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Bis September 2005 über 4 Prozent mehr Güter auf Seeschiffen

13.12.2005


In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres hat sich der Güterumschlag im Seeverkehr um 4,1% erhöht. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes betrug die Menge der umgeschlagenen Güter knapp 211 Millionen Tonnen, was gegenüber dem Vorjahreszeitraum einer Zunahme um 8,4 Millionen Tonnen entspricht. Verglichen mit der Entwicklung von Januar bis September 2004 hat sich die Dynamik im Seeverkehr damit allerdings abgeschwächt: Im Vorjahr lag die Zunahme in den ersten neun Monaten noch bei 14 Millionen Tonnen beziehungsweise 7,4 Prozent.

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Insgesamt hat 2005 der Versand in das Ausland mit etwas über 8% am stärksten zugenommen, gefolgt vom Empfang aus dem Ausland mit gut 2%. Beim innerdeutschen Verkehr, der allerdings nur etwa 3 Prozent des gesamten Seegüterverkehrs ausmacht, gab es einen Rückgang von über 6%.

Halb- und Fertigerzeugnisse machen mit 69,3 Millionen Tonnen etwa ein Drittel aller umgeschlagenen Güter aus, haben aber mit einem Plus von 0,3% gegenüber den ersten neun Monaten des Jahres 2004 nur unterdurchschnittlich zugenommen. Die mengenmäßig zweitwichtigste Gütergruppe sind mit 48,1 Millionen Tonnen Mineralölerzeugnisse. Auch hier liegt die Zunahme mit 1,1% unter dem Durchschnitt im Seeverkehr insgesamt. Sehr dynamisch hat sich dagegen der Umschlag von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, Nahrungs- und Futtermitteln und chemischen Produkten entwickelt. Bei diesen drei Gütergruppen betrug die Zunahme gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres weit über 10%, bei den landwirtschaftlichen Erzeugnissen sogar knapp 40%. Abnahmen sind nur bei zwei Güterabteilungen festzustellen: Der Umschlag von Erzen und Metallabfällen verringerte sich um 4%, der von festen mineralischen Brennstoffen sogar um 8,5%.


Weiterhin stark überdurchschnittlich zugenommen hat die Menge der in Containern transportierten Güter. Hier werden für Januar bis September 2005 knapp 8,9 Millionen TEU (= Twenty-foot-Equivalent- Unit) registriert, ein Plus von 12,4%.

Weitere Auskünfte gibt:
Manfred Crezelius,
Telefon: (0611) 75-2432,
E-Mail: manfred.crezelius@destatis.de

Manfred Crezelius | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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