Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsche Ausfuhren im Februar 2006: + 17,7% zum Vorjahr

07.04.2006

Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im Februar 2006 von Deutschland Waren im Wert von 70,3 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 57,2 Milliarden Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren waren damit im Februar 2006 um 17,7% und die Einfuhren um 24,0% höher als im Februar 2005. Kalender- und saisonbereinigt stiegen die Ausfuhren gegenüber Januar 2006 um 4,6% und die Einfuhren um 4,8%.

Die Außenhandelsbilanz schloss im Februar 2006 mit einem Überschuss von 13,1 Milliarden Euro ab. Im Februar 2005 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz 13,6 Milliarden Euro betragen. Kalender- und saisonbereinigt lag im Februar 2006 der Außenhandelsbilanzüberschuss bei 12,5 Milliarden Euro.

Unter Berücksichtigung der Salden für Ergänzungen zum Außenhandel (- 1,2 Milliarden Euro), Dienstleistungen (- 1,1 Milliarden Euro), Erwerbs- und Vermögenseinkommen (+ 1,6 Milliarden Euro) sowie laufende Übertragungen (- 1,4 Milliarden Euro) schloss - nach vorläufigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank - die Leistungsbilanz im Februar 2006 mit einem Überschuss von 11,0 Milliarden Euro ab. Im Februar 2005 hatte die deutsche Leistungsbilanz einen Aktivsaldo von 9,4 Milliarden Euro ausgewiesen.

In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union wurden im Februar 2006 Waren im Wert von 44,3 Milliarden Euro versandt und Waren im Wert von 35,1 Milliarden Euro von dort bezogen. Gegenüber Februar 2005 stiegen die Versendungen in die EU-Länder um 13,7% und die Eingänge aus diesen Ländern um 14,7%. In die Länder der Eurozone wurden im Februar 2006 Waren im Wert von 30,3 Milliarden Euro (+ 13,7%) geliefert und Waren im Wert von 24,5 Milliarden Euro (+ 13,2%) aus diesen Ländern bezogen. In die EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, wurden im Februar 2006 Waren im Wert von 14,0 Milliarden Euro (+ 13,8%) geliefert und Waren im Wert von 10,6 Milliarden Euro (+ 18,5%) von dort bezogen.

In die Länder außerhalb der Europäischen Union (Drittländer) wurden im Februar 2006 Waren im Wert von 26,0 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 22,1 Milliarden Euro aus diesen Ländern importiert. Gegenüber Februar 2005 stiegen die Exporte in die Drittländer um 25,1% und die Importe von dort um 42,1%.

Weitere Auskünfte gibt: Dirk Mohr, Telefon: (0611) 75-2475, E-Mail: info-aussenhandel@destatis.de

Dirk Mohr | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Berichte zu: Ausfuhr Außenhandelsbilanz Drittländer Eurozone

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Zahl der Rheuma-Patienten höher als bisher angenommen
23.11.2017 | Versorgungsatlas

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochgeladenes Ion bahnt den Weg zu neuer Physik

In einer experimentell-theoretischen Gemeinschaftsarbeit hat am Heidelberger MPI für Kernphysik ein internationales Physiker-Team erstmals eine Orbitalkreuzung im hochgeladenen Ion Pr9+ nachgewiesen. Mittels einer Elektronenstrahl-Ionenfalle haben sie optische Spektren aufgenommen und anhand von Atomstrukturrechnungen analysiert. Ein hierfür erwarteter Übergang von nHz-Breite wurde identifiziert und seine Energie mit hoher Präzision bestimmt. Die Theorie sagt für diese „Uhrenlinie“ eine sehr große Empfindlichkeit auf neue Physik und zugleich eine extrem geringe Anfälligkeit gegenüber externen Störungen voraus, was sie zu einem einzigartigen Kandidaten zukünftiger Präzisionsstudien macht.

Laserspektroskopie neutraler Atome und einfach geladener Ionen hat während der vergangenen Jahrzehnte Dank einer Serie technologischer Fortschritte eine...

Im Focus: Highly charged ion paves the way towards new physics

In a joint experimental and theoretical work performed at the Heidelberg Max Planck Institute for Nuclear Physics, an international team of physicists detected for the first time an orbital crossing in the highly charged ion Pr⁹⁺. Optical spectra were recorded employing an electron beam ion trap and analysed with the aid of atomic structure calculations. A proposed nHz-wide transition has been identified and its energy was determined with high precision. Theory predicts a very high sensitivity to new physics and extremely low susceptibility to external perturbations for this “clock line” making it a unique candidate for proposed precision studies.

Laser spectroscopy of neutral atoms and singly charged ions has reached astonishing precision by merit of a chain of technological advances during the past...

Im Focus: Ultrafast stimulated emission microscopy of single nanocrystals in Science

The ability to investigate the dynamics of single particle at the nano-scale and femtosecond level remained an unfathomed dream for years. It was not until the dawn of the 21st century that nanotechnology and femtoscience gradually merged together and the first ultrafast microscopy of individual quantum dots (QDs) and molecules was accomplished.

Ultrafast microscopy studies entirely rely on detecting nanoparticles or single molecules with luminescence techniques, which require efficient emitters to...

Im Focus: Wie Graphen-Nanostrukturen magnetisch werden

Graphen, eine zweidimensionale Struktur aus Kohlenstoff, ist ein Material mit hervorragenden mechanischen, elektronischen und optischen Eigenschaften. Doch für magnetische Anwendungen schien es bislang nicht nutzbar. Forschern der Empa ist es gemeinsam mit internationalen Partnern nun gelungen, ein in den 1970er Jahren vorhergesagtes Molekül zu synthetisieren, welches beweist, dass Graphen-Nanostrukturen in ganz bestimmten Formen magnetische Eigenschaften aufweisen, die künftige spintronische Anwendungen erlauben könnten. Die Ergebnisse sind eben im renommierten Fachmagazin Nature Nanotechnology erschienen.

Graphen-Nanostrukturen (auch Nanographene genannt) können, je nach Form und Ausrichtung der Ränder, ganz unterschiedliche Eigenschaften besitzen - zum Beispiel...

Im Focus: How to induce magnetism in graphene

Graphene, a two-dimensional structure made of carbon, is a material with excellent mechanical, electronic and optical properties. However, it did not seem suitable for magnetic applications. Together with international partners, Empa researchers have now succeeded in synthesizing a unique nanographene predicted in the 1970s, which conclusively demonstrates that carbon in very specific forms has magnetic properties that could permit future spintronic applications. The results have just been published in the renowned journal Nature Nanotechnology.

Depending on the shape and orientation of their edges, graphene nanostructures (also known as nanographenes) can have very different properties – for example,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Analyse internationaler Finanzmärkte

10.12.2019 | Veranstaltungen

QURATOR 2020 – weltweit erste Konferenz für Kuratierungstechnologien

04.12.2019 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Arbeit

03.12.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kein Seemannsgarn: Hochseeschifffahrt soll schadstoffärmer werden

11.12.2019 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Vernetzte Produktion in Echtzeit: Deutsch-schwedisches Testbed geht in die zweite Phase

11.12.2019 | Informationstechnologie

Verbesserte Architekturgläser durch Plasmabehandlung – Reinigung, Vorbehandlung & Haftungssteigerung

11.12.2019 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics