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Rückgang der Industrieinvestitionen schwächt sich 2004 ab

08.11.2005

Die Investitionen der deutschen Industrie waren im Jahr 2004 zum dritten Mal hintereinander rückläufig. Mit 48,4 Milliarden Euro lagen sie nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes um 0,5% unter dem Vorjahresniveau. Der Rückgang war damit deutlich niedriger als 2003 (- 2,9%) und 2002 (- 11%).

Größte Investoren waren im Jahr 2004 mit 12,2 Milliarden Euro wiederum die Automobilhersteller, die 25% aller Industrieinvestitionen durchführten. Ihr hohes Investitionsniveau aus dem Vorjahr (13,1 Milliarden Euro) konnten sie allerdings nicht ganz erreichen. Auch die Chemische Industrie investierte mit 5,2 Milliarden Euro weniger als 2003 (- 14,0%). Andere wichtige Investoren, wie das Ernährungsgewerbe (4,3 Milliarden Euro; + 3,9%), der Maschinenbau (4,2 Milliarden Euro; + 2,6%) und die Hersteller von Metallerzeugnissen (2,9 Milliarden Euro; + 8,3%), steigerten hingegen 2004 ihr Investitionsvolumen. Diese fünf Wirtschaftszweige zusammen führten mit rund 29 Milliarden Euro nahezu 60% aller Industrieinvestitionen durch.

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Weitere Auskünfte gibt: Peter Kraßnig, Telefon: (0611) 75-2303, E-Mail: peter.krassnig@destatis.de

Peter Kraßnig | presseportal
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