Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Auch im ersten Halbjahr 2001 blieben Frankreich, die USA und Großbritannien die wichtigsten Zielländer der deutschen Exporte

10.09.2001

Im ersten Halbjahr 2001 lagen - wie auch im Vorjahr - Frankreich vor den Vereinigten Staaten und Großbritannien an der Spitze der Bestimmungsländer deutscher Exporte. Die Ausfuhren in die EU-Länder nahmen unterdurchschnittlich um 7,8 % zu, während die deutschen Ausfuhren insgesamt gegenüber dem ersten Halbjahr 2000 um 11,4 % auf 626,4 Mrd. DM stiegen. In der Rangfolge der ersten zehn Abnehmerländer deutscher Exporte konnte sich im ersten Halbjahr 2001 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2000 auch die Tschechische Republik etablieren - zu Lasten Polens, das auf den elften Platz rutschte. Belgien rückte auf den sechsten Platz vor und tauschte in der Rangfolge mit Österreich. Die übrigen Länder behielten ihre Vorjahresposition.

Bei den Einfuhren behielten Frankreich, die USA und die Niederlande die Spitzenplätze; dabei tauschten die USA gegenüber dem ersten Halbjahr 2000 die Plätze mit den Niederlanden. Insgesamt stiegen die deutschen Einfuhren im ersten Halbjahr 2001 gegenüber dem ersten Halbjahr 2000 um 8,8 % auf 549,2 Mrd. DM.

Der Außenhandel Deutschlands im Juni und im ersten Halbjahr 2001 nach Ländern
- Spezialhandel, vorläufige Ergebnisse -

Bestimmungsland
bzw.
Ursprungsland

Juni 2001

1. Halbjahr 2001

Mrd. DM

Veränderung
gegenüber
Vorjahr in %

Mrd. DM

Veränderung
gegenüber
Vorjahr in %

Anteil am
Insgesamt
in %

Ausfuhr insgesamt

104,6

+ 7,9

626,4

+ 11,4

100,0

EU-Länder

57,8

+ 5,5

351,5

+ 7,8

56,1

darunter:

 

 

 

 

 

   Eurozone

45,7

+ 6,0

276,7

+ 8,1

44,2

Drittländer

46,8

+ 11,1

274,9

+ 16,2

43,9

Die 10 wichtigsten Bestimmungsländer deutscher Ausfuhren im ersten Halbjahr 2001

Frankreich

11,7

+ 7,0

71,5

+ 9,6

11,4

USA

11,1

+ 14,6

66,7

+ 15,6

10,6

Vereinigtes Königreich

8,3

+ 3,5

51,9

+ 7,8

8,3

Italien

8,2

+ 7,2

48,2

+ 10,3

7,7

Niederlande

6,4

+ 3,7

39,5

+ 5,8

6,3

Belgien

5,1

+ 4,5

32,2

+ 8,5

5,1

Österreich

5,3

+ 7,6

32,0

+ 6,5

5,1

Spanien

4,8

+ 3,3

28,3

+ 7,0

4,5

Schweiz

4,6

+ 15,2

27,4

+ 15,8

4,4

Tschechische Republik

2,5

+ 18,5

14,6

+ 26,5

2,3

Einfuhr insgesamt

91,1

+ 7,1

549,2

+ 8,8

100,0

EU-Länder

48,5

+ 10,4

288,3

+ 9,1

52,5

darunter:

 

 

 

 

 

   Eurozone

39,5

+ 11,5

232,1

+ 10,0

42,3

Drittländer

42,6

+ 3,5

260,9

+ 8,4

47,5

Die 10 wichtigsten Ursprungsländer deutscher Einfuhren im ersten Halbjahr 2001

Frankreich

8,8

+ 4,3

52,2

+ 5,7

9,5

USA

7,9

+ 5,5

47,7

+ 9,8

8,7

Niederlande

7,6

+ 1,9

46,7

+ 4,3

8,5

Vereinigtes Königreich

6,3

+ 15,8

38,2

+ 7,7

6,9

Italien

6,2

+ 3,1

35,8

+ 1,6

6,5

Belgien

4,8

+ 18,0

28,9

+ 17,6

5,3

Japan

3,7

- 15,4

24,1

- 7,4

4,4

Österreich

3,2

- 5,6

20,2

+ 1,8

3,7

Schweiz

3,1

+ 4,6

19,0

+ 8,2

3,5

VR China

2,8

+ 0,5

17,8

+ 10,5

3,2

 


Weitere Auskünfte erteilt: Florian Eberth,
Telefon: (0611) 75-2072,
E-Mail:
florian.eberth@statistik-bund.de


Florian Eberth | Mitteilung für die Presse

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Zahl der Rheuma-Patienten höher als bisher angenommen
23.11.2017 | Versorgungsatlas

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Computersimulationen stellen bildlich dar, wie DNA erkannt wird, um Zellen in Stammzellen umzuwandeln

Forscher des Hubrecht-Instituts (KNAW - Niederlande) und des Max-Planck-Instituts in Münster haben entdeckt, wie ein essentielles Protein bei der Umwandlung von normalen adulten humanen Zellen in Stammzellen zur Aktivierung der genomischen DNA beiträgt. Ihre Ergebnisse werden im „Biophysical Journal“ veröffentlicht.

Die Identität einer Zelle wird dadurch bestimmt, ob die DNA zu einem beliebigen Zeitpunkt „gelesen“ oder „nicht gelesen“ wird. Die Signalisierung in der Zelle,...

Im Focus: Bayreuther Hochdruck-Forscher entdecken vielversprechendes Material für Informationstechnologien

Forscher der Universität Bayreuth haben ein ungewöhnliches Material entdeckt: Bei einer Abkühlung auf zwei Grad Celsius ändern sich seine Kristallstruktur und seine elektronischen Eigenschaften abrupt und signifikant. In diesem neuen Zustand lassen sich die Abstände zwischen Eisenatomen mithilfe von Lichtstrahlen gezielt verändern. Daraus ergeben sich hochinteressante Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Informationstechnologien. In der Zeitschrift „Angewandte Chemie – International Edition“ stellen die Wissenschaftler ihre Entdeckung vor. Die neuen Erkenntnisse sind aus einer engen Zusammenarbeit mit Partnereinrichtungen in Augsburg, Dresden, Hamburg und Moskau hervorgegangen.

Bei dem ungewöhnlichen Material handelt es sich um ein Eisenoxid mit der Zusammensetzung Fe₅O₆. In einem Hochdrucklabor des Bayerischen Geoinstituts (BGI),...

Im Focus: Von China an den Südpol: Mit vereinten Kräften dem Rätsel der Neutrinomassen auf der Spur

Studie von Mainzer Physikern zeigt: Experimente der nächsten Generation versprechen Antworten auf eine der aktuellsten Fragen der Neutrinophysik

Eine der spannendsten Herausforderungen der modernen Physik ist die Ordnung oder Hierarchie der Neutrinomassen. Eine aktuelle Studie, an der Physiker des...

Im Focus: High-pressure scientists in Bayreuth discover promising material for information technology

Researchers at the University of Bayreuth have discovered an unusual material: When cooled down to two degrees Celsius, its crystal structure and electronic properties change abruptly and significantly. In this new state, the distances between iron atoms can be tailored with the help of light beams. This opens up intriguing possibilities for application in the field of information technology. The scientists have presented their discovery in the journal "Angewandte Chemie - International Edition". The new findings are the result of close cooperation with partnering facilities in Augsburg, Dresden, Hamburg, and Moscow.

The material is an unusual form of iron oxide with the formula Fe₅O₆. The researchers produced it at a pressure of 15 gigapascals in a high-pressure laboratory...

Im Focus: From China to the South Pole: Joining forces to solve the neutrino mass puzzle

Study by Mainz physicists indicates that the next generation of neutrino experiments may well find the answer to one of the most pressing issues in neutrino physics

Among the most exciting challenges in modern physics is the identification of the neutrino mass ordering. Physicists from the Cluster of Excellence PRISMA+ at...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

CLIMATE2020 – Weltweite Online-Klimakonferenz vom 23. bis 30. März 2020

26.02.2020 | Veranstaltungen

Automatisierung im Dienst des Menschen

25.02.2020 | Veranstaltungen

Genomforschung für den Artenschutz - Internationale Fachtagung in Frankfurt

25.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

IGF macht's möglich: Lemgoer Forschungsteam entwickelt neues Verfahren zur Abwehr von Noroviren auf Obst und Gemüse

26.02.2020 | Biowissenschaften Chemie

CLIMATE2020 – Weltweite Online-Klimakonferenz vom 23. bis 30. März 2020

26.02.2020 | Veranstaltungsnachrichten

Neue Wege im Kampf gegen die Parkinson-Krankheit: HZDR-Forscher entwickeln Radiotracer für die Differentialdiagnostik

26.02.2020 | Interdisziplinäre Forschung

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics