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Erzieherische Einzelbetreuung für mehr als 42 000 junge Menschen

10.12.2001


Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, erhielten im Jahr 2000 insgesamt 42 250 junge Menschen bei Entwicklungsschwierigkeiten und Verhaltensproblemen Hilfe durch Erziehungsbeistände, Betreuungshelfer oder soziale Gruppenarbeit, 5 % mehr als 1999 (40 100). Für 20 250 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene endete die Hilfe im Laufe des Jahres; in 22 000 Fällen dauerte die Betreuung über den Jahreswechsel 2000/2001 hinaus an.

Erziehungsbeistände und Betreuungshelfer unterstützten 28 900 junge Menschen bei der Bewältigung ihrer Entwicklungsprobleme. Während sich die Einsätze von Erziehungsbeiständen gegenüber dem Vorjahr um 10 % erhöhten, unterstützten Betreuungshelfer 8 % weniger junge Menschen.

Die im Jahr 2000 beendeten Hilfen durch Erziehungsbeistände dauerten im Durchschnitt 15 Monate. Betreuungshelfer, die häufig auf Grund richterlicher Weisung tätig werden, kümmerten sich im Schnitt 10 Monate um die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen.

Als Teilnehmer an sozialer Gruppenarbeit nutzten im Jahr 2000 insgesamt 13 350 junge Menschen das Angebot der Kinder- und Jugendhilfe, um Entwicklungsschwierigkeiten und Verhaltensprobleme durch soziales Lernen in der Gruppe zu überwinden, 10 % mehr als ein Jahr zuvor. Im Durchschnitt nahmen die im Jahr 2000 beendeten Erziehungshilfen in Form von sozialer Gruppenarbeit 8 Monate in Anspruch.

Weitere Auskünfte erteilt: Heike Tüllmann,
Tel.: (01888) 644 – 8151
E-Mail: jugendhilfe@destatis.de


Heike Tüllmann | Pressemitteilung
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de/ 

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