannten Ambient Intelligence untersucht die BAuA, ob sich neue Informationstechnologien als Arbeitsassistenz eignen. Eine aktuelle Studie vergleicht die Unterstützung durch Datenbrillen mit der durch Tablet-PCs. Datenbrillen sind Monitore, die ähnlich wie eine Brille nahe vor dem Auge getragen werden.

Bei der Studie unterstützen Datenbrillen die Versuchspersonen dabei, Lego-Technik Fahrzeuge aufzubauen. Die langen Untersuchungszeiten sind notwendig, um eine Gewöhnung an die neue Technologie erfassen zu können. Neben Fragebögen zur Belastung und Interviews messen die BAuA-Forscher auch den Herzschlag über einen Brustgurt, um Informationen über die Belastung zu gewinnen.

Jeder der drei Termine dauert mit Vor- und Nachbereitung zwischen fünf und sechs Stunden. Die Aufwandsentschädigung beträgt zehn Euro pro Stunde. Gesucht sind Versuchspersonen zwischen 18 und 67 Jahren. Migränepatienten und Gleitsichtbrillenträger können an der Untersuchung leider nicht teilnehmen. Andere Brillen und Kontaktlinsen stellen in der Regel kein Hindernis dar. Interessenten können sich zur Terminabsprache beim Informationszentrum der BAuA unter der Rufnummer 0231 9071-2071 melden.

Weitere Informationen zum Thema Ambient Intelligence gibt es auf der BAuA-Homepage unter http://www.baua.de/ami.

Forschung für Arbeit und Gesundheit
Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 600 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

Jörg Feldmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.baua.de

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