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44,1 Millionen Passagiere flogen im Sommer 2006 ins Ausland

12.01.2007
Während der Sommerflugplanperiode von April bis Oktober 2006 flogen von deutschen Flughäfen insgesamt 44,1 Millionen Passagiere mit Streckenziel im Ausland.

Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, waren das 6,2% mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der innerdeutsche Luftverkehr kam mit 13,2 Millionen Passagieren auf einen Zuwachs von 2,9%. Die Gesamtzahl der Fluggäste mit In- und Auslandsziel lag damit bei 57,3 Millionen (+ 5,4%).

Im europäischen Luftverkehr erreichten Italien mit 3,6 Millionen Passagieren und Frankreich mit 2,2 Millionen Passagieren wegen der Fussballweltmeisterschaft die höchsten Zuwächse (+ 18,4% beziehungsweise + 17,0%). Nach Portugal flogen 0,8 Millionen Passagiere (+ 15,8%). Nach Spanien, dem häufigsten Zielland (7,5 Millionen Passagiere), waren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nur 4,6% mehr Fluggäste unterwegs. Die Türkei (3,5 Millionen Passagiere) hingegen musste einen Rückgang von 12,3% verzeichnen: Vor allem zum Tourismusflughafen Antalya (1,8 Millionen Passagiere) reisten 19,6% weniger Fluggäste. Insgesamt stiegen die Passagierzahlen von Deutschland ins europäische Ausland um 7,0% auf 34,9 Millionen Passagiere.

Neben europäischen Zielen erfreuten sich asiatische Destinationen wachsender Beliebtheit. Die Gesamtzahl der Fluggäste nach Asien (3,4 Millionen Passagiere) nahm um 6,8% zu. Ins volumenstärkste Zielland China waren im Zeitraum April bis Oktober 2006 mit 0,5 Millionen insgesamt 74 000 mehr Passagiere (+ 18,8%) als im Vorjahreszeitraum unterwegs. Neben China flogen die meisten Passagiere mit Ziel in Asien nach Indien (0,3 Millionen, + 11,7%) und nach Japan (0,3 Millionen, + 1,3%).

Der afrikanische Kontinent wurde wie im Vorjahreszeitraum von 1,7 Millionen Reisenden angeflogen. Die beiden aufkommensstärksten Länder Ägypten (0,6 Millionen Passagiere) und Tunesien (0,5 Millionen Passagiere) unterschritten ihre Vorjahresergebnisse um 3,6% und 1,4%. Die drittgrößte Destination Südafrika (0,2 Millionen Passagiere) erreichte einen Zuwachs von 3,4%.

Amerika war das Ziel von 4,1 Millionen Flugpassagieren (+ 1,7%). Mit einem Plus von 5,0% auf 2,9 Millionen Fluggäste erreichten die USA einen überdurchschnittlichen Zuwachs im Vergleich zum übrigen Kontinent. Kanada (0,6 Millionen Passagiere) legte um 2,4% zu, während mit jeweils 0,1 Millionen Passagieren Brasilien (- 11,2%) und die Dominikanische Republik (- 8,5%) ihre Vorjahreswerte nicht erreichten.

Weitere Auskünfte gibt: Kristina Walter, Telefon: (0611) 75-2661, E-Mail: luftverkehr@destatis.de

Kristina Walter | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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