Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Analysieren Sie selbst: Wo arbeite ich am effektivsten?

19.11.2015

Mit den Herausforderungen und Chancen der Allgegenwart der Arbeit beschäftigt sich aktuell ein interdisziplinäres Forschungsprojekt, an dem das Leibniz-Institut für Wissensmedien Tübingen (IWM) beteiligt ist. Ziel dieses Projekts ist es, herauszufinden, an welchem Ort und in welcher Umgebung Sie am besten arbeiten können. Eine eigens dafür entwickelte App soll dabei helfen. Sie ist aktuell herunterzuladen und sofort einsetzbar, damit Sie selbst herausfinden, in welcher Umgebung Sie am liebsten arbeiten.

Es ist schon lange nichts Ungewöhnliches mehr, Menschen an den unterschiedlichsten Orten arbeiten zu sehen: ob mit dem Laptop im Zug, dem Smartphone im Café oder dem Tablet im Flugzeug. Es scheint, als könnten manche Menschen einfach überall arbeiten.


Ubiquitous Worker

Dieses Phänomen hat auch einen Namen: Ubiquitous Work. Die neuesten technischen Entwicklungen und mobilen Geräte machen es möglich, überall und zu jeder Zeit vernetzt zu sein, auch mit der Arbeit. Ob dieser Zugewinn an Flexibilität ein Vorteil für Unternehmen und Beschäftigte ist und nicht einfach nur ein Mehr an Arbeit bedeutet, wollen Wissenschaftler des IWM zusammen mit weiteren Projektpartnern herausfinden.

„Mit Hilfe einer App soll das Arbeitsverhalten eines Ubiquitous-Workers untersucht werden. Wie sieht sein Arbeitsalltag aus, wie viel wird gearbeitet und vor allem wo? Welchen Einfluss hat die Umgebung, in der man arbeitet, auf das Arbeitsverhalten?“ so Prof. Dr. Ulrike Cress, stellvertretende Direktorin des IWM.
Die App, die auf dem Smartphone installiert wird, zeichnet besuchte Orte und zurückgelegte Wege auf.

Zusätzlich sollen noch kurze Fragen beantwortet werden. Dadurch kann der Zusammenhang zwischen Arbeitsverhalten und Umgebung analysiert und diese Form von Arbeit besser verstanden und effektiver gestaltet werden.

Erkennen Sie sich in der Beschreibung des Ubiquitous Worker wieder? Arbeiten Sie viel von unterwegs oder an arbeitsfernen Orten? Dann helfen Sie mit, diese neue Form der Arbeit zu untersuchen!

Mithilfe der App können Sie ihr eigenes Ubiquitous Working beobachten und lernen, sich und ihr Arbeitsverhalten besser zu verstehen. Sie sehen, wieviel Zeit neben der Arbeit noch für Ihr Privatleben bleibt und Sie können dieses Wissen nutzen, um ihre Work-Life-Balance zu verbessern!

Durch Ihre Mitarbeit helfen Sie, diese neue Arbeitsform wissenschaftlich zu erforschen, sie besser zu verstehen und nachhaltig effektiv zu gestalten.

Mehr Infos zum Hintergrund der Studie, zum Ablauf und zur Teilnahme finden Sie auf unserer Homepage: http://uw.iwm-tuebingen.de

Die App steht aktuell nur für Smartphones mit Android Betriebssystem zur Verfügung.
Prof. Dr. Ulrike Cress, Leibniz-Institut für Wissensmedien, Schleichstraße 6, 72076 Tübingen, Tel.: 07071/ 979-209, E-Mail: u.cress@iwm-tuebingen.de

Das Leibniz-Institut für Wissensmedien
Das Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen erforscht das Lehren und Lernen mit digitalen Technologien. Rund 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Kognitions-, Verhaltens- und Sozialwissenschaften arbeiten multidisziplinär an Forschungsfragen zum individuellen und kooperativen Wissenserwerb in medialen Umgebungen. Seit 2009 unterhält das IWM gemeinsam mit der Universität Tübingen Deutschlands ersten Leibniz-WissenschaftsCampus zum Thema „Bildung in Informationsumwelten“. Internetadresse: www.iwm-tuebingen.de

Kontakt & weitere Informationen zum Leibniz-Institut für Wissensmedien
Dr. Evamarie Blattner, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Wissensmedien, Schleichstraße 6, 72076 Tübingen,
Tel.: 07071/ 979-222, E-Mail: presse@iwm-tuebingen.de

Die Leibniz-Gemeinschaft
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 89 selbständige Forschungseinrichtungen. Deren Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Grundlagenforschung. Sie unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Institute pflegen intensive Kooperationen mit den Hochschulen u.a. in Form der WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem maßstabsetzenden transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 18.100 Personen, darunter 9.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei 1,64 Milliarden Euro.
http://www.leibniz-gemeinschaft.de

Dr. Evamarie Blattner | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Berichte zu: Analysieren Android IWM Laptop Leibniz-Institut Smartphone Wissensmedien

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Grundlagen der Blockchain-Technologie in der Energiewirtschaft
27.07.2018 | Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V.

nachricht Studie zu Werkstoffprüfung: Schäden in nichtmagnetischem Stahl mit Magnetismus aufspüren
23.07.2018 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Magnetische Antiteilchen eröffnen neue Horizonte für die Informationstechnologie

Computersimulationen zeigen neues Verhalten von Antiskyrmionen bei zunehmenden elektrischen Strömen

Skyrmionen sind magnetische Nanopartikel, die als vielversprechende Kandidaten für neue Technologien zur Datenspeicherung und Informationsverarbeitung gelten....

Im Focus: Unraveling the nature of 'whistlers' from space in the lab

A new study sheds light on how ultralow frequency radio waves and plasmas interact

Scientists at the University of California, Los Angeles present new research on a curious cosmic phenomenon known as "whistlers" -- very low frequency packets...

Im Focus: Neue interaktive Software: Maschinelles Lernen macht Autodesigns aerodynamischer

Neue Software verwendet erstmals maschinelles Lernen um Strömungsfelder um interaktiv designbare 3D-Objekte zu berechnen. Methode wird auf der renommierten SIGGRAPH-Konferenz vorgestellt

Wollen Ingenieure oder Designer die aerodynamischen Eigenschaften eines neu gestalteten Autos, eines Flugzeugs oder anderer Objekte testen, lassen sie den...

Im Focus: New interactive machine learning tool makes car designs more aerodynamic

Scientists develop first tool to use machine learning methods to compute flow around interactively designable 3D objects. Tool will be presented at this year’s prestigious SIGGRAPH conference.

When engineers or designers want to test the aerodynamic properties of the newly designed shape of a car, airplane, or other object, they would normally model...

Im Focus: Der Roboter als „Tankwart“: TU Graz entwickelt robotergesteuertes Schnellladesystem für E-Fahrzeuge

Eine Weltneuheit präsentieren Forschende der TU Graz gemeinsam mit Industriepartnern: Den Prototypen eines robotergesteuerten CCS-Schnellladesystems für Elektrofahrzeuge, das erstmals auch das serielle Laden von Fahrzeugen in unterschiedlichen Parkpositionen ermöglicht.

Für elektrisch angetriebene Fahrzeuge werden weltweit hohe Wachstumsraten prognostiziert: 2025, so die Prognosen, wird es jährlich bereits 25 Millionen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Das Architekturmodell in Zeiten der Digitalen Transformation

14.08.2018 | Veranstaltungen

EEA-ESEM Konferenz findet an der Uni Köln statt

13.08.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung in der chemischen Industrie

09.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Macht Sinn: Fraunhofer entwickelt Sensorsystem für KMU

15.08.2018 | Energie und Elektrotechnik

Magnetische Antiteilchen eröffnen neue Horizonte für die Informationstechnologie

15.08.2018 | Informationstechnologie

FKIE-Wissenschaftler präsentiert neuen Ansatz zur Detektion von Malware-Daten in Bilddateien

15.08.2018 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics