Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Straßenverkehrsunfallbilanz für 2001: 7 % weniger Verkehrstote

21.02.2002


Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, wurden nach vorläufigen Ergebnissen im Jahr 2001 auf Deutschlands Straßen bei Verkehrsunfällen 6 949 Personen getötet und rund 494 400 verletzt. Gegenüber 2000 waren das 7 % bzw. 554 weniger Verkehrstote und 2 % (9 718) weniger Verletzte. 2001 wurden damit in Deutschland seit Einführung der Statistik der Straßenverkehrsunfälle im früheren Bundesgebiet im Jahr 1953 die wenigsten Verkehrstoten registriert. Die meisten Verkehrstoten gab es in Deutschland 1970 mit 21 332. Davon entfielen 19 193 auf das frühere Bundesgebiet und 2 139 auf das Gebiet der ehemaligen DDR.

Insgesamt registrierte die Polizei 2,36 Mill. Unfälle (+ 0,5 % gegenüber 2000); darunter 374 800 Unfälle mit Personenschaden (– 2 %) und 134 000 schwerwiegende Unfälle mit Sachschaden (+ 0,5 %).

Mehr Getötete wurden im Jahr 2001 nur in Hamburg (+ 29 %), im Saarland (+ 8 %) und in Baden-Württemberg (+ 1 %) ermittelt. In allen übrigen Bundesländern wurden gegenüber 2000 weniger Verkehrsteilnehmer getötet. Die stärksten Rückgänge gab es in Berlin
(– 27 %), Bremen (– 22 %) und Mecklenburg-Vorpommern (– 19 %). Gemessen an den Einwohnerzahlen lag der Bundesdurchschnitt 2001 bei 84 im Straßenverkehr Getöteten je 1 Mill. Einwohner. Weit über diesem Durchschnitt lagen die Werte in Mecklenburg-Vorpommern mit 167, Brandenburg mit 143 und Sachsen-Anhalt mit 124, weit darunter in den Stadtstaaten Berlin (19), Bremen (27) und Hamburg (31).

Im Dezember 2001 registrierte die Polizei nach vorläufigen Ergebnissen 217 400 Straßenverkehrsunfälle (+ 3 % gegenüber Dezember 2000). Bei 27 600 Unfällen mit Personenschaden (– 5 %) wurden 524 Personen getötet (– 17 %) und rund 37 600 verletzt (– 4 %).

Weitere Zahlen zu den Straßenverkehrsunfällen zeigen die folgenden Tabellen:

Straßenverkehrsunfälle 2001 in Deutschland*)

Gegenstand der Nachweisung

2001

2000

Veränderung
in %

Polizeilich erfasste Unfälle insgesamt

2 360 910

2 350 227

+ 0,5

davon:

 

 

 

   Unfälle mit Personenschaden

374 842

382 949

– 2,1

   schwerwiegende Unfälle mit Sachschaden

134 019

133 298

+ 0,5

   übrige Sachschadensunfälle

1 852 049

1 833 980

+ 1,0

Verunglückte insgesamt

501 305

511 577

– 2,0

davon:

 

 

 

   Getötete

6 949

7 503

– 7,4

   Verletzte

494 356

504 074

– 1,9

 

Bei Straßenverkehrsunfällen 2001 Verunglückte und Getötete nach Ländern*)

Land

Verunglückte

ins-
gesamt

Verände-
rung
gegen-
über
2000

darunter: Getötete

insge-
samt

Veränderung
gegenüber
2000

je
1 Mill.
Einwoh-
ner

Anzahl

in %

Anzahl

in %

Baden-Württemberg

58 608

– 1,7

835

+ 7

+ 0,8

79

Bayern

89 235

+ 0,9

1 329

– 121

– 8,3

109

Berlin

17 927

– 8,3

65

– 24

– 27,0

19

Brandenburg

17 201

– 5,1

371

– 54

– 12,7

143

Bremen

4 037

– 3,1

18

– 5

– 21,7

27

Hamburg

12 245

– 2,0

53

+ 12

+ 29,3

31

Hessen

36 956

+ 0,2

519

– 21

– 3,9

86

Mecklenburg-Vorpommern

12 347

– 5,0

296

– 69

– 18,9

167

Niedersachsen

53 033

– 2,1

801

– 112

– 12,3

101

Nordrhein-Westfalen

92 572

– 3,6

1 001

– 66

– 6,2

56

Rheinland-Pfalz

25 175

– 1,3

313

– 49

– 13,5

78

Saarland

6 836

+ 5,0

70

+ 5

+ 7,7

65

Sachsen

24 413

– 5,9

407

– 37

– 8,3

92

Sachsen-Anhalt

15 292

– 7,2

323

– 21

– 6,1

124

Schleswig-Holstein

18 403

– 3,0

221

– 2

– 0,9

79

Thüringen

14 929

– 4,8

293

– 31

– 9,6

121

Deutschland 1)

501 305

– 2,0

6 949

– 554

– 7,4

84

______________
*) Vorläufiges Ergebnis.
1) Einschl. Nachmeldungen, nach Ländern noch nicht aufteilbar.

 

Weitere Auskünfte erteilt: Rudolf Kaiser,
Telefon: (0611) 75-2498,
E-Mail: verkehrsunfaelle@destatis.de


Rudolf Kaiser | Pressemitteilung
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Berichte zu: Verkehrstot

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Zahl der Rheuma-Patienten höher als bisher angenommen
23.11.2017 | Versorgungsatlas

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultra ultrasound to transform new tech

World first experiments on sensor that may revolutionise everything from medical devices to unmanned vehicles

The new sensor - capable of detecting vibrations of living cells - may revolutionise everything from medical devices to unmanned vehicles.

Im Focus: Fliegende optische Katzen für die Quantenkommunikation

Gleichzeitig tot und lebendig? Max-Planck-Forscher realisieren im Labor Erwin Schrödingers paradoxes Gedankenexperiment mithilfe eines verschränkten Atom-Licht-Zustands.

Bereits 1935 formulierte Erwin Schrödinger die paradoxen Eigenschaften der Quantenphysik in einem Gedankenexperiment über eine Katze, die gleichzeitig tot und...

Im Focus: Flying Optical Cats for Quantum Communication

Dead and alive at the same time? Researchers at the Max Planck Institute of Quantum Optics have implemented Erwin Schrödinger’s paradoxical gedanken experiment employing an entangled atom-light state.

In 1935 Erwin Schrödinger formulated a thought experiment designed to capture the paradoxical nature of quantum physics. The crucial element of this gedanken...

Im Focus: Implantate aus Nanozellulose: Das Ohr aus dem 3-D-Drucker

Aus Holz gewonnene Nanocellulose verfügt über erstaunliche Materialeigenschaften. Empa-Forscher bestücken den biologisch abbaubaren Rohstoff nun mit zusätzlichen Fähigkeiten, um Implantate für Knorpelerkrankungen mittels 3-D-Druck fertigen zu können.

Alles beginnt mit einem Ohr. Empa-Forscher Michael Hausmann entfernt das Objekt in Form eines menschlichen Ohrs aus dem 3-D-Drucker und erklärt: «Nanocellulose...

Im Focus: Nanocellulose for novel implants: Ears from the 3D-printer

Cellulose obtained from wood has amazing material properties. Empa researchers are now equipping the biodegradable material with additional functionalities to produce implants for cartilage diseases using 3D printing.

It all starts with an ear. Empa researcher Michael Hausmann removes the object shaped like a human ear from the 3D printer and explains:

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

16. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

17.01.2019 | Veranstaltungen

Erstmalig in Nürnberg: Tagung „HR-Trends 2019“

17.01.2019 | Veranstaltungen

Wie Daten und Künstliche Intelligenz die Produktion optimieren

16.01.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Leistungsschub für alle Omicron Laser

17.01.2019 | Messenachrichten

16. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

17.01.2019 | Veranstaltungsnachrichten

Mit Blutgefäßen aus Stammzellen gegen Volkskrankheit Diabetes

17.01.2019 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics