Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Seefrachtraten im Jahr 2001

28.01.2002


Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, lag der Index der Frachtraten in der Linienfahrt im Jahresdurchschnitt 2001 um 2,8 % unter dem Niveau des Vorjahres. Für die einzelnen Fahrtgebiete fiel die Ratenentwicklung recht unterschiedlich aus: Zu Ratenerhöhungen kam es in der Afrikafahrt (+ 5,3 %), der Amerikafahrt (+ 5,0 %) und der Europafahrt (+ 1,9 %). In der Fahrtregion Asien/Australien gaben die Frachtraten dagegen im Jahresverlauf drastisch nach und lagen im Jahresdurchschnitt 2001 um 12,9 % niedriger als im Vorjahr.

Der Wechselkurs des US-Dollars gegenüber dem Euro stieg im Jahresdurchschnitt 2001 gegenüber 2000 um 3,0 %.

Der Index der Frachtraten in der Linienfahrt im Dezember 2001 lag um 18,8 % unter dem Vorjahresniveau. Im November und Oktober 2001 hatte die Jahresveränderungsrate – 19,9 % bzw. – 20,7 % betragen. In den Fahrtregionen Europa (– 1,0 %), Afrika (– 7,2 %) und Asien/Australien (– 42,4 %) wurden im Dezember 2001 im Vergleich zum Vorjahresmonat niedrigere Frachtraten erzielt. Dagegen lagen die Raten in der Amerikafahrt um 0,5 % höher. Von November auf Dezember 2001 sank der Index der Frachtraten in der Linienfahrt um 2,2 %.

Der Wechselkurs des US-Dollars gegenüber dem Euro fiel von November auf Dezember 2001 um 0,5 % und lag im Dezember 2001 um 0,6 % über dem Vorjahresstand.

Für den Index der Charterraten in der Tramp-Trockenfahrt wurde im Dezember 2001 im Vergleich zum Vorjahr ein deutliches Minus von 37,0 % ermittelt. Von November auf Dezember 2001 stieg der Index der Charterraten in der Tramp-Trockenfahrt um 0,9 %. Im Jahresdurchschnitt 2001 lag der Index um 16,8% niedriger als im Jahr 2000.

Die durchschnittliche Worldscale-Meßzahl in der Tramp-Tankerfahrt ermäßigte sich im Dezember 2001 gegenüber November 2001 um 7,4 %.

Index der Frachtraten in der Linienfahrt
1995 = 100

Jahr

Monat

Gesamtindex

Veränderung


zum Vorjahr/
Vorjahres-
monat

Veränderung


zum
Vormonat

in %

1998 D

 

89,5

– 9,5

1999 D

 

86,3

– 3,6

2000 D

 

117,2

35,8

2001 D

 

113,9

– 2,8

2000

Januar

103,6

34,0

5,6

Februar

102,8

30,3

– 0,8

März

104,6

30,6

1,8

April

112,6

36,5

7,6

Mai

119,4

44,2

6,0

Juni

115,6

37,0

– 3,2

Juli

114,4

33,2

– 1,0

August

121,7

39,4

6,4

September

126,5

39,9

3,9

Oktober

130,3

41,8

3,0

November

129,9

36,0

– 0,3

Dezember

125,4

27,8

– 3,5

2001

Januar

119,1

15,0

– 5,0

Februar

120,6

17,3

1,3

März

121,4

16,1

0,7

April

122,2

8,5

0,7

Mai

121,0

1,3

– 1,0

Juni

119,1

3,0

– 1,6

Juli

117,2

2,4

– 1,6

August

111,8

– 8,1

– 4,6

September

105,0

– 17,0

– 6,1

Oktober

103,3

– 20,7

– 1,6

November

104,1

– 19,9

0,8

Dezember

101,8

– 18,8

– 2,2

Weitere Auskünfte erteilt: Andreas Martin,
Telefon: (0611) 75-2629,
E-Mail:
andreas.martin@destatis.de


Andreas Martin | Pressemitteilung
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Berichte zu: Frachtrate Jahresdurchschnitt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Zahl der Rheuma-Patienten höher als bisher angenommen
23.11.2017 | Versorgungsatlas

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente menschliche Organe ermöglichen dreidimensionale Kartierungen auf Zellebene

Erstmals gelang es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, intakte menschliche Organe durchsichtig zu machen. Mittels mikroskopischer Bildgebung konnten sie die zugrunde liegenden komplexen Strukturen der durchsichtigen Organe auf zellulärer Ebene sichtbar machen. Solche strukturellen Kartierungen von Organen bergen das Potenzial, künftig als Vorlage für 3D-Bioprinting-Technologien zum Einsatz zu kommen. Das wäre ein wichtiger Schritt, um in Zukunft künstliche Alternativen als Ersatz für benötigte Spenderorgane erzeugen zu können. Dies sind die Ergebnisse des Helmholtz Zentrums München, der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und der Technischen Universität München (TUM).

In der biomedizinischen Forschung gilt „seeing is believing“. Die Entschlüsselung der strukturellen Komplexität menschlicher Organe war schon immer eine große...

Im Focus: Skyrmions like it hot: Spin structures are controllable even at high temperatures

Investigation of the temperature dependence of the skyrmion Hall effect reveals further insights into possible new data storage devices

The joint research project of Johannes Gutenberg University Mainz (JGU) and the Massachusetts Institute of Technology (MIT) that had previously demonstrated...

Im Focus: Skyrmionen mögen es heiß – Spinstrukturen auch bei hohen Temperaturen steuerbar

Neue Spinstrukturen für zukünftige Magnetspeicher: Die Untersuchung der Temperaturabhängigkeit des Skyrmion-Hall-Effekts liefert weitere Einblicke in mögliche neue Datenspeichergeräte

Ein gemeinsames Forschungsprojekt der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat einen weiteren...

Im Focus: Making the internet more energy efficient through systemic optimization

Researchers at Chalmers University of Technology, Sweden, recently completed a 5-year research project looking at how to make fibre optic communications systems more energy efficient. Among their proposals are smart, error-correcting data chip circuits, which they refined to be 10 times less energy consumptive. The project has yielded several scientific articles, in publications including Nature Communications.

Streaming films and music, scrolling through social media, and using cloud-based storage services are everyday activities now.

Im Focus: Nanopartikel können Zellen verändern

Nanopartikel dringen leicht in Zellen ein. Wie sie sich dort verteilen und was sie bewirken, zeigen nun erstmals hochaufgelöste 3D-Mikroskopie-Aufnahmen an BESSY II. So reichern sich bestimmte Nanopartikel bevorzugt in bestimmten Organellen der Zelle an. Dadurch kann der Energieumsatz in der Zelle steigen. „Die Zelle sieht aus wie nach einem Marathonlauf, offensichtlich kostet es Energie, solche Nanopartikel aufzunehmen“, sagt Hauptautor James McNally.

Nanopartikel sind heute nicht nur in Kosmetikprodukten, sondern überall, in der Luft, im Wasser, im Boden und in der Nahrung. Weil sie so winzig sind, dringen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

4. Fachtagung Fahrzeugklimatisierung am 13.-14. Mai 2020 in Stuttgart

10.02.2020 | Veranstaltungen

Alternative Antriebskonzepte, technische Innovationen und Brandschutz im Schienenfahrzeugbau

07.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

„Kiss and Run“ zur Abfallverwertung in der Zelle

14.02.2020 | Biowissenschaften Chemie

Kurze Impulse mit großer Wirkung

14.02.2020 | Biowissenschaften Chemie

ESO-Teleskop sieht die Oberfläche des schwächelnden Beteigeuze

14.02.2020 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics