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Importpreise im Jahr 2013: – 2,6 % gegenüber 2012

28.01.2014
Die Einfuhrpreise waren im Jahresdurchschnitt 2013 um 2,6 % niedriger als im Vorjahr (2012: + 2,2 %).

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, prägte insbesondere die Preisentwicklung bei den Energieträgern (– 7,0 % gegenüber 2012) den Index der Einfuhrpreise. Die Rohölpreise waren 2013 um 6,2 % niedriger als 2012, importierte Mineralölerzeugnisse waren im Schnitt um 6,9 % billiger als ein Jahr zuvor. Erdgas verbilligte sich um durchschnittlich 7,4 %.

Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im Jahresdurchschnitt 2013 um 2,0 % unter dem Stand des Vorjahres.

Für Erzimporte wurde im Jahr 2013 durchschnittlich 6,5 % weniger bezahlt als ein Jahr zuvor. Eisenerze waren um 2,5 % billiger als im Vorjahr. Die Preise für importierte Nicht-Eisen-Metallerze sanken um 11,9 %. In diesem Produktbereich war dies der stärkste Rückgang gegenüber dem Vorjahr seit 2009 (– 19,2 % gegenüber 2008).

Die Preisentwicklung der Erze wirkte sich auch auf die Metallpreise aus: Der Einfuhrpreisindex für Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen lag 2013 um 6,9 % unter dem von 2012. Nicht-Eisen-Metalle und Halbzeug daraus waren im Jahresdurchschnitt 2013 um 8,5 % billiger als im Jahr 2012.

Deutliche Preissteigerungen im Vorjahresvergleich gab es dagegen unter anderem bei Milch und Milcherzeugnissen (+ 7,5 %) sowie bei Kartoffeln (+ 11,3 %) und Kartoffelerzeugnissen (+ 15,1 %).

Die Ausfuhrpreise waren im Jahresdurchschnitt 2013 um 0,6 % niedriger als im Vorjahr.

Veränderungen im Dezember 2013
Im Dezember 2013 lagen die Einfuhrpreise um 2,3 % unter denen von Dezember 2012. Im November 2013 hatte die Veränderung zum Vorjahr – 2,9 % und im Oktober – 3,0 % betragen. Gegenüber November 2013 änderte sich der Einfuhrpreisindex im Dezember 2013 nicht.

Importierte Energie war im Dezember 2013 um 5,0 % billiger als im Dezember 2012. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise für Energieträger um 0,6 %. Die Erdgaspreise lagen um 7,8 % unter denen des Vorjahresmonats, gegenüber November 2013 stiegen die Preise für Erdgas aber um 0,3 %. Importiertes Rohöl war im Vergleich zu Dezember 2012 um 3,5 % billiger (+ 0,7 % gegenüber November 2013). Für Mineralölerzeugnisse musste binnen Jahresfrist 3,9 % weniger bezahlt werden (+ 0,8 % gegenüber November 2013). Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse sank gegenüber Dezember 2012 um 2,1 %. Im Vergleich zum Vormonat November 2013 veränderte er sich nicht.

Nicht-Eisen-Metallerze verbilligten sich gegenüber Dezember 2012 um 15,5 %, Nicht-Eisen-Metalle und deren Halbzeug um 13,7 %. Importiertes Eisenerz war dagegen um 10,6 % teurer als im Dezember 2012. Für Eisen, Stahl und Ferrolegierungen wurde jedoch im Dezember 2013 verglichen mit dem Vorjahresmonat um 5,4 % weniger bezahlt.

Deutliche Preissenkungen gegenüber dem Vorjahresmonat gab es im Dezember 2013 unter anderem auch bei Rohkaffee (– 21,6 %) und Getreide (– 19,5 %).

Preissteigerungen gegenüber Dezember 2012 waren unter anderem bei Milch und Milcherzeugnissen (+ 12,9 %), Rohkakao (+ 8,2 %) und verarbeitetem Kakao (+ 18,3 %) zu beobachten.

Detaillierte Informationen zu den Statistiken der Ein- und Ausfuhrpreise bietet die Fachserie 17, Reihe 8.1 und Reihe 8.2. Die Daten können auch über die Tabellen Einfuhrpreise (61411-0006) und Ausfuhrpreise (61421-0006) in der Datenbank GENESIS-Online bezogen werden.

Weitere Auskünfte gibt:
Marion Knauer,
Telefon: +49 611 75 2302

Marion Knauer | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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