Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Rohstahlproduktion im Juni 2002 bei 3,89 Mill. t

05.07.2002


Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, erzeugten die deutschen Hüttenwerke im Juni 2002 2,51 Mill. t Roheisen und 3,89 Mill. t Rohstahl. Damit wurden 13,8 % mehr Roheisen und 12,5 % mehr Rohstahl produziert als im Juni 2001. Im ersten Halbjahr 2002 wurden 14,36 Mill. t Roheisen und 22,41 Mill. t Rohstahl hergestellt. Gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum ist damit die Roheisenproduktion um 4,1 % und die Rohstahlproduktion um 2,9 % zurückgegangen.

Im früheren Bundesgebiet lag die Produktion von Rohstahl im Juni 2002 bei 3,33 Mill. t und damit gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat um 14,3 % höher. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum verringerte sich die Rohstahlproduktion in den Monaten Januar bis Juni 2002 um 3,5 % auf 19,15 Mill. t.

In den neuen Ländern und Berlin-Ost war die Rohstahlproduktion im Juni 2002 mit 0,56 Mill. t um 2,6 % höher als im gleichen Vorjahresmonat. Für die ersten sechs Monate des Jahres 2002 ergab sich bei einer Produktion von 3,26 Mill. t eine Zunahme um 0,7 %.

Nähere Angaben für Juni 2002 enthält der Vorbericht der Fachserie 4, Reihe 8.1 (Verlag Metzler-Poeschel, Verlagsauslieferung SFG-Servicecenter, Fachverlage GmbH, Postfach 43 43, 72774 Reutlingen, Telefon: 07071/93 53 50, Telefax: 07071/93 53 35, E-Mail: destatis@s-f-g.com, Bestellnummer: 2040810 - 02206).

Diese Informationen können auch online im Statistik-Shop des Statistischen Bundesamtes unter http:// www.destatis.de/shop heruntergeladen werden.

 

Herstellung von Roheisen, Rohstahl und
warmgewalzten Stahlerzeugnissen *)

 

Mai
2002

Juni
2002

Änderung gegenüber

Mai
2001

Juni
2001

Mill. t

%

 

Deutschland

Roheisen

2,48

2,51

+ 6,9

+ 13,8

Rohstahl

3,88

3,89

+ 3,4

+ 12,5

Warmgewalzte Stahlerzeugnisse

3,14

– 4,6

 

Früheres Bundesgebiet

Rohstahl

3,29

3,33

+ 2,4

+ 14,3

Warmgewalzte Stahlerzeugnisse

2,65

– 5,5

 

Neue Länder und Berlin-Ost

Rohstahl

0,59

0,56

+ 9,4

+ 2,6

Warmgewalzte Stahlerzeugnisse

0,49

+ 0,7

*) Für Mai 2002 endgültige Ergebnisse, für Juni 2002 vorläufige Ergebnisse.

 

Weitere Auskünfte erteilt: Werner Uhde,
Telefon: (01888) 644-8496,
E-Mail:
eisen-stahl@destatis.de


Werner Uhde | Pressemitteilung
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de/

Weitere Berichte zu: Roheisen Rohstahl Rohstahlproduktion

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Zahl der Rheuma-Patienten höher als bisher angenommen
23.11.2017 | Versorgungsatlas

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nonstop-Transport von Frachten in Nanomaschinen

Max-Planck-Forscher entdecken die Nanostruktur von molekularen Zügen und den Grund für reibungslosen Transport in den „Antennen der Zelle“

Eine Zelle bewegt sich ständig umher, tastet ihre Umgebung ab und sendet Signale an andere Zellen. Das ist wichtig, damit eine Zelle richtig funktionieren kann.

Im Focus: Nonstop Tranport of Cargo in Nanomachines

Max Planck researchers revel the nano-structure of molecular trains and the reason for smooth transport in cellular antennas.

Moving around, sensing the extracellular environment, and signaling to other cells are important for a cell to function properly. Responsible for those tasks...

Im Focus: InSight: Touchdown auf dem Mars

Am 26. November landet die NASA-Sonde InSight auf dem Mars. Erstmals wird sie die Stärke und Häufigkeit von Marsbeben messen.

Monatelanger Flug durchs All, flammender Abstieg durch die Reibungshitze der Atmosphäre und sanftes Aufsetzen auf der Oberfläche – siebenmal ist das Kunststück...

Im Focus: Weltweit erstmals Entstehung von chemischen Bindungen in Echtzeit beobachtet und simuliert

Einem Team von Physikern unter der Leitung von Prof. Dr. Wolf Gero Schmidt, Universität Paderborn, und Prof. Dr. Martin Wolf, Fritz-Haber-Institut Berlin, ist ein entscheidender Durchbruch gelungen: Sie haben weltweit zum ersten Mal und „in Echtzeit“ die Änderung der Elektronenstruktur während einer chemischen Reaktion beobachtet. Mithilfe umfangreicher Computersimulationen haben die Wissenschaftler die Ursachen und Mechanismen der Elektronenumverteilung aufgeklärt und visualisiert. Ihre Ergebnisse wurden nun in der renommierten, interdisziplinären Fachzeitschrift „Science“ veröffentlicht.

„Chemische Reaktionen sind durch die Bildung bzw. den Bruch chemischer Bindungen zwischen Atomen und den damit verbundenen Änderungen atomarer Abstände...

Im Focus: Rasende Elektronen unter Kontrolle

Die Elektronik zukünftig über Lichtwellen kontrollieren statt Spannungssignalen: Das ist das Ziel von Physikern weltweit. Der Vorteil: Elektromagnetische Wellen des Licht schwingen mit Petahertz-Frequenz. Damit könnten zukünftige Computer eine Million Mal schneller sein als die heutige Generation. Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) sind diesem Ziel nun einen Schritt nähergekommen: Ihnen ist es gelungen, Elektronen in Graphen mit ultrakurzen Laserpulsen präzise zu steuern.

Eine Stromregelung in der Elektronik, die millionenfach schneller ist als heutzutage: Davon träumen viele. Schließlich ist die Stromregelung eine der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Personalisierte Implantologie – 32. Kongress der DGI

19.11.2018 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz diskutiert digitale Innovationen für die öffentliche Verwaltung

19.11.2018 | Veranstaltungen

Naturkonstanten als Hauptdarsteller

19.11.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Nonstop-Transport von Frachten in Nanomaschinen

20.11.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie sich ein Kristall in Wasser löst

20.11.2018 | Biowissenschaften Chemie

Chemiker entwickeln neues Verfahren zur selektiven Bindung von Proteinen

20.11.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics