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Öffentliches Finanzvermögen 2007 um 4% gesunken

11.12.2008
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) betrug das Finanzvermögen der öffentlichen Haushalte zum Jahresende 2007 insgesamt 213 Milliarden Euro.

Dies entspricht rechnerisch einem Finanzvermögen von 2 594 Euro je Einwohner. Gegenüber dem Vorjahr (mit 223 Milliarden Euro) ist ein Rückgang um 4,4% oder rund 10 Milliarden Euro zu verzeichnen. Zu den öffentlichen Haushalten zählen Bund, Länder und Gemeinden/Gemeindeverbände einschließlich ihrer Extrahaushalte. Nicht enthalten ist der Vermögensbestand an Anteilsrechten, wie Aktien oder Investmentzertifikaten und sonstigen Beteiligungen.

Das größte Finanzvermögen besaßen der Bund und seine Extrahaushalte mit 78,0 Milliarden Euro (rechnerisch ein Wert von 949 Euro je Einwohner). Die Länder und ihre Extrahaushalte hielten ein Finanzvermögen von 71,8 Milliarden Euro (oder 873 Euro je Einwohner) und die Gemeinden beziehungsweise Gemeindeverbände einschließlich ihrer Extrahaushalte von 63,5 Milliarden Euro (beziehungsweise 831 Euro je Einwohner).

Die Ausleihungen (vergebene Kredite) hatten einen Anteil von 70,6 Milliarden Euro (– 10,6%) am Finanzvermögen der öffentlichen Haushalte. Der Bestand an Bargeld und Einlagen (zum Beispiel Tagesgelder) betrug 57,1 Milliarden Euro (– 7,4%) und an Wertpapieren (ohne Anteilsrechte) 8,7 Milliarden Euro (+ 1,0%). Die sonstigen Forderungen (unter anderem offene Steuerforderungen, Gebühren, aber auch privatrechtliche Forderungen) beliefen sich auf 76,9 Milliarden Euro (+ 4,2%).

Weitere Auskünfte erteilt:
Christian Kickner,
Telefon: (0611) 75-4203,
E-Mail: vermoegen@destatis.de

Christian Kickner | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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